Welche Erfahrungen habt Ihr denn so mit "Fernbeziehungen"?

Ich bin im Moment ein wenig frustig, denn meine Freundin arbeitet als Promoterin im Außendienst, etliche Kilometer von mir entfernt. Und morgen ist schon wieder so ein Sonntag, an dem die Kaufhäuser, durch die sie tingelt, "verkaufsoffen" haben. Wir sehen uns vielleicht an einem Tag in der Woche, wenn wir Glück haben, und man kann den Tag auch nie so ganz genau vorhersagen.

Ich würde gerne etwas unternehmen, um das Ganze ein wenig "stabiler" einzurichten; aber andererseits plagen mich auch Bedenken, ob das vielleicht nicht gar so vernünftig wäre, und wir beide das eher als beengend empfinden würden.

Habt Ihr schon Erfahrungen mit "Fernbeziehungen" gemacht, oder habt sonst irgendwelche Kommentare dazu? Jede Idee ist mir recht.

14 Antworten

Bewertung
  • perdü
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Vor längerer Zeit hatte ich mal eine Fernbeziehung. Nicht zufällig lief es solange gut, bis wir in die gleiche Stadt gezogen sind. Das war also ein weitgehend schönes Single-Dasein mit halbwegs planbarer Abwechslung.

    Es kommt ganz darauf an, was ihr unter "Beziehung" versteht. Dem reicht das von mir genannte Beispiel, ein anderer hätte gerne jemanden zum regelmäßigen Austausch von alltäglichen Dingen, Problemen und Sorgen.

    Wichtig ist jedoch, was ihr für eure Beziehung anstrebt. Eher eine lockere Verbindung, die unter Garantie keinen einengt oder eine Partnerschaft, bei der ihr an allen Lebenslagen des anderen teilhabt.

    Darüber solltet ihr euch alleine und gemeinsam Gedanken.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    ich habe 7 Jahre in einer We-Bez. mit 200 KM Distanz gelebt (von meinem 29-36 Lebensjahr).

    Im Nachhinein ist es mir ein Rätsel, wie das so funktioniert hat, wie es hat.

    Heute wollte ich das nicht mehr, ich würde es auch gar nicht mehr schaffen. Mein Rat: wenn es zur Belastung wird, ändere etwas. Lass umziehen, oder zieh selber um. Oder such ne neue nahe....

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Fernbeziehungen sind nichts für dauer... Insgesamt ist es auch so, dass Fernbeziehungen nur von Leuten "genossen" werden, welche eigentlich gar keine richtige Beziehung führen wollen. Man hat eben Freiräume und Möglichkeiten welche man in einer "normalen" Beziehung einfach nicht hat. Ich denke solange man noch "jung" ist.. ist sowas durchweg positiv und man kann viele Dinge machen welche schon sehr nahe an Single dasein erinnern. Allerdings würde mir irgendwie doch das "richtige" Beziehungsleben fehlen...das füreinander dasein etc etc

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  • vor 1 Jahrzehnt

    ich habe seit 2 1/2 Jahren eine fernbeziehung, es hat auch immer alles gut geklappt. Sie mal zu mir, ich mal zu Ihr. Aber seitdem ich die Arbeit gewechselt habe... solala halt.

    Also ich würde nach meiner Meinung keine Fernbeziehung mehr eingehen, denn ich habe erfahren das sie immer bei mir in den Sachen Spioniert und mir misstraut nur weil ich so weit weg wohne (200 km).

    Aber ist ja jedem seine Meinung

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    also ich habe die Erfahrung gemacht daß Menschen welche eine Fernbeziehung haben

    entweder über eine alte Liebe noch nicht hinweg sind

    oder dem Partner nicht wirklich trauen

    weil schlechte Erfahrungen im innern sitzen

    oder jemand einfach keine Nähe ertragen kann

    kurzfristig langfristig oder auch ..

    aalso wenn man sich einen Partner nimmt der weit weg wohnt kann man schon anhand der Entfernung erkennen

    wie die eigenenen Gefühle momentan sind

    auf Abstand nämlich

    aber diesen Partner den man gesucht hat ist meist die Hilfe die man braucht um dann den richtigen Partner wieder zuzulassen

    manchmal wird es die Fernbeziehung und manchmal auch nicht

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ist schon schlimm,mein Schatz wohnt in Leipzig, ich in CZ, so sehen wir uns sehr wenig, alle 14 Tage fahre ich hin , aber im August machen wir zusammen Urlaub!

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  • elora
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich hatte über drei Jahre eine Wochenendbeziehung. Entfernung war ca. 150 km. Von der Entferung her schon zu wuppen. Damals habe ich die "freie" Zeit unter der Woche schon genossen, allerdings hatte ich über einen Teilzeitraum noch eine samstägliche Weiterbildung, das hat die Zeit dann schon sehr eingeschränkt. Gerade wenn man frisch verliebt ist, war der Sonntag mittag dann meist schon mit Traurigkeit erfüllt.

    Mit der Zeit war das aber okay, ich habe am Wochenende Seiten an ihm bemerkt, die mir eigentlich nicht so gefallen haben. Aber irgendwann kam dann halt doch die Frage, was tun wir, wer zieht zu wem. Da er einen sehr guten Job hatte und ich eher Möglichkeiten hatte, was neues zu finden, bin ich also zu ihm gezogen. Jobmäßig war alles toll, obwohl ich täglich pendeln mußte zu meinem neuen Job. Aber es stellte sich heraus, daß ich in punkto schlechte Seiten recht hatte. Ich wurde zunehmend unglücklicher.

    Naja, um es kurz zu machen, nach einem Jahr bin ich wieder ausgezogen und zwar zu einem neuen Kollegen, mit dem ich heute noch glücklich bin, nach immerhin sechs Jahren.

    Will damit sagen, die Wochenendbeziehung hat mich nicht glücklich gemacht, nur manchmal geht es nicht anders. Aber man sollte irgendwann den Schritt wagen, wenn es denn räumlich geht, es "stabiler" einzurichten, wie Du es nennst. Denn so ziehen die Monate, ja Jahre ins Land ohne daß sich wirklich was bewegt.

    Es kommt darauf an, wie lang Ihr schon zusammen seid, was Ihr von Eurer Zukunft erwartet. Ich würde sagen, nehmt Euch mal einen Abend Zeit bei einem guten Essen und redet über Eure Vorstellungen. Gehen diese in eine gemeinsame Richtung, solltet Ihr eine Möglichkeit finden wie Ihr Euch öfter sehen könnt.

    Grundsätzlich hat man ja eine Beziehung um zusammen zu sein. Bis auf gewisse Freiräume. Aber wenn Du jetzt schon Angst hast, daß Ihr das als beengend empfinden könntet, solltet Ihr wirklich gut überlegen was Ihr macht. I.d.R. muß ja einer dem anderen entgegenkommen und für einen bedeutet es einen Rieseneinschnitt ins Leben. Ich wünsche Euch viel Glück.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    ich führe zur zeit bereits meine zweite fernbeziehung - was zeigt, dass die erste nicht funktioniert hat. wir hatten damals wenig zeit und uns nur einmal im monat gesehen, das ging auf dauer nicht gut. allerdings war damals noch nicht an zusammenziehen zu denken, auch wenn es uns vielleicht geholfen hätte.

    meine jetzige fernbeziehung läuft gut. wir sehen uns fast jedes wochenende, mal fahre ich zu ihm, mal er zu mir. ich finde es schwer, mich wieder von ihm zu trennen, wenn es sonntag wird, aber unter der woche geht es eigentlich. bisher konnte ich mit meinem abi ablenken, jetzt gehe ich arbeiten. abends telefonieren wir. das reicht uns - noch. ich kann ihm vertrauen und er mir auch, das beruhigt uns. außerdem hält die distanz unsere beziehung frisch. routine haben wir nie und wir freuen uns immer, wenn wir uns endlich wiedersehen. wir nutzen unsere gemeinsame zeit vielleicht besser als andere paare, weil wir wissen, dass wir nur wenig davon haben. trotzdem vermissen wir uns natürlich sehr. wir hoffen, bald zusammenziehen zu können (das war seine idee). das entscheidet sich aber erst, wenn ich weiß, wo ich studieren werde. ich möchte nicht vom ihm verlangen, dass er seinen job und alles aufgibt, aber ich muss sowieso von zu hause weg (in meinem ort gibt es keine uni, das heißt, ich müsste eh umziehen). ob das die richtige entscheidung ist, kann man immer erst hinterher sagen. vielleicht machen wir uns auch alles kaputt, wenn wir uns jeden tag sehen, das können wir jetzt noch nicht wissen.

    ich wünsche dir und euch, dass ihr ein gutes mittelmaß findet. nutzt eure zeit zusammen, aber nutze auch deine alleinige. und wenn's dir gar zu schwer fällt, bleibt euch wohl nur eine möglichkeit: macht's wie wir.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Wenn's ein dauerhaftes Problem ist, dann ändert was an der Situation.

    Redet miteinander darüber ( ich hoffe, das macht Ihr ohnehin)!

    Klärt, ob Ihr da auf einen gemeinsamen Nenner mit Euren Wünschen kommt, oder stellt fest, ob Ihr komplett ndere Vorstellungen von Gemeinsamkeit und der Quantität und/oder Qualität der gemeinsamen Zeit habt.

    Manche Beziehungen funktionieren ohnehin nur mit Distanz. Bist Du ein Typ für so etwas?

    Also, ich habe eigene Erfahrungen, aber die helfen DIR nicht, da sie Dich eventuell unvorteilhaft beeinflussen.

    Denn: Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!

    Viel Glück Euch beiden ;-)

    8-)

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich selber hatte auch zwei Jahre eine Fernbeziehung.

    Ich war 16 und er 19. Bin dann zu ihm gezogen weil ich eine Lehrstelle in dem Ort da wo er gewohnt hat, bekam. Ich konnte das Wochenende kaum erwarten, denn ich konnte nicht immer zu ihm so wie ich es gern gewollt hätte. Nun sind wir seit 10Jahren glücklich.

    Ich hoffe das sich was bei dir ändert, denn so wie sich das bei dir anhört ist es keine glückliche Beziehung. Sprech mmit ihr darüber und ich hoffe ihr werdet euch beide einig. Wenn sie aber so weiter leben will dann überleg dir ob es nicht das beste wäre wenn du dich von ihr trennen würdest.

    Ich wünsche dir und eurerr Beziehung viel Glück!!!

    Lieben Gruß

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