Joh J fragte in GesundheitPsyche · vor 1 Jahrzehnt

Kann man die geschlossene Anstalt wieder verlassen, oder gibt es in diesen schweren Fällen meist keine?

Genesung.

Bitte nur ernst gemeinte Antworten!

14 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Welche schweren Fälle meinst Du ?

    Sicherlich gibt es Fälle, in denen der betroffenen Person geholfen werden kann. Die landen aber für gewöhnlich nicht in einer geschlossenen Anstalt.

    Bei einer vorrübergehenden Bewußtseinsstörung helfen auch ambulante Therapien und Medikamente.

    Für schwere Fälle, dazu zähle ich Pädophilie, Mißbrauch, Vergewaltigung und Fälle bei denen der Betroffene eine Gefahr für sich und andere darstellt, sollten in einer geschlossenen Anstalt betreut werden. LG

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Auch wer freiwillig in eine Anstalt eintritt hat manchmal Mühe, diese wieder zu verlassen. Die medizinische Sicht íst oft eine ganz und gar "andere"!

    Quelle(n): (Günter Wallraff)
  • vor 1 Jahrzehnt

    Kommt darauf an was in deinen Augen schwere Fälle sind aber wusstest du das man auch in diese Einrichtung kommt wenn man für sich selber eine Gefahr darstellt? Da solche Zustände meistens keine Ewigkeit dauern musst du davon ausgehen das bestimmt zwei drittel der Patienten entweder in eine offene Einrichtung verlegt werden oder ganz nach hause entlassen werden . Der Rest der Menschen die in einer geschlossenen Einrichtung bleiben verteilt sich auf Angestellte und die die sich nicht alleine zurechtfinden egal welche Störung sie haben .

  • vor 1 Jahrzehnt

    Das kommt ganz auf die konkrete Diagnose an. Grundsätzlich darf kein Mensch für immer einfach "weggeschlossen" werden, sondern muss in regelmäßigen Abständen von Fachleuten begutachtet werden. Sicher gibt es Fälle, in denen die Gefahr für die Allgemeinheit, für konkrete DRitte und/oder der Person selbst zu hoch ist, als dass man diese Person "frei lassen" kann. Das ist jedoch eher selten. Meist ist es möglich, unter strengen Regeln und Behandlungen, einen guten TEil der Selbstständigkeit wieder herzustellen. Wie gesagt, kommt auf die Diagnose an. Notorische Straftäter haben hier schlechtere Karten als "normal psychisch Kranke".

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  • vor 1 Jahrzehnt

    die behandlungsdauer beträgt ungefähr 6 wochen

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Wer freiwillig eintritt, der hat relativ gute Karten auf Entlassung. Bei ärzttlicher Einweisung oder Gerichtsbeschluß eher weniger!

  • 00000
    Lv 4
    vor 1 Jahrzehnt

    Och jo, man kann sie wieder verlassen. Kommt darauf an, weshalb Du dort bist.

    Meistens kommst Du nach der Geschlossenen auf die offene und dann irgendwann ganz frei!

    Bist Du per Gerichtsbeschluß dort gelandet (die Erfahrung hab ich schon dreimal gemacht...), bist Du erstmal für mindestens 3 Wochen drin, danach kommt es auf die Ärzte an, wann sie Dich ziehen lassen.

    Bist Du freiwillig dorthin, kannst Du jederzeit wieder gehen!

    Ich empfehle Dir: Geh, geh so schnell wie möglich aus einer staatlichen Anstalt und such Dir eine psychosomatische Klinik!

  • vor 1 Jahrzehnt

    du kannst wenn die ärzte der meinung sind das es ok ist !heißt wenn du keine gefahr für dich oder andere bist. aber wie treffsicher das ist weiß ich nicht denn es kommen ja auch leute raus die danach "weitermachen"! ich glaube nicht das es genesung gibt du hast dann nur gelernt damit zu leben und es zu kontrollieren

  • vor 1 Jahrzehnt

    natürlich kann man die geschlossene Abteilung wieder verlassen, wenn man medikamentös eingestellt ist und

    keine Eigen- oder Fremdgefährdung mehr zu erwarten ist (was der Hauptgrund für die Unterbringung in der geschlossenen Abteilung ist.

    Danach wird man in den offenen Abteilungen (Stationen) behandelt, später ambulant und dann beim niedergelassenen Arzt oder Psych.Psychotherapeuten.

    Klar gibt es auch schwere, therapieresistente Fälle, die irgendwann in eine Einrichtung mit Betreuung kommen können. Auf ewig bleibt niemand in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    es kommt drauf an wegen was man da ist

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Eine Behandlung in einer Psyche beginnt immer in der geschlossenen Abteilung. Das ist Vorschrift. Es gibt viele Erkrankungen, bei denen die Patienten die Psyche wieder verlassen können. Bei Alkohol- oder Drogenabhängigen Patienten ist der Stationsweg: geschlossene Abteilung, offene Abteilung und nach Abschluß des Entzuges Entlassung. Bei manisch depressiven Menschen gibt es die einen, die nie wieder raus kommen, die anderen machen den Weg geschlossene Abteilung, offene Abteilung mit langsamer Gewöhnung und Integrierung an die Außenwelt, Entlassung aus der Psyche, aber mit ständiger ärztlicher Behandlung.

    Quelle(n): Ich habe einen Bekannten, den ich 3 Jahre alle 2 Wochen Samstags und Sonntags in einer Psyche besucht habe. Er war manisch depressiv. Ich habe da viel über die Behandlungsmethoden miterlebt.
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