Capitan fragte in Politik & VerwaltungPolitik · vor 1 Jahrzehnt

Frage an die Ex-DDR-Buerger: Habt Ihr Euch eigentlich einmal gefragt, warum das einzige oder die einzigen?

Feindbilder die USA und die Bundesrepublik waren??? Nicht aber Holland, Belgien, Frankreich, England usw. usw. Diese unsere Nachbarn haben die gleiche Marktwirtschaft, Politik, Sozialstruktur. Habt Ihr nicht gemerkt, dass das pure Manipulation war.??? Vielleicht aehnlich wie heute der "Kollektivhass auf die USA".???

Ich frage das, nicht um erneut eine Mauer zu bauen, sondern, weil gerade die Frage bestand: Warum so viele die Amerikaner (?) hassen. Und ich moechte mit Euch reflektieren, ob es da nicht Parallelen gibt.

Update:

Glaub es oder nicht, ich hatte keine Feindbilder. Schon gar nicht Ostdeutschland. Der Grund war vielleicht, dass die Mehrzahl der Bundesbuerger (West) keine Ideologie hatte. Seit doch bitte nicht boese ueber diese Frage, sie ist doch nur als "Reflektion" gedacht. Ohne Bitterkeit. Bitte!!!

Update 2:

Seit natuerlich mit "d".

Offensichtlich wiederholt sich die Geschichte stets. Denn in Venezuela wird jetzt das gleiche gemacht. Alles sind Feinde, bis auf Cuba, Bolivia, Nicaragua und Hurra Zimbabwe u. Iran.

Update 3:

Potato Head:::: Ja, und z. B. Irak, wieviele Laender waren daran beteiligt. Australien, Spanien, Canada usw usw. Wenn in Deutschland nicht gerade Wahlkampf gewesen waere, und die SPD die Gruenen gebraucht haette, waere DL wohl auch beteiligt.

Sinn der Frage ist einfach nur:: Einmal kritisch nachdenken. Ich sage nicht, dass ich in allem Recht habe, aber denken koennen wir ja mal!!!!!

12 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Deine Einschätzung ist nicht ganz richtig, das Feindbild war nicht die BRD oder die USA sondern generell im offiziellen Sprachgebrauch das nichtsozialistische Ausland, das die staatlich gesteuerten Medien natürlich lieber über den kapitalistischen Teil Deutschlands berichteten lag daran, dass das DDR Regime über die Medien den wirtschaftlichen und ethischen Sieg über den verhassten Kapitalismus propagieren wollten. Seht her wie schlecht es den Menschen im Kapitalismus geht und wie froh könnte ihr doch sein hier bei uns leben zu dürfen. Das die USA sozusagen als Inbegriff des imperialistischen Landes auch eher im Focus standen als Belgien ist wohl auch nachvollziehbar, auch heute noch kommt Belgien in der öffentlichen Berichterstattung wohl eher selten vor und das wohl nicht nur, weil die keine Paris Hilton haben. Die USA hat doch schon allein aufgrund der wirtschaftlichen Größe und der ausgeprägtesten bürgerlichen Freiheiten so etwas wie eine Meinungsführerschaft und somit natürlich auch ein anderes Wahrnehmungspotenzial als andere Länder.

    Das Ausreiseanträge natürlich nur in die BRD erfolgten lag ja im Sinn der Sache, als DDR Bürger hatte man die Möglichkeit die Staatsbürgerschaft der BRD anzunehmen. Eine Ausreise nach Frankreich oder Belgien hätte einen Asylantrag im betreffenden Land erfordert, wohingegen die Erlangung der bundesdeutschen Staatsbürgerschaft zumindest von den Abläufen her eine reine Formsache gewesen wäre, hinzu kämen dann ja noch sprachliche Barrieren wenn man in andere europäische Staaten gewollt hätte.

    Nun zur Wahrnehmung, da kann ich nur für mich sprechen, ich habe weder die Bundesrepublik noch die USA als Feindbild angesehen. Eher im Gegenteil. Und zumindest für mich kann ich sagen, dass ich die Westmedien als die nichtmanipulierten und objektiveren angesehen und konsumiert habe.

    Gruß

    Quelle(n): selber gewußt
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Was waren Deine Feinbilder die DDR und die Sowjetunion,warum aber nicht die VR Polen die CSSR die Ungarische VR,SR Rumänien sie hatten das gleiche politische System.

    Quelle(n): Ich bin niemanden böse,Du unterstellst mir oder uns das wir die BRD und die USA als Feinbilder hatten.Ich bin 37 und als ich zur Schule ging wollten man die letzten Versuche starten uns es einzubläuen das der Westen bzw.USA Schei ße sind.Bei manchen hat es was gebracht aber ich denke die wurden schon von Hause aus so erzogen,den Normalos ging das alles am A rsch vorbei.
  • vor 1 Jahrzehnt

    Hier ein ex ossi ,nun die BRD war ja früher unmittelbar Nachbar und man kannte die Sprache und und man konnte von dort Fernsehen empfangen .Keiner were auf die Idee gekommen einen ausreise Antrag nach Frankreich zu stellen .Es gab im Osten Geschäfte wo man Westwaren kaufen konnte .Also waren alle auf den Westen fixiert .

    Quelle(n): MFG
  • ?
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich bin kein EX-DDR-Bürger und ich mag die Amerikaner.Ich glaub auch nicht das viele die Amerikaner hassen.Wenn dann ihren Präsidenten George W. Bush

    Quelle(n): Markus Z
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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich kann mich an diese Feindbilder nicht erinnern.

    Ich glaube Feindbilder in dem Sinne wie man das heute versteht gab es nicht. Vielmehr wurde versucht das Bild zu erzeugen, das wir hier auf dem richtigen Weg sind und uns der Rest der Welt früher oder später noch folgen wird.

    Wahrscheinlich war die gesamte Einstellung nehr auf das positive gerichtet und nicht auf die Suche nach Gegnern, die es zu bekämpfen gilt (ausgenommen vielleicht auf dem ideologischen Gebiet).

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich bin kein Ex-DDR Bürger, aber ich finde die Frage sehr interessant .

    Warum alle die USA hassen (sei es wegen der Todesstrafe , wegen der Sklaverei oder wegen der Umweltverschmutzung usw )aber es bei anderen Ländern übersehen, weiß ich auch nicht.

    Bsp Nigeria ,dort gibt es die Todesstrafe , Kindersklaven und schlimme Umweltverschmutzungen (Im Delta Gebiet ist es ganz extrem ).

    Es gibt noch massig Bsp ..aber man hat sich halt an den USA festgebissen .

    Ja, es gibt noch genügend andere Länder aber Deutschland hat sich an den USA festgebissen.

    Ich bin mal gespannt, ob es nach dem Ende der Bush Aera immer noch so ist.

    Quelle(n): ich habe mal in Nigeria gelebt & lebe jetzt in den USA
  • vor 1 Jahrzehnt

    Feindbild hin, Feindbild her,

    Die Feindbilder wurden nicht vom "normalen" Volk gemacht.

    Ich bin in der DDR groß geworden, hab viele Menschen aus anderen Ländern (USA; BRD; usw) kennen gelernt. Von Feindschaft keine Spur. Es sind nur die Politiker, die uns solch ein Bild übermitteln.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Wenn Du kein Ex-DDR-Bürger bist, woher weißt Du etwas über die "Feindbilder"?

    Das so genannte Feindbild hieß: die unter der Hegemonie der USA stehende NATO, zu der auch die von Dir angesprochenen Staaten gehören. Und die Bundesrepublik hatte einen besonderen Status, der sicher auf der Hand liegt.

    Und was das Manipulation angeht: klar haben es viele gemerkt und diesen kausalen Zusammenhang, den Du hier konstruierst, gibt es schlicht nicht. Ich habe in 4 der von Dir genannten Staaten (inklusive USA) gute Freunde.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Na typisch wieder,fragt doch nicht die Ex-DDR-Bürger,fragt vielleicht mal unser Ex-Regime oder so!

    Viel Spass damit!!!

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Das Feindbild im Osten war ein Hirngespinst von Sudelede, den SED-Bonzen, den Sowjetbossen und den Edelkommunisten. Den Menschen war das nicht egal, sie bezogen eindeutig Stellung gegen diese Hirngespinste der politisch Herrschenden im Osten.

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