SonjaAna fragte in TiereHunde · vor 1 Jahrzehnt

Was würdet Ihr tun, wenn Euer Hund Euch die Zähne zeigt .....?

Es handelt sich um einen kleinen Chiuahau Windhundmix **grins**. Er ist der kleinste der Familie nicht nur vom Alter sondern auch von der Groesse her. Habe 4 Rueden und eine Huendin "Susanna".

Ich habe ihn "Bamban" am 31.12.2006 schwer verletzt und total verschuechtert von der Strasse aufgelesen. Er duerfte jetzt fast 2 Jahre alt sein und scheint Pubertaetsprobleme zu haben.

In meiner langjaehrigen Erfahrung von Strassenhunden ist mir so etwas noch nie passiert.

Es scheint damit zusammenzuhaengen, dass er der einzige ist, welcher noch nicht kastriert ist. Er ist zur Zeit mehr als heiss, auf meine kleine Susanna, welche zwar operiert ist, aber durch einen Operationsfehler noch ueber eine Eileiter verfuegt und somit so halb laeufig ist.

Er war so boese, dass sich meine Mama richtig erschrocken hat. Ich kann mir die Reaktion nicht erklaeren, er ist sonst lieb und zaertlich und eigentlich auch gehorsam. Haette mich fast gebissen. Ich bin immer noch ueberrascht ueber den Teufel.

Update:

Mein Problem war, dass ich ihn weder im Nacken noch sonst wo packen konnte.

Ich hab mir wie frueher unsere Vaeter den Guertel von der Hose machen muessen um ihn mir vom Leib zu halten (sah laecher lich aus).

Sag ja, ist mir noch nie passiert. Er war wie ausgerastet (die Hormone) hab ihn also ausgeschimpft, vor die Tuere gejagt und die ganze Nacht musste er draussen bleiben.

Ausser ihn zu schlagen, auf welche andere Art kann ich ihm nun noch zeigen, wer der Chef ist.

Hab ihn spaeter dann im Arm gehalten und mit ihm geredet, ja lacht nur.... was sollte ich denn machen? Bloede Situation.........................

Update 2:

Pille1282 - also er laesst sich wie gesagt weder anfassen noch auf den Ruecken legen. Er legte sich flach mit dem Bauch auf den Boden (aber danach), weiss wohl schon, dass er etwas falsch gemacht hat.

Klaus_Mauter

Also der Bamban wird natuerlich demnaechst kastriert, hatte nur durch Umzug etc. etc. keine Zeit. Ausserdem ist er ja wie gesagt auch sehr krank gewesen.

Susanna kann man nicht mehr operieren, ist zu alt. Die geniesst den Kleinen ausserdem (das ist nicht mein Problem) und sie wird nicht schwanger, da sie ja keine Gebaermutter mehr hat.

Ich weiss, dass dies kein Schaeferhund ist, aber wie gesagt klein aber fein. Total ausgerastet. Ich habe schon mit vielen Hunden gelebt (alle Groessen - sogar Doggen), aber das ist mir noch nie passiert.

Update 3:

By de Kleene : ich schlage nie meine Hunde, ausser einem Klaps auf den Hintern. Ich musste ja was in der Hand haben (meinen Guertel), sonst haette er mich gebissen. Er ist ja nun fast ein Jahr bei mir, schlaeft sogar ab und an bei mir im Bett, hat also keine Angst vor mir (hab ich ja gesehen). Hundetrainer meine Liebe ich lebe in Mexiko. Hier gibt es weder Psygologen noch Trainer nur Quaeler.

Weisst wohl nicht was ich fuer eine schwere Arbeit hier leiste. Was meinste warum ich soviele Hunde habe ............................

Update 4:

Rale - ich gebe auch keine Tritte. Gibst Du ungezogenen Kindern auch Tritte. Mein Bamban war bis gestern abend ein wohlerzogener dankbarer Hund. Nehme mal an, es sind nur die Hormone - Pupertaet, er versucht halt seinen kleinen Dickkopf durchzusetzen. Mein Bamban kam von Menschen misshandelt zu mir. Fast ein Jahr keine Probleme. Ich frag mich, ob mich irgendeiner hier versteht............................

Update 5:

Iris H - finde reden ist genau wie bei Menschen nie falsch und klar nehm ich ihn auf den Arm diese kleine Giftnudel. Musst verstehen, dass ich ihn wie alle sehr gerne habe und nicht verstehen konnte was abgeht. Was meinste wie der sich gefuehlt hat.

Er hat sich vorher nie noch niemals so verhalten. Habe jedoch schon gemerkt, dass der Zwerg gerne Kraefte misst, sogar mit einem der groesseren Hunde. Ausserdem laesst er sich auch von Fremden nix gefallen und schlaegt an wie eine Deutsche Dogge.

Update 6:

Also nur zur Information er weicht nicht aus. Steht auf macht mir Platz - oder springt mir in die Arme - ist naemlich ein kleines Trampolin. Verteidigt nicht seinen Schlafplatz, vergewaltigt nur seine Kuchseldecke ab und an. Also bis gestern ganz normal.

Update 7:

Toll Eure Antworten. Danke GUNDERFRAU, danke SUSANNA, vielen Dank OEZLEM-OEKTEM, danke auch an JOSSIP2.

Miss ELLY - glaubst Du die Hunde wuerden nicht verstehen was wir sagen. Da bist Du total falsch meine Liebe. Jedes Wort verstehen sie. Fuer mich sind meine Hunde sowie Kinder, manchmal halt richtige Racker.

Uebrigens seit dem Vorfall gab es keine Probleme. Er sucht mich ist aber immer noch sehr unruhig wegen meiner Dicken. Susanna ist ihn schon ziemlich leid und knurrt ihn an. Denke mal in 2 Tagen haben wir diese Phase ueberstanden und nun in ca. 2 - 3 Wochen nach meinem Umzug wird der Suesse Bamban unters Messer kommen. Habe noch 3 weitere (von einem Freund), welche opiert werden muessen, dann wird dies auf einen Wisch erledigt.

Danke an alle - seit super.

26 Antworten

Bewertung
  • özlem
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Ich habe nun nicht alle Antworten gelesen. Hier mein Vorschlag, wie ich vorgehen würde.

    Er scheint sich momentan in der Pubertät zu befinden (Hunde kommen mit halbe Jahr, ein Jahr und manchmal noch mit anderthalb und zwei Jahren in die Pub - je nach Größe und je nach Entwicklungsstand. In dem Alter kann es durchaus noch Pubertät sein). Hier ist es nun wichtig, gleich richtig mit der Erziehung anzusetzen. Wenn man nun Fehler macht, wird man auch durch Kastration die Probleme nicht auf einen Schlag los. Die Kastration verhindert lediglich die Hormonproduktion in dem Maß, wie sie zur Zeit vorhanden ist und ändert kein erlerntes Verhalten.

    Wichtig ist erstmal hart zu bleiben. Das heißt natürlich nicht Schläge. Ein kleiner Klaps hat noch keinem Hund geschadet - aber schlagen wäre der falsche Schritt. Damit verunsichert man den Hund nur noch mehr und zeigt sich mit Sicherheit nicht als respektable und autoritäre Person, sondern lediglich als unberechenbare Gefahrenquelle für Leib und Leben in den Augen des Hundes.

    Sei streng, indem du anfängst Prioritäten auf einen Schlag zu streichen. Kein Sofa, kein Bett, kein schmusen auf seinen Wunsch hin, Futter gibt es nur noch an strategisch unwichtigen Plätzen (nicht im Hausflur, vor der Tür, auf Balkon, Terrasse oder Wohnzimmer und Küche - verschieb es in ein Eck im Flur, wo er nicht alles im Blick hat), auch Schlafplätze und Ruheplätze sollten an strategisch unwichtige Punkte verlegt werden.

    Grenze auch seinen Bewegungsfreiraum ein. Wenn er meint aufmüpfig sein zu müssen, bedränge ihn mit deinem Körper (nicht frontal, sondern seitlich!) und zeig ihm, dass du die Richtung ansagst. Wenn er meint beissen zu müssen, dann heb ihm etwas hin, wie einen Stock oder ähnliches und schieb ihn unerbittlich zur Seite (so groß wird er ja wohl kaum sein?!).

    Knurr auch schon mal! Führe ein "böses Wort" ein. Bei mir war es ursprünglich "Fräulein", war nicht böse genug, jetzt sag ich auf griechisch "Pass auf!" - hört sich böser an (Alimonosou!). Beim einführen dieses bösen Wortes darfst du dich auch schon mal wegen einer Kleinigkeit mit Gebrüll kurz auf ihn stürzen (nicht drauf springen!) und ihm einen Schrecken einjagen. Schlagen ist gar nicht nötig. Anbrüllen und er merkt sich das Wort ruckzuck - wirste sehen!

    Du musst einfach alles bestimmen. Ignoriere sein aufmüpfiges Verhalten. Wird er zu aufmüpfig, knurre zurück und bedränge ihn! Aussperren ist kurzzeitig auch okay (pass nur auf, dass er nicht abhauen kann). Lass ihn aber nicht zu lange isoliert, das ist nämlich eine sehr große Strafe für so ein soziales Tier! Hol ihn wieder rein und schmuse ruhig mit ihm.

    Ein guter "Führer" ist derjenige, der zwar Grenzen zeigt, aber nicht großartig nachtragend ist. Einmal schimpfen, Konsequenz ausführen (in dem Fall aussperren) und danach ist wieder vergessen und vergeben!

    Ich habe Layla noch das Kommando "pause" beigebracht. Dafür muss sie in ihr Bettchen im Wohnzimmer, zwischen den Sofas und gut abgetrennt vom Rest im Eck des Raumes. Wird sie zu frech, schick ich sie in Pause. Das ist auch räumliche Eingrenzung und Beweungsraum beschränken.

    Wenn man mehrere Hunde in einem stabilen Ranggefüge beobachtet, wird man feststellen, dass gerade dieses Bewegungsraum einschränken gar nicht mal so selten vorkommt!

    NACHTRAG:

    was würde ich tun, wenn mein Hund das bei mir machen würde. Würde Layla das tun, würde ich sie anstarren, in knurrendem Ton mein böses Wort sagen und sie auf Platz legen (wenn wir im Wohnzimmer sind heißt das sofort PAUSE). Das lass ich mir nicht gefallen. Bei meiner Layla geht das auch, weil sie ihre Grenzen kennt (wobei sie es gerade mit anderthalb Jahren nochmal versucht).

    Rosa (die Hündin meines Freundes) sieht mich nicht unbedingt als ihre Chefin an. Auch wenn sie auf mich hört. Es ist schon vorgekommen, dass ich sie vom Bett haben wollte und sie nicht hören wollte, als ich sie runter schubsen wollte, hat sie geknurrt und geschnappt (mehr aus Schreck). Da hab ich mich dann größer gemacht, laut geschumpfen, sie mit aller Kraft runter geworfen und auf den Rücken gelegt und mich über sie gebeugt, bis sie Beschwichtigung zeigte (Lecken der Lefzen und weg gucken), dann hab ich von ihr abgelassen und ihre Schmuseversuche ignoriert und abgewehrt. Nach einer viertel Stunde hab ich sie zum "Versöhnen" zu mir gerufen und alles war okay. Ich sehe sie leider nur am Wochenende und da ist es etwas schwer zwischen uns.

    @Jossip

    wie du sagst - es hat noch keinem Hund geschadet, wenn er einen Klaps auf den Hintern bekommt. Ich habe selbst schon einige male gesagt, dass ich von antiautoritärer Erziehung (ob bei Hund oder Kind) nichts halte! Wir und auch Hunde sind Lebewesen, die in komplexen Sozialgefügen leben und hier hat Autorität nunmal seinen festen Platz!

    Wenn der Hund nicht gehorcht und es auf sanfte Tour nicht klappt, dann wird auch mal gezielte und dosierte Körperkraft eingesetzt!

    Was ich absolut verurteile sind echte und richtige Schläge! Schläge mit Gegenständen (Lederleine mit Karabiner!)! Schläge die das Tier winseln und jaulen lassen! Schläge, nach denen der Hund jedes mal wenn die Hand in seine Nähe, zusammen zuckt und sich weg duckt! Schläge, die einfach jeglicher Relation abtrünnig sind und keinen Sinn machen! Auch lehne ich Gewalt ab mithilfe von Gegenständen wie Würgehalsbänder, Teletakt oder ähnlichem!

    Das ist aber ein so umfangreiches Thema, dass ich gar nicht alles aufzählen kann!

    Die Dominanztheorie hat in meiner Erziehung keinen Platz. Bei mir gibt es kein als-erster-durch-die-tür, aus-dem-weg-gehen-wenn-ich-da-durch-will, ich-esse-als-erstes-dann-ist-der-hund-dran, Schmusen-nur-wenn-ich-es-will, kein-auf-bett/sofa-wegen-der-rangposition!

    All das aber auch nur dann, wenn die Beziehung funktioniert!

    Ich kenne eine junge Dame, deren ihr Golden-Retriever nutzt tatsächlich jede Chance um sich zu profilieren! Hier ist absolutes Machtgehabe ihrerseits angesagt! Definitiv! Aber wieder: keine Schläge und körperliche Gewalt (ich rede nicht von einem Klaps!)!

    Ich wage es nur nicht per Internet solche Ratschläge zu geben. Um einem Hund die Erziehung anzupassen, muss man ihn sehen und erleben und ihn kennen.

    Übrigens: das schütteln im Nacken ist absolut tabu! Nicht einmal und auch nicht zweimal! Unsere Layla kam mit acht Wochen zu unserer 4jährigen Rosa. Diese hat Layla oft genug gerügt und zusammen getreten. Aber niemals, wirklich niemals hat sie sie am Nacken gepackt und geschüttelt! Das ist absolut tabu und sollte auf keinen Fall getan werden!

    Wenn ich Layla unterwerfen will, pack ich sie an der Halsseite in die Haut (hier ist sie schön labrig) und schmeiß sie zur Seite! Das reicht!

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    So,ich habe jetzt 22 Antwortern den Vortritt gelassen.Sind das alles Hundehasser,die dazu raten,die Rangordnung wieder herzustellen?Sind das Hundehasser,die sagen,daß ein Hund sich nicht in gleicher Höhe wie sein Alphatier aufzuhalten hat (Bett,Sofa).Haben hier Hundehasser dazu geraten,daß der Hund,wenn er im Weg liegt,Platz zu machen hat und nicht einfach liegen bleiben darf?Sind es Tipps von Hundehassern,bzgl.zuerst aus der Tür gehen,zuerst essen,Weg abschneiden,usw.Und selbst Du räumst ein,daß er auch mal einen Klaps bekommt,bist Du jetzt auch ein Hundehasser geworden?

    Ich nehme jetzt mal an,daß Dir die Absurdität Deiner bisherigen Anschuldigungen bgzl.<Hundehasser> klar ist.Kein Hund

    soll verprügelt oder getreten werden.Keinem Hund,keinem Tier,sollen Schmerzen zugefügt werden.Aber die Ausübung unmittelbaren körperlichen Zwanges,wie Wegdrängen,Wegschieben oder mal einen Klaps sind manchmal notwendig und angebracht,wenn softere Mittel versagt haben.Und ein Klaps beispielsweise,dient nicht dazu,Schmerzen zuzufügen,sondern zum kurz Anschrecken,um die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen,und daß er checkt,<halt,hier bin ich an meine Grenzen gekommen>

    Der Nackengriff und ein- ,zweimal normal Schütteln wird sehr wohl von ranghöheren Tieren benutzt,um ein allzu übermütiges Jungtier wieder zur Raison zu bringen.Erst permanentes,wildes Schütteln wird dazu gebraucht,ein Beutetier zu töten.

    Hunde in der Pubertät bekommen schon mal ihre >blöden 5 Minuten>.Es liegt an Dir,mit Konsequenz und Beharrlichkeit die Rangordnung wieder herzustellen.Mit sentimentaler Gefühlsduselei,von wegen,was die alles schon durchgemacht haben,usw.kommst Du nicht weit.Du hast´s ja selber gesehen/erlebt.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Im Genick packen und schütteln?

    Sacht mal, gehs noch?

    Das ist der Beutegriff mit dem Hunde töten, bzw. Wölfe.

    Naja Hunde auch, wenn sie wildern.

    Soll der Hund noch mehr traumatisiert werden? *kopfschüttel*

    Das ist sicher ein Rangproblem, aber bei einem Hund, der eh traumatisiert ist, sicher nicht mit Prügel in den Griff zu bekommen.

    Kastrieren ist sicher der eine Weg. Der andere ist, dass du mal dein Verhalten dem Kleinen gegenüber beobachtest.

    mich macht stutzig, dass du ihn auf den Arm genommen hast um ihn dann zu erklären, was da schief läuft.

    Arm nehmen ist falsch, lange Reden führen ebenso.

    Weicht dir dein Hund aus, wenn er mitten im Weg liegt?

    Kannst du über ihn wegsteigen?

    Verteidigt er seinen Lieblingsplatz?

    Tausend Fragen.

    Das Rangproblem muss in den Griff bekommen werden.

    Sicher ein Ansatz, wie schon geschrieben, ihn auf den Rücken zu legen, bis er entspannt.

    Aber ich glaube, dass es noch andere Ansätze gibt, die man aber erst dann beurteilen kann, wenn man weiß, wie das allgemeine Leben mit dem größenwahnsinnigen Zwerg *g* so abläuft.

    Aber Schlagen, Schütteln und Co. ist ja echt daneben.

    Ich trete nur, wenn ich vor der Wahl stehe, wenn ich entscheiden muss: Hund an der Kehle oder ich gesund.

    Nu, da würde ich mich immer für mich entscheiden.

    Vielleicht kannst du ja mal dich ein wenig beobachten. Oft erfährt man da, wo das eigentliche Problem liegt.

    LG

    Iris

    Ach ja, mein kleiner Großer hat mir auch schon mehrfach die Zähne gezeigt und geknurrt. Ist halt auch gerade Pubertär

    Nu, ich knurre zurück, zeige ebenfalls die Zähne und halte den Blickkontakt, bis er sich abwendet.

    Ruh is.

    Sonja, du sollst den kleinen Kerl ja auch gerne in die Arme nehmen. Aber bitte nicht genau dann, wenn er dir gezeigt hat, dass er der Chef ist.

    Somit stimmts du ihm ja auch noch zu.

    Meine Güte, was quatsche ich meine Wuffels zu. Aber doch nicht, wenn es um klare Ansagen geht.

    Da braucht es klare, einfache Aussagen.

    Nur ein Beispiel.

    Meinen Hund hätte ich gerne im Fuss neben mir laufen.

    Ich kann natürlich sagen: Du Sheewa, komm doch mal her und sei so gut und laufe neben mir her.

    Oder: Sheewa, Fuss.

    Was meinst du, was da besser verstanden wird.

    Natürlich weiß ich nicht, wie sich bei euch das allgemeine Leben abspielt.

    Aber Tatsache ist, dass es zum einen sicher ein Hormonschub ist, der bei jeder anderen Hündin, die läufig ist, wieder auftreten kann und ein vorhandenes Rangordnungsproblem.

    Wie du das angehst, nu, da gibt es sicher verschiedene Möglichkeiten. Aber genaues kann man wirklich so auf die Entfernung nicht sagen.

    Nachtrag

    Wieso wird das Schütteln im Genick immer noch als harmlos dargestellt.

    Es gibt kein kleines kurzen Schütteln, oder heftig.

    Schütteln ist Schütteln und wird, wie der Kehlbiss zum Töten verwendet.

    Vor allem kleine Beutetiere werden geschüttelt.

    Kein Mutterhund schüttelt seine Welpen.

    Sie packt sie im Genick, zum Tragen oder auch zur Unterwerfung. Aber sie schüttelt sie nicht.

    Habt ihr jemals Hunde im Spiel oder auch beim Festlegen der Rangordnung gesehen, das die sich gegenseitig im Genick schütteln?

    Bedrängen, aufreiten, angedeuteter Kehlbiss, ja, dass alles, aber niemals schütteln.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Hallo, dein kleiner Gernegroß möchte, wie von meinen Vorrednern schon mehrfach gesagt die Rudelleitung übernehmen. Schubs ihn ein bisschen rum, lass ihn zuletzt fressen, und bestehe darauf, dass er dir aus dem Weg geht.

    Hat er dieses Zähne zeigen bisher nur einmal gemacht oder schon öfter? Und Rausschmeissen war gut. Bei so einem kleinen Hund ist es wirklich schwieriger ihn zu packen und zu werfen. Du solltest ihn immer mal wieder "wegrempeln", wenn er im Weg steht oder liegt, auch wenn du einfach drübersteigen könntest. Und mal ganz ehrlich, wenn mein Hund so auf mich losgehen würde, hätte er einen Tritt bekommen. Nur weil er körperlich klein ist, meint er das gleiche wie ein Rottweiler, wenn er dich so anflescht. Natürlich tritt man in so einem Moment nicht mit voller Wucht zu, sondern schubst ihn außer Reichweite. Wenn er dann zurückkommt, kann man ihn meistens packen. Dann im Nackenfell packen, runterdrücken, auf die Seite legen und auf den Rücken drehen. Eine Hand auf die Kehle legen und fixieren. Nicht abwürgen. Wenn der Hund ganz still liegt, sich entspannt, kann man ihn wieder loslassen. Dann ist der Fall meistens geklärt.

    Quelle(n): Lange Erfahrung mit Hunden u. a. mit mexikanischen Straßenhunden. Hatte früher 6 Stück in allen Größen und Farben.
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  • vor 1 Jahrzehnt

    Auch wenn er sonst lieb ist, zeige ihm durch klare Worte seine Grenzen.

    Hunde haben sowas öfter in ihren " Phasen ". Sie testen ihre Grenzen. Zeig ihm deutlich wer der Rudelführer ist. Das braucht manchmal viel Geduld aber meist funktioniert es.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Hallo, ich würde sagen der kleine Bamban ist ein Opfer von Hormonen und Größenwahn! Alle anderen Rüden sind kastriert und so wie Du schreibst , scheint er ja die Hündin zu decken. Also ist er der männliche Chef. Du hast ihm im Weg gestanden, also hat er versucht Dich " anzugreifen". Es gibt 2 Möglichkeiten: kastriere ihn so schnell wie möglich und bis dahin fliegt er raus ( wie bereits geschehen ), wenn er sich nicht benimmt. Vorsicht , nicht provozieren, aber auch nicht zu sehr aus dem Weg gehen. Oder Du bestehst auf Deinem Chefplatz und setzt es durch. Nicht mit anfassen und auf den Boden werfen - das macht ein souveräner Hundechef auch nicht. Nur durch Körpersprache und Mimik. Du drängst ihn zur Seite, schneidest ihm den Weg ab, schränkst seinen freien Zugang zu Ressourcen ein. Zeigst ihm, das er abhängig ist. Ich würde damit allerdings warten bis er Kastriert und etwas zur Ruhe gekommen ist ( Macht weniger Stress und ist bei seiner geringen Größe wohl zu vertreten) Alles Gute mit dem kleinen Wüterich!

    LG Susanne

  • vor 1 Jahrzehnt

    Du musst streng mit ihm sein sieh ihn direckt in die augen solange bis er wegsieht dann hast du eine chance. Da du sagst dass im genicktpacken bei ihm nicht klappt. Mein hund ist auch sehr angriffslustig und ist ein Terrier, da er total verwöhnt ist bin ich die einzige die ihm in griff hat da er meinen kollegen nicht mehr an sich rannlässt wenn er gebadet werden muss. Dass liegt daran dass mein kollege ihn immer sofort abtrocknen wollte, wo ich es anders mache.

    Es gibt noch was solche kleinen hunde sind ziehmlich wasserscheu, nimm eine sprühflasche die einen feinen wassernebel abgibt dadurch erschreckst du ihn erst einmal.

    Wenn dass nicht gib ihn einen klaps mit der Zeitung auf den Hintern, nie mit der nackten hand, meisten hilft das. Bei meinen Hund hat das funktioniert.

    MFG Pluto

  • vor 1 Jahrzehnt

    Der Hund braucht eine ganz klare Ansage du bist der Boss!

    Oder du versucht es mit ignorieren also nicht sein verhalten sondern ihn, nicht lange und auch direkt auf die Situation folgend denn bei Hunden ist es eine Strafe wenn sie von ihrem rudel ignoriert werden. Wenn alles nichts hilft nun ja dann kannst du ihn auch unterwerfen, dies bedeutet das du deinen Hund auf den Rücken legst und ihn festhältst das er so liegen bleibt, dies musst du aber dann so lange durchhalten bis er unterwürfig wird. Du kannst das erkennen wenn er die Kehle frei gibt und seinen Schwanz hängen lässt. Dies bedeutet dann das er dich als Rudelhöheren akzeptiert, jedoch ist das keine Garantie das er nicht wieder versuchen wird den Boss zu spielen.

  • vor 1 Jahrzehnt

    @devilsey war schneller, hat aber recht. Genauso, im Genick packen, kraeftig durchschuetteln und das mit harten Worten begleiten. Dann weiss er Bescheid. 15 Minuten spaeter kannst Du wieder lieb sein. Hunde haben diesbezueglich ein kurzes Gedaechtnis.

    @Friedrich G, das stimmt, Hunde erkennen sich selbst nicht als "kleiner Hund" oder "Grosser Hund". Ist schon lustig, wenn so ein Zwerg einen Aufstand macht, als waere er eine ausgewachsene Dogge.

  • vor 1 Jahrzehnt

    hundeschule!

    es geht nicht das er dich plötzlich angreift! es gibt mittel ihm zu zeigen wer der chef ist. am besten kann dir das ein hundetrainer zeigen.

    mit ihm reden? und ihn im arm halten???!! das ist doch kein kind!! er versteht nicht was du sagst. klare kurze worte sind für den hund am besten

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