Secretland fragte in GesundheitPsyche · vor 1 Jahrzehnt

Wie viel Leid und Schmerz kann ein Mensch ertragen?

Was musstest Du schon durchmachen und wie hast Du es bewältigt?

Update:

1. Ich habe niemanden gezwungen, sich diese Frage durchzulesen, geschweige zu antworten.

2. Wenn jemand nicht erwachsen genug ist um diese Frage zu verstehen, dann ist er ebenso bei dieser Frage "Fehl am Platz".

3. Mag ich es nicht wenn man mich anfeindet. Ich habe nur eine Frage gestellt, weil es mich interessiert.

Es gibt Leute, die hier unmöglich antworten und somit denen, die ehrlich und bedacht antworten, einen vor den Latz knallen. Das ist unerwachsen, unverschämt. Ich erwarte Höflichkeit, wenn ich ebenso mich verhalte.

So, nun wird gleich die Frage gelöscht, toll!

Danke an die Anderen!

25 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Ich bin jetzt 47 und habe in meinem Leben viele schlimme Dinge erlebt. Aber es gibt zwei Dinge, die in meinem Leben wohl am schlimmsten waren. Das erste war aufzuwachsen ohne Liebe und Geborgenheit, mit einem jähzornigen Vater, der sich das Recht raus nahm mich zu schlagen, meistens ins Gesicht, wann immer es es für nötig fand und er fand es sehr oft für nötig, obwohl ich ´kein schwer erziehbares Kind war und mit einer Mutter die mich abgründig hasste. Warum weiss ich heute noch nicht. Ich musste 18 Jahre aushalten, bis ich ausziehen konnte. Ich versuchte mich mit 16 umzubringen, denn ich konnte es nicht mehr ertragen. Bin 4 Wochen im Krankenhaus gelegen, dann ging es zu Hause auch gleich wie gewohnt weiter.

    Das zweite war meinen Sohn mit 4 Jahren zu verlieren. Mit 20 heiratete ich einen Amerikaner, bekam mit 21 meinen Sohn. Ich wollte mir ein Nest voller Liebe und Geborgenheit bauen, das ich zu hause nie hatte. Ich bin mit meinem Mann dann nach Amerika. Nach 2 Jahren ist der mit meinem Sohn abgehauen, ich wusste nicht warum und wohin er gegangen war. Heute ist mein Sohn 26, als ich ihn das letzte mal sah, war er 4 Jahre alt. Wie ich das alles bewältigt habe, weiss ich nicht. Ich weiss nur eins. Man darf nie aufgeben, muss immer weiterkämpfen. Auch wenn einem schlimme Dinge widerfahren, das Leben ist trotzdem lebenswert. Und es gibt immer Menschen, deren Schicksal noch härter war als das von einem selbst, die es aber geschafft haben. Und das gibt unendliche Kraft weiterzumachen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Da gibt es keine Faustformel!

    Für jeden ist das selbst erlebte Leid mal erst das Schlimmste, auch wenn es andere noch härter trifft.

    Aber es gibt Hilfestellen an die man sich wenden kann (Beratungsstellen Caritas, Psychologische Beratungsstellen oder Psychotherapie, usw.) um das Erlebte zu verarbeiten und es geht wirklich immer weiter. Hätte ich früher auch nicht gedacht, aber es ist einfach so.

    Es braucht seine Zeit, es gibt mal Rückfälle aber dann geht's doch wieder vorwärts.

    Der Mensch scheint einiges ertragen zu können, mehr als man sich manchmal vorstellen mag.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Oje. Wenn ich das jetzt aufzählen müsste. Aber glaub mir es geht immer weiter, und man wächst an dem Erlebten und es macht Stark.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Sehr, sehr viel.

    Ein Zitat eines bekannten Boxers bringt die Sache auf den Punkt: "Noch eine Runde im Ring durchzustehen, wenn Du glaubst das du es nicht schaffst, das ist oft der entscheidende Punkt im Leben."

    So ist es.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    ja, so einiges. Ich finde jedermann hat eine andere Schmerzgrenze. Je nachdem wieviel dieser Mensch schon erlebt hat, bzw. wie empfindlich jemand ist.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Mit einer Therapie.

    Wenn man psychisch oder körperlich krank wird,hat das mehrere Ursachen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Fiene
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    1. Das ist unterschiedlich, was den einen Menschen umhaut, bringt den anderen nur leicht ins Wanken.

    2. Das werde ich hier nicht erzählen, da es erstens niemanden was angeht und ich zweitens nicht mit meinen Problemen hausieren gehe.

    3. Mit viel eigener Kraft und fremder Hilfe.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    der mensch erträgt viel mehr als man glauben mag. ich werde sicher nicht aufzählen was ich durchgemacht habe aber manchmal denke ich es reicht für zwei leben.

    beschweren kann ich mich denn noch nicht denn viele viele menschen haben noch ganz andere schicksale.

    bei der bewältigung hilft sicher eine therapie aber auch lebenswille und die gewissheit das auf jedes tief ein hoch folgt und das es immer weiter geht egal wie. stillstand existiert nicht. das rad des lebens dreht sich weiter für jeden von uns egal wie schwer es ist.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Mehr als man sich erst mal vorstellen kann, bevor man es erlebt hat. Ich glaube, jeder bekommt nur soviel zu tragen, wie er auch kann (oder könnte).

    Ich mußte, wie wohl jeder, im Leben auch schon einiges durchmachen. Wenn man weiß ,daß man alles selbst verursacht, was einem begegnet, kommt man aus der Selbstmitleid-Haltung raus und findet seine Stärke wieder. Aus jeder bewältigten Schwierigkeit gehst Du gestärkt wieder hervor. Probleme sind dazu da, an sich selbst zu arbeiten und dadurch zu wachsen. Deshalb sollte man eigentlich für alles dankbar sein, auch wenn's im ersten Moment absolut gar nicht danach aussieht. Im Rückblick sind es immer die Zeiten meines Lebens, die mich am meisten vorangebracht haben.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich war mit einer Frau zusammen, die mich 5 mal betrogen hat (mit Männern und Frauen)! Dann hab ich mich nach 2 1/2 Jahren Beziehung von ihr getrennt! 8 Monate später habe ich mich in eine verheiratete Frau verliebt und bin ihr 1 Jahr erfolglos hinterhergelaufen! Kaum war ich über sie hinweg, hab ich mich vor etwa 4 Wochen in eine schöne Single-Frau verliebt! Sie will mich aber nur als guten Freund! Mir bleibt nichts übrig als zu hoffen, das sie mich doch irgendwann will. Außerdem bin ich seit 10 Monaten arbeitslos (trotz guter Ausbildung und über 140 Bewerbungen). Ich überstehe das indem ich auf bessere Zeiten hoffe! Weist du, man muss immer positiv denken, sonst würde man am Schmerz kaputtgehen!

    Quelle(n): eigene Erfahrung
    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.