Rale fragte in TiereHunde · vor 1 Jahrzehnt

Wie richtig reagieren, wenn der eigene hund jemanden beißt ???

für gewöhnlich bleibt es immer beim bellen und knurren, ich sag dann aus und dann ist für gewöhnlich ruhe. sie geht dann auf die couch oder sonst wohin und beobachtet nur. habe letztens besuch bekommen und dann war das gleiche spiel, der besuch ist dann aber irgendwie zu nah an sie ran und da hat sie ihn in den a.... gebissenund ist weggerannt. es war nicht dolle, hat nich geblutet und die kleidung hat auch keinen schaden genommen. wie verhält man sich in dieser situation denn richtig? zur info des hundes:

6 jahre alte dobermannmixhündin, habe sie vom tierschutzverein bekommen, sie wurde nicht sozialisiert nach dem ihrer mutter eingeschläfert werden musste ( gehirntumor, sie hat die kleinen gebissen) anschliesend war sie wohl bei nicht ganz so netten menschen. ich bekam sie im alter von 4 monaten als völlig verängstigten hund.

habe 2 jahre mit ihr gearbeitet und dann war eigentlich auch alles gut. mit menschen und anderen hunden.

Update:

wie ich bereite geschrieben hatte wurde der hund bei den vorbesitzern nicht gut behandelt ( für die blöden die nicht wissen wwas das bedeutet : geschlagen)

sollen die leute auch eingeschläfert werden, soll der hund mit seinem leben büsen weil sie damit geprägt wurde das menschen böse sind???

manchmal habe ich angst um die menschheit wenn ich so viel blödheit und absolut minderbemittelte menschen sehe das ich mich frage wer hier eine spritze verdient hat

Update 2:

das mit der hundeschule wäre wohl die beste lösung, das problem ist hierbei nur das ich in nordkanada wohne, da gibts keine hundeschulen.

ich sage den leuten auch immer das sie meinen hund ignoriern sollen, 5 minuten später geht sie zu den leuten hin und legt ihnen ihren ball vor die füße und dann ist alles in ordnung, die leute können sie dann auch streicheln, es war wirklich das erste mal das sie nicht den ball hingelegt hat sondern gebissen hat, ich vermute das die person sie vieleicht sehr an ihre vorbesitzer erinnert hat. sie ist auch kein angstbeisser eher extrem misstrauig gegenüber fremden, wenn sie nachts geräusche hört stürmt sie raus in den wald.

wenn leute fragen kann ich sie streicheln sag ich auch nicht sie ist ganz lieb und will nur spielen, ich sage nein, nur wenn sie von allein kommt.

15 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Hallo Rale, wenn ich Dich richtig verstehe hast Du die Hündin seit sie 4 Monate alt ist. Du hast sie aufgepäppelt. Versuche ihr schon das Bellen bzw Knurren zu verbieten. Wenn Du als Boss findest, das der Besuch in die Wohnung darf, muss sie lernen das es ok ist! Es gibt Hunde, die von Fremden nicht angefasst werden möchten. Das ist völlig ok! Wäre der Angriff wirkliche Aggression gewesen, hätte sie nicht nur gekniffen und wäre auch nicht weggelaufen. Ihr Verhalten, dem Besuch einen Ball zu bringen ist nicht wirklich freundlich oder eine Spielaufforderung. Es ist ziemlich dominantes, provozierendes Verhalten ( sie beobachtet die Leute erst, wenn sie findet das die harmlos sind, bringt sie den Ball). Dieses Verhalten zeigt nur : "schau ich wohne hier und ich habe Spielzeug! Und was hast du? Nix! Du bist nur Besuch und darfst mich streicheln, wenn ich es fordere..." Bitte versuche den Hund solange Besuch da ist, ohne Spielzeug, Futter usw, auf ihrem Platz zu lassen. Sie spielt nicht mit, es ist Dein Besuch. Nimm ihr ein wenig die Verantwortung, sich um den Besuch zu kümmern ( beobachten, knurren...). Versuche Dich mit kleinen Aufgaben wieder zum Boss zu machen, damit sie entspannen kann. Viel Erfolg!

    LG Susanne

  • vor 1 Jahrzehnt

    Du musst dringend mit dem Hund arbeiten! Und zwar richtig.

    Das kannst du in verschiedener Weise machen, aber bitte unter Anleitung.

    Das der Hund beisst, wenn sich ihm jemand zu sehr nähert, darf nicht sein! Das ist DEIN Zuhause und er hat sich dir und deinen Gästen unterzuordnen!!

    Ebenso wie es sich auch um einen Angstbeisser handeln kann (kann man so nicht beurteilen).

    Hundesportvereine deiner Umgebung suchen und sich dort anmelden. Jahresbeitrag unterschiedlich, ab 50€/Jahr. Dafür kannst du alle Kurse und Prüfung mitmachen, die der Verein (unter Anleitung!) anbietet. Da ist für jeden was dabei!!!

    Oder das örtliche Tierheim fragen. Die meisten haben eigene Hundeschulen, andere arbeiten mit Trainern, auch die sind noch günstig und gut.

    DU musst unbedingt mitmachen! Nicht nur der Hund muss lernen, auch du musst dein Verhalten ändern.

    Gerade einen so gefährlichen Hund wie einen Dobermann(Mix) (ich weiß, der tut nix, der spielt nur) musst du unter Kontrolle haben. Wenn er die Führung weiter übernimmt, hast du bald ein gefährliches Leben, wenn du was willst, was er nicht will!!!

    NACHTRAG:

    Kananda ist wohl ein Problem, das seh ich ein!

    Dann muss es so gehen:

    DU bist deutlich höher gestellt als der Hund. Das musst du ihm auch klarmachen, indem du ihm z.B. verbietest auf die Couch zu gehen, ihm statt dessen sein Körbchen/ seine Decke zuweisst.

    DU bestimmst, wann ihr spielt und wann ihr aufhört.

    DU bestimmt wann und was er frisst.

    DU entscheidest wann und wohin es rausgeht

    ......

    Er (sie) hat sich dir unter zu ordnen.

    Über auch viel Unterordnung, damit stärkst du deinen Rang. Sitz, Platz, bleib, bei Fuß, komm hier..... braucht man immer!

    Zur Unterstützung kannst du auf feste Futterzeiten verzichten, füttere sie statt dessen immer dann, wenn sie einen Befehl ausgeführt hat mit einem Leckerlie. Vorher eine Tagesration bemessen, nicht das sie zu schwer wird (Gelenke).

    Schon nach kurzer Zeit wird sie so auf dich fixiert sein und schauen, was du wohl jetzt von ihr erwartest - das macht dann richtig Spass!!

    Dann wirst du immer wenn Besuch kommt, den Hund auf seinen Platz schicken. Sie wird (wenn du konsequent bist) schnell lernen was sie darf und was nicht.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Zitat.<ich sage aus...ist Ruhe...geht auf die Couch...beobachtet>.

    So,bei geht auf die Couch und beobachtet,gehts schon los.WAS hat der Hund auf der Couch zu suchen?Nichts!Warum geht der Hund auf die Couch?Weil er damit seinen höheren Rang demonstrieren und dokumentieren will.Und,weil es dem Alphatier obliegt,sein Rudel zu beschützen und wenn nötig alle erforderlichen Maßnahmen im Falle einer Bedrohung zu ergreifen,BEOBACHTET er.Alles was um ihn herum sich so abspielt.Und kommt ihm jemand Fremdes zu nahe,dann handelt er.Wie es seine Stellung als Alphatier erfordert.Allein die räumlichen,sprich erhöhten Gegebenheiten lassen den Hund in diesem Falle so agieren.

    Ein Hund soll in einer Wohnung einen Platz haben,auf den er sich auf Anweisung zu begeben hat.Dieser Platz soll aber keine Straffunktion haben,im Gegenteil,er sollte so liegen,daß der Hund nicht alles mitkriegt,was da so abläuft.Der Platz soll vom Hund als Ruhe- oder Chilloutplatz angesehen werden,wo er sich auch zum Relaxen von sich aus zurückziehen kann.

    Dein Verhalten dem Beißopfer gegenüber,ich glaube,das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.Wenn weder Haut noch Hose zu Schaden gekommen sind,ist auf jeden Fall neben einer Entschuldigung ein Abendessen angesagt.Beim Griechen,Italiener oder zu Hause,aber nicht bei Ingo und Dittsche im Schnellimbiß.

    Arbeite mit dem Hund,hol Dir ggf.Rat und Hilfe von Profis,bevor wirklich mal Blut fließt.Das könnte dann nämlich zur Zwangstötung von Amts wegen führen,was Du mit Sicherheit nicht willst.

  • vor 1 Jahrzehnt

    ich schließe mich ganz der Meinung von conny an und empfehle dir dringend eine hundeschule.

    habe selber ein paar mal dort mitgemacht und es bringt wirklich was. du kannst dort verschiedene Kurse machen und der soziale Kontakt wird dem Tier dabei auch geboten.

    kann ich nur empfehlen!

    wie schon geschrieben, kannst du dich beim Tierheim erkundigen oder bei der Polizei ( hundesportvereine).

    das arme tier mußte bestimmt genug durchmachen! schade drum aber du schaffst das bestimmt. es ist harte und lange arbeit aber es lohnt sich auf jeden fall.

    p.s. wer hunde schlägt kann nicht viel im kopf!!!

    p.p.s. typischer fehler von menschen die nicht nachdenken können.

    ich find es auch furchtbar wenn kinder oder erwachsene auf hunde "zustürmen" und die streicheln wollen.

    sowas gibt es nicht. der hund kommt schon von allein wenn er interesse hat und amn muß sich ja erstmal beschnuppern.

    wir umarmen ja auch nicht gleich jeden.

    das du in nordkanada nichts findest ist nun schlecht, aber meinst du nicht das es auch dort hundetrainer gibt? schau doch mal im netz nach.

    viel glück

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Habe eben gerade die vorherige antwort gelesen und finde des vorschlag mit dem einschläfern sehr erschreckend.

    du hattest ja gesagt, dass der hund nicht sehr doll zugebissen hat.

    Warst du mit ihm schon mal bei der Hundeschule. sonst würde ich es dort mal versuchen.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Da hast du einen schwierigen Hund.

    Dobermänner sind ja bekannt als Angstbeißer.

    So wie du die Situationen schilderst ist das Typisch für diese Rasse.

    Hier hast du noch einige Arbeit vor dir.

    Gib dem Hund Sicherheit, du bist der Boss,du hast das sagen,gib ihm Befehle und setze diese auch durch.

    Kommt Besuch, gehört der Hund auf seinen Platz und dort bleibt er(binde ihn zur Not an).

    Verhält er sich ruhig LOBEN.

    Dein Hund ist einfach nur unsicher.

    Zeige ihm,das du alles im Griff hast und der Hund wird ein anderer sein.

  • vor 1 Jahrzehnt

    zeig deinem hund das es nicht erwünscht ist deinen besuch zu beißen und dass er sich immer ruhig verhalte soll wenn es klingelt.am besten sollte er an seinem platz bleiben.ich würde ein paar euro in einen tiertrainer investieren.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Geh doch in die Hundeschule und arbeite mit Ihm auch zu Hause, er muß lernen das er deinen Besuch akzeptieren soll und das du das Sagen hast und nicht er!

  • vor 6 Jahren

    Um trainieren Sie Ihren Hund ist sehr wichtig, das ist ein großartiger Kurs, die mich gelehrt, wie zu tun ist http://zug-hunde.info/

    Ich schlage vor, Sie versuchen es, Sie sehr gut getan

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    ich bin wirklich ganz deiner meinung, dass man manche dumme menschen einschläfern sollte! und irgendwie denke ich das der hund so wie ein mensch reagiert, denn wenn ein mensch vieles schlechte erlebt hat, wie reagiert er da? ängstlich misstrauisch und versucht sich zu beschützen obwohl es keinen grund dafür gibt usw. so ist es auch mit den hunden. bringe deine hündin viel unter leute, dein dogi soll andere kennenlernen und sich auch mit denen anfreunden, versuche ihre gedanken, ängste, befürchtungen und gedanken zu verstehen. du bist vielleicht der einzige mensch dem sie vertrauen kann, zeige ihr irgendwie dass sie auch anderen trauen kann. schaue mit ihr filme, wo sie zeigen wie dogs sehr nett von allen leuten die den hund umgeben behandeln und bücher mit bildern wo sie sehen kann das sie keine angst mehr haben brauch, denn sie hat ja dich und andere die sie mögen und niemals was antun würden. sie ist sozusagen dein baby und brauch auch viel zuneigung und auch durchhaltevermögen brauchst du.

    was macht man denn mit einem verängstlichten menschen?

    dann auch mit dem hund auch: vieeeeel zeit damit verbringen diese zu betreuen und sowie therapien oder sowas mit ihr zu unternehmen. wenn es keine andere möglichkeit gibt weiß ich auch nicht, leider bin ich nicht schlau um dir hilfreich zu beantworten.

    nur beißen musst verhindern, denn du willst auch nicht das menschen verletzt werden oder?

    viel glück und alles gute :)

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