was kann man tun um an eine vernünftige umschulung zu kommen?

folgendes ich bin 34 jahre alt und bin gelernter reinigungs und hygienetechniker.bin mit 22 das erste mal an den bandscheiben operiert worden und bin jetzt wieder an mehreren stellen an den bandscheiben geschwächt.ich war in meinem leben noch nie arbeitslos und habe auch nicht vor es zu werden!!mit meinem rücken kann ich aber nicht mehr lange diesen job machen aber was hat man überhaupt für möglichkeiten und was hat man für chancen diese umschulung bezahlt zu bekommen?und welchen weg muß man gehen um überhaupt erfolg zu haben?ich habe überhaupt keine ahnung was man da tun muß weil diese frage mußte ich mir noch nie stellen.möchte auch nicht das mein arbeitgeber etwas davon mitbekommt solange es nicht akut ist.......

Update:

was für mich absolut nicht in frage kommt ist irgendein stillstand!als ich damals operiert worden bin bin ich schon wieder 3 wochen nach der op arbeiten gegangen was mir auch nicht wirklich bekommen ist aber wenn ich ne längere zeit nix tun kann werd ich wahnsinnig also das kommt für mich nicht in frage....

5 Antworten

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  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Du solltest mit deinem Arzt reden, wie er deine berufliche Zukunft sieht. Wenn er der Meinung ist das du diesen Beruf nicht mehr lange ausführen kannst (was ich deiner Schilderung nach glaube), solltest du Kontakt mit dem Arbeitsamt aufnehmen. In den meisten Fällen kommen dann einige Arzt besuche auf dich zu (Amtsarzt usw.), wenn dann deine "Berufsunfähigkeit" bestätigt wird folgt erst die medizinische Rehabilitation (Kur) und dann die berufliche.

    Für die Wahl deines Umschulungsberufes besteht die Möglichkeit einer s.g. Berufsfindung (ca. 14 Tage) wo geschaut wird wie sich deine Interessen mit der körperlichen Eignung deckt.

    Das ganze kann sich ganz schön hinziehen, da heißt es dann am Ball bleiben.

    Ich möchte dir noch einen Tipp am Rande mitgeben wenn es dann klappen sollte mit der Umschulung - Versuch eine betriebliche Umschulung zu bekommen, es werden auch Umschulungen in Berufsförderungswerken angeboten. Diese machen zwar eine Menge Spaß haben aber den Nachteil dass du weniger Praxiserfahrung hast. Ich hab das hinter mir und würde es nicht noch mal so machen. Auf dem heutigen Arbeitsmarkt hat man es nach einer Umschulung sowieso schon schwer, wenn dann noch die Praxis fehlt ist echt Essig! Ich war nach meiner Umschulung trotz Abschlußnote I drei Jahre auf Jobsuche.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Arbeitsamt wäre deine erste Adresse.Hast du durch deine OP oder durch deine Körperliche einschränkung einen Behindertenausweiß?wäre hierbei ratsam hab vor einem Monat nach 1Jahr endlich meine Umschulung vom A-Amt genemigt bekommen.Das schwierige ist hierbei was du machen,oder in welchen Beruf du umschulen willst.Bei dir wäre der zweite Bildungsweg oder eine Rehabilitation beim A-Amt das beste die verlangen ein Ärztliches bzw Körperliches und Schulisches Gutachten um hierraus zu beurteilen wer deine Umschulung bezahlt entweder Rententräger oder A-Amt.Kannst auch mal zur Krankenkasse gehen und den Rententräger hinterfragen wie das bei dir am besten wäre.Lg A.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Für die Regeneration der Bandscheiben wäre eine "schöpferische Pause" sicherlich sinnvoll - habe das selbst über 20 Jahre lang verschleppt und nun.... die Bandscheiben treten vor aber noch immer "nicht weit genug". Die Schmerzen sind manchmal unerträglich.

    Auf jeden Fall würde ich einen Reha Aufenthalt zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit anstreben.... Umschulung kommt dann später vielleicht mit Hilfe der DRV!

  • vor 1 Jahrzehnt

    Auch wenn viele auf das Arbeitsamt schimpfen, wäre es wohl doch die erste Anlaufstelle um Informationen zu bekommen.

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