SonjaAna fragte in TiereHunde · vor 1 Jahrzehnt

Was wuerdet ihr tun ?

Eine giftige Schlange hat einen meiner Hunde gebissen.

Er ist nun gelaehmt auf den Hinterbeinen, schleppt sich mit den Vorderbeinen durch die Gegend und kann nicht richtig sein Geschaeft machen usw. Er ist sonst putzmunter, scheint also keine Schmerzen zu haben, frisst normal, wird verwoehnt und laesst es sich auch gerne gefallen.

Es ist entsetzlich ihn so zu sehen, aber man sagt mir, dass er nach 3 bis 4 Wochen evtl. wieder vollkommen normal sein wird. Er ist schon 14 Jahre alt, kam vor 3 Jahren von der Strasse zu mir, ich habe ihn (wie alle) sehr lieb. Will aber nicht das er leidet.

Man hat mir nun geraten ihn einzuschlaefern. So nach dem Motto, es gibt ja noch genug andere die meine Hilfe brauchen und die gesund sind.

Was wuerdet ihr an meiner Stelle tun.

Ich denke ich werde ihn unter keinen Umstaenden ein- schlaefern lassen, wollte aber gerne mal hoeren, wie meine Ex-Landsleute ueber das Thema denken.

Denke ich sollte ihm die Chance geben, dies zu ueberleben.

Update:

Ich wohne im Bundesstaat Morelos in Mexiko.

Update 2:

War schon bei zwei Tieraerzten.

Freu mich ueber Eure Antworten.

Der Kleine ist sogar so munter, dass er versucht mit seinem Partner auf Maeusejagd zu gehen. Also denke ich mal er wird es ueberstehen. Ich helfe ihm ja so gut ich kann.

Er hat ganz entsetzliche Angst vor Feuerwerkskoerpern, welche man hier auf allen Feiern benutzt. Er hatte sich versteckt und dort hatte sich leider auch die Schlange versteckt.

Update 3:

Danke, ihr seit Klasse.

Der Tommy kommt jeden abend auf den Vorderbeinen zur Tuere gerutscht, wenn ich heimkomme. Er freut sich riesig, will genau wie die anderen 4 seine Streicheleinheiten, frisst normal, nur leider nach nun schon einer ewig langen Woche sehe ich keine Ver- aenderung. Man leidet jedoch mit ihm.

Ich werde ihn aber nicht einschlaefern lassen davon koennt ihr mal ausgehen.

Uebrigens habe ich seit fast 8 Monaten meine beste Freundin im Krankenhaus, Hirnblutung und kein Lebenszeichen, und trotz vier Operationen geb ich die Hoffnung auch nicht auf. Aber manchmal hab ich schon gedacht, hier waere es menschlicher die Beatmungs- Maschine abzustellen - aber das ist ein anderes Thema.

Gruesse aus dem fernen Mexiko

Update 4:

Pinoccio "goettlich" was ist das ? Lebst Du auf dem Mond ?

Update 5:

Evelyn, der Kleine hat nicht nur ein Bein gelaehmt, er ist sozusagen von der Huefte an total gelaehmt. Aber keine Angst ich lasse ihn nicht einschlaefern. Habe ihm nun sogar extra eine neue wunderschoene Hundehuette gekauft und eine dicke Matte davorgelegt, damit ihm der Eingang erleichtert ist. Er scheint sofort kapiert zu haben, dass dies sein bestes Versteck ist.

Normalerweise haben die beiden grossen in der Garage ihr Bett, aber denke als Schutz ist die Huette besser fuer ihn. Er hat sich offen- sichtlich gefreut. Gestern wurde diese Huette nun bei den ersten Feuerwerkskoerpern eingweiht.

27 Antworten

Bewertung
  • Lila
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Vor vielen Jahren bekam einer meiner Schäferhunde eine Lähmung beider Hinterbeine, von den Hüftgelenken ausgehend. Der Tierarzt meinte dann (er klang nicht sehr überzeugt davon, hatte den Hund wohl schon aufgegeben), ich könnte vielleicht mit einem Vitamin-B-Komplex versuchen, ihn wieder auf die Beine zu bringen, das könnte die Muskulatur stärken und schaden könne es nicht.

    Es hat zwar eine Weile gedauert, aber es half!

    Das Medikament war ein Vitamin-B-Komplex forte (Marke ist egal), beim Schäferhund konnte ich die Dosis für einen Erwachsenen anwenden, d.h., zu Beginn 3 x 1 Dragee täglich, dann habe ich auf 2 x 1 und zuletzt auf 1 x 1 reduziert . Bei längeren Spaziergängen hat mein Hund zwar das eine Hinterbein manchmal leicht schleifen lassen, aber im großen und ganzen war er wieder in Ordnung, fühlte sich wohl und lief gerne.

    Ich denke, vielleicht könnte das die Gesundung Deines Hundes auch unterstützen. Frag doch einfach mal Deinen Tierarzt, was er davon hält.

    Buena suerte!

  • vor 1 Jahrzehnt

    Wenn er keine Schmerzen hat dann behalte ihn und mach ihm das Leben so schön wie du es kannst. Er hat es verdient. Nur weil er 14 Jahre alt ist heißt das nicht das er kein Recht aufs Leben hat.

  • Anais
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    Gib ihm und Dir die Chance die 3-4 Wochen abzuwarten. Dus chreibst, er ist putzmunter, also leidet er nicht, also kein Grund ihm die Lebensfreude zu nehmen.

    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und würde mich freue zu hören wie es ausgeht.

    Liebe Grüße nach Mexico.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Du kennst deinen Hund am besten. Laß alleine dein Gefühl entscheiden unabhängig davon was andere Leute denken und sagen. Wenn du das Gefühl hast das dein Hund nicht leidet, lediglich ein paar Einschränkungen hat aber so fit ist, geb ihm doch die Zeit die er braucht. Natürlich sind es da ja oft auch andere Menschen die mitleidig schauen :"Ach der arme Hund!" Laß dich nicht beirren, du wirst das Zeichen merken wann es das beste ist deinen Hund zu erlösen. Alles Liebe für dich

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Tu´s nicht!

    Dein Hund kämpft für dich, tu´s du auch für ihn!

    Solang er keine Schmerzen hat, schenke ihm noch ein schönes Leben!

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht wachst du eines Morgens auf und er kann wieder laufen....

    Sicher ist es kein schöner Anblick, aber

    willst du, nachdem du ihn eingeschläfert hast, ewig darüber nachdenken, ob er evtl doch wieder laufen hätte können...

    Ich würde weder Geld noch Mühe scheuen....

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    die leute die dir gesagt haben, laß ihn einschläfern,

    würden die auch ein gelähmtes kind oder behinderte

    leute einschläfern lassen?

    du liebst diesen hund und dein herz würde zerreissen

    wenn du ihm die chance wieder gesund zu werden

    versagen würdest!!! schau deinem wauzi in die augen

    dann weist du das er weiterleben muss.

    ich wünsche euch von herzen das er noch lange lebt.

  • Polly
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Wenn er Spaß am Leben und keine Schmerzen hat ,würde ich ihn auf gar keinen Fall einschläfern lassen !

    Und ich denke mal du siehst am verhalten des Hundes wie es ihm geht ,und wenn du meinst es geht ihn sonst gut ,dann lass ihn sein Leben noch genießen soweit er es kann .

  • vor 1 Jahrzehnt

    ich würde auf alle fälle mal 3 bis 4 wochen warten falls du vor hast in wirklich einzuschläfern...

    doch ich persönlich würde ihn nicht einschläfern so lange er nicht darunter leidet

  • vor 1 Jahrzehnt

    Also so wie du ihn beschreibst hat er keine Schmerzen und dann würde ich ihn auch nicht einschläfern lassen,denn es ist ja auch eine Besserung nach einigen Wochen in aussicht gestellt worden.Wenn mir etwas an einem Tier liegt gebe ich es natürlich nur ungern her aber wenn es leiden müßte und keine besserung in sicht ist dann würde ich es trotz aller liebe einschläfern lassen.Ich hoffe das dein Hund es schafft und wieder völlig gesund wird.

  • vor 1 Jahrzehnt

    ...ich würde ihn auf keinen Fall einschläfern lassen...

  • vor 1 Jahrzehnt

    hei

    ich hatte mal eine griechische landschildkröte(17 jahre) die würde von irgendwas gestochen ,und war an den hinterbeinen gelähmt.sie schleppte sich nur noch mit den vorderbeinen voran.

    der tierarzt gab ihr vitaminspritzen ,es wurde nicht besser.danach sprach er von einschläfern.

    ich ging nicht mehr zum ta,und versorgte sie gut.nach ca .

    eineinhalb jahren,ging sie wieder spazieren ,als ob nichts gewesen wäre.

    fazit:auch ta"s wissen nicht alles.und wenn du dein tier liebst,fällt es dir schwer ihn einschläfern zu lassen.

    fazit:wenn er keine erkennbare schmerzen,und keine ausfallerscheinungen hat,lass ihn leben.

    wenn er nicht mehr leben will,wird er es dir zeigen,wenn du deinen hund kennst,wirst du die zeichen erkennen

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