Ist es wirklich verkehrt, seinen Hund zu lieben?

Zu allen unseren Hunden hatte ich stets eine tiefe persönliche Beziehung. Muß man sich wirklich als "Tierromantiker" verunglimpfen lassen? Warum verstehen einige nicht, daß man seine Frau und seine Kinder über alles lieben kann und zusätzlich den Hund? Das kann doch nicht verwerflich sein, oder?

Update:

Zur Klarstellung: natürlich habea ich nicht an perverse Praktiken wie Sodomie gedacht. Das hätte ja mit Liebe nicht das geringste zu tun, so wie eben Sex und Liebe zwei völlig verschiedene Schuhe sind. (aber bezeichnend, daß heute manche mit Liebe grundsätzlich Sex verbinden)

23 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Wo liegt dein Problem. Es ist doch völlig normal, zu seinem Tier eine liebevolle Beziehung aufzubauen. Dein Hund liebt dich doch auch. Und wenn einige Menschen damit Probleme haben, ja dann haben sie die halt und sollen sie auch bei sich behalten. Du musst dich doch davon nicht angesprochen fühlen.

    Und wenn du deinen Hund richtig liebst, behandelst du ihn artgemäss und vermenschlichst ihn nicht. Dann bist du auch kein Tierromantiker, sondern ein ganz normaler Hundehalter.

    Ich liebe meinen Hund auch, aber als Hund und nicht als Menschenersatz.

    @losama

    Davon ist doch in der Frage überhaupt nicht die Rede. Klar, dass das von dir geschilderte Verhalten falsch ist, aber deine Schilderung hat doch mit der Frage überhaupt nichts zu tun.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    @Hein Mück

    Nur zur Info Sodomie ist laut Gesetz nicht mehr verboten (auch wenn ich es jetzt selber auch nicht so prickelnd finde). Dieses Gesetz (§175a)wurde 1994 abgeschafft. Informier dich da mal besser, bevor du sowas behauptest.

    Und seinen Hund zu lieben ist genauso erlaubt, wie einen Stuhl, einen Menschen oder die Sonne zu lieben. Weil dieses Gefühl kann niemals schlecht sein, es ist immer eine Bereicherung für jeden.

    Verstehen tun das die Leute schon, aber jemanden anderes für eine vermeintliche Schwäche zu belächeln ist einfach der Versuch, sich selbst besser dastehen zu lassen.

    Is traurig aber wahr.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Du kannst Deinen Hund genauso lieben wie jeden Menschen auch, dabei solltest Du den Hund aber nicht wie einen Menschen behandeln sondern immer noch Hund sein lassen.

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  • ...
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Daran ist nichts verwerflich. IBedenke: "Liebe hat viele Facetten". Du liebst Deine Frau, Deine Kinder und Deinen Hund, nur jeweils in einer anderen Form.

    .

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Natürlich darf man seinen Hund, sein Haustier lieben.

    Als Kind habe ich schon den Spitz meiner Großmutter (der fürchterlichen Mundgeruch hatte) über alles geliebt.

    Ich habe den Eindruck, dass es besonders in Bezug auf Hunde, Katzen (aber auch andere Haustiere) zwei Positionen gibt, und leider dazwischen nichts:

    Die einen lieben diese Tiere über alles, weil sie für sie eine Bereicherung ihres Lebens ausmachen.

    Sie halten selber welche oder falls sie selber keine halten können, freuen sie sich, wenn sie Hunde oder Katzen treffen können.

    Die anderen scheinen diese Tiere geradezu zu hassen, ich vermute, dass dahinter schlechte Erfahrungen und/oder traumatische Erlebnisse mit Hunden oder Katzen stecken können.

    Diese - aus meiner Sicht bedauernswerten - Menschen

    können nicht nachempfinden, dass man seinen Hund liebt und von dort kommen dann auch oft Anfeindungen wie "Tierromantiker".

    Es könnte aber auch eine Portion Eifersucht dazu kommen.

    Ich habe nach jahrelanger Haustierhaltung (Katzen und Hunde) die Erfahrung gemacht, dass ich danach auch meine Freund- und Bekanntschaften beurteilen und einsortieren kann:

    wer mit meiner Lebensweise mit Haustieren nicht klar kommt ("die Tiere machen Schmutz", "Du bist doch aber immer gebunden", "was, wenn Du mal in Urlaub fahren möchtest" etc. - halbherzige "was für ein lieeeber Hund" -Bekundungen, dabei zieht meiner den Schwanz ein und möchte am liebsten flüchten), wird auch über kurz und lang mit dem Rest von mir nicht einverstanden sein und umgekehrt.

    Also: liebe Deinen Hund und andere Haustiere, wie es Dir gefällt und lass Dir kein schlechtes Gewissen einreden.

    Meist liegt dahinter neben Eifersucht auch Neid.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich habe zwar keinen Hund sondern 3 Katzen aber ich kann dich voll und ganz verstehen, die 3 sind für mich vollwertige Familienmitglieder.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Hi, du mußt dich für nix verunglimpfen lassen.

    Wer das nicht versteht, oder sich darüber negative Urteile erlaubt, der hat noch nie ein Tier gehabt.

    So ein Tier braucht deine Liebe, denn es lebt ja mit dir zusammen.

    Tierliebe ist was ganz normales. Verstehen aber nicht alle.

    Viel Spaß weiter mit deiner Familie und mit deinem Hund.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Garnichts ist daran verwerflich. Viel schlimmer ist es einen Hund "einfach nur so" zu haben ohne eine Beziehung zu ihm aufzubauen.

    Ich Liebe meine Beiden auch, ausserdem kenn ich viele Leute denen ihr Hund über alles geht.

    Sie sind es die mich immer wieder aufbauen, die mich zum lachen bringen wenn es mir mies geht, die kuscheln kommen wenn sie merken das ich nicht gut drauf bin, die sich super anstrengen alles gut zu machen und sich genauso über bestandene Prüfungen freuen wie ich.... :-)

    "Seitem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere."

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Natürlich nicht...ein Hund ist ein Familienmitglied...für mich jedenfalls, somit hat er es auch verdient so behandelt zu werden...Je mehr Liebe und Aufmerksamkeit man ihm schenkt, desto mehr gibt er zurück und macht einem glücklich. Und ein Hund steht immer an deiner Seite, er wird dir immer folgen und dich nie im Stich lassen...

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  • rronny
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Hallo,

    ja, ein Hund ist doch auch ein Lebewesen ... und ein sehr verständnisvolles, liebes, treues dazu ...sind das unsere Liebsten immer ? Meine Frau und meine Kinder werden nun nicht eifersüchtig, wenn unser Hund mal eine Streicheeinheit extra bekommt. Wenn man in ein so treues und braves und nach Streicheleinheiten bettelndes Hundegesicht mit seinen braunen Äuglein guckt ...wer kann da schon widerstehen ? Aber, man sollte nun Tierliebe nicht mit der Liebe zu einem Menschen verwechseln ...

    mfg ..

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  • Anne
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Neeee! Ich liebe meinen Hund sehr, er mich auch. Es ist niemals verkehrt, überhaupt zu lieben, egal wen oder was. Liebe steht für sich!

    Ich habe keine Kinder, ich bin mir bewusst, Andi, mein golden Retriever, ist ein wenig Kind Ersatz für mich. Er wird heillos verwöhnt. Bei einem Kind müsste ich besser aufpassen. Zu sehr verwöhnen kann Lebens untüchtig machen. Beim Hund ist es egal, ihm gefällts. :)

    Anne

    Anne

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