Wie sage ich einer guten Bekannten, dass Sie ihren Hund töten lassen soll?

Eine gute Freundin von mir hat einen kleinen Hund, der sich mit inneren Krankheiten quält, und einen kleinen Sohn, der den Hund unheimlich liebt. Der Tierarzt meinte schon zum zweiten Mal, dass es für den Hund das Beste wäre, ihn zu töten ("einzuschläfern"), weil er nichts mehr für ihn tun kann. Der Hund hat unseres Erachtens ganz offensichtlich Schmerzen und leidet; es ist eine "sie" in etwa Katzengröße, und sie ist ca. 12 oder 13 Jahre alt, man weiß es nicht, denn wir haben sie aus dem Tierheim geholt, und damals sagte man, sie sei etwa 3 oder 4, grob geschätzt.

Meine Freundin und ich sind der Meinung, dass es das Beste wäre, den Hund töten zu lassen. Aber wie erklären wir das ihrem Sohn (3 1/2)? Sollte er dabei sein, oder eher nicht? Kann ein Kind eine solche Entscheidung schon verstehen, oder wie kann ich das erklären? Brauche echt Hilfe; bitte keine Spaß-Antworten.

Update:

Ich danke Euch allen; Kind ist im Kindergarten, und Hund beim Tierarzt. Es waren so viele liebe und mitfühlende Antworten, dass ich das nicht selber entscheiden kann. Stimmt ab.

16 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Also auf gar keinen Fall das Kind dabei haben, denn es würde einen Schock bekommen wenn der Hund plötzlich nicht mehr aufsteht.

    Versucht ihm zu erklären, dass der Hund sehr krank ist und immer wieder zum Onkel Doktor muss. Sagt ihm auch, dass es sein kann, dass der Hund eventuell nicht mehr zurückkommt weil er so krank ist.

    Wenn er das verstanden hat, dann würde ich es schnell hinter mich bringen.

    Ob ihr dabei sein wollt ist auch noch die Frage, denn wenn man sein Tier einschläfern lässt ist nicht ganz einfach.

    Die Augen sind dabei das Schlimmste, sie scheinen genau zu wissen was jetzt passiert. Obwohl ich auch schon Dankbarkeit dabei erlebt habe, aber es geht einem doch an die Nieren.

    Gruß

    Franky

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich würde zum Tierarzt fahren, wenn das Kind im Kindergarten ist und ihm hinterher erklären, das der Hund gestorben ist. Dreeinhalb finde ich noch zu jung, um ihm das mit dem einschläfern zu erklären.Aber man kann dem Kind danach schon erklären, das der Hund sehr krank war, große Schmerzen hatte und jetzt gestorben ist. Ob ich den Hund beerdigen würde mit Kind...wahrscheinlich ja und nach einer angemessenen Zeit würde ich ein neues Haustier holen. Kinder trauern zwar sehr intensiv, aber vergessen auch schneller als Erwachsene.

    Meine Meinung

    Gruß nik

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Wenn die Freundin einverstanden ist, am besten den Hund einschläfern lassen, ihn wieder nach Hause tragen, und dem Sohn erklären, daß er aus Altersschwäche gestorben ist und dann wenn möglich, begraben.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich hoffe, du liest meine Antwort überhaupt noch. Also, ich kann dir das mal aus der Seite des Kindes sagen.

    Ich war wohl noch im Kindergarten, aber schon ein bisschen älter als der Sohn deiner Bekannten, da ist uns ein kleiner Hase zugelaufen. So ein weißes, kleines Kaninchen. Und wir haben es in einen Käfig und gefüttert und es sollte "Blümchen" heißen. Einige Zeit später war es verschwunden. Mutti hatte es damals zum Tierarzt gebracht und der hat es sich angeschaut und festgestellt, dass es schwer, schwer krank ist und dringend eingeschläfert werden muss, weil es schrecklich gelitten hat. Ich weiß mittlerweile genaueres, möchte das hier aber ungern schreiben. Na, jedenfalls kamen wir dann eines Tages nach Hause und "Blümchen" war nicht mehr da. Mom hat uns damals erklärt, dass das Kaninchen weggelaufen ist. Das war einen Moment lang traurig, aber nicht schlimm. Und das war das beste, was meine Mutter tun konnte. Hätte sie uns damals die Wahrheit gesagt, wäre das ganz, ganz schlimm gewesen. Weil wir dann dachten, ok, das sitzt jetzt bei seinen Kaninchenfreunden im Wald. Das war bei meinem Meerschweinchen nämlich so, da wusste ich, dass es... Naja. Und wie es gestorben ist und das alles. Und das war richtig, richtig schlimm für mich. Kinder mit Tod zu konfrontieren ist sowieso so eine Geschichte.

    Also, bei einem Hund klappt das mit der WeglaufGeschichte nicht. Aber ich finde, man muss dem Kind nicht gleich sagen, dass der Hund "mit Absicht getötet" wurde. Weil das Kind dann nämlich auf den Erwachsenen böse sein kann. Siehe "Ein Hund namens Beethoven". Egal wie krank der Hund sein mag, das Kind sieht nur: Mama hat mir meinen Hund weggenommen und ihn umbringen lassen.

    Es ist sicherer, dem Kleinen, gerade wenn er erst im Kindergartenalter ist, erst mal gar nichts zu sagen. Wenn er danach fragt, dann muss man ihn ganz lieb auf den Schoß nehmen und erklären, dass der Hund jetzt im Hundehimmel ist. Und dann erklären, wie der Hundehimmel aussieht. Dass es da tolle Bälle gibt, mit denen er spielen kann, und jeden Tag sein Lieblingsfutter. Da darf man dann ruhig ein bisschen träumen und übertreiben, damit das Kind weiß: Es geht dem Hund gut.

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  • savage
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    das solltet ihr ihrem sohn genau so erklären, wie du es hier erklärt hast. die wahrheit ist immer am besten. und wenn einschläfern für den hund am besten ist, damit das tier keine schmerzen mehr hat, dann wird der kleine der erste sein, der das versteht, wenn er auch vielleicht heult. aber ich habe selber zwei jungs (4 & 6), und die kapieren oft mehr, als man denkt, und reagieren oft angemessener (also ich meine halt vertändnisvoller) als so manche erwachsene....

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Als der Hund meiner Freundin mit ihr beim Tierarzt war habe ich den Kindern zu Hause erklärt das der Hund nicht mehr kann und wir ihn gehen lassen müssen. Kinder sind da sehr verständnisvoll. Wir haben dann in einer kleinen Messingschale selbstgeschriebene Briefchen für den Hund angezündet und den Rauch in den Himmel steigen lassen.

    Es war für uns alle total tröstlich und die Kinder durften ihre Trauer rauslassen.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich verstehe dein Problem. Ich bin zwar keine Pädagogin aber ich arbeite selbst mit Kindern und habe immer mit Kindern gearbeitet.

    Ich kann dir nur sagen was ich machen würde und das sähe in etwa so aus.

    Ich würde mit dem Kind reden und ihm sagen das der Hund schmerzen hat, das er schon alt ist und es das beste ist wenn er jetzt zu Gott in den Himmel geht ( das macht es den Kindern einfacher da er dann nicht einfach weg ist sondern an einen Ort an dem es schön ist und er keine Schmerzen mehr hat )

    Ob das Kind dabei sein sollte muss meiner Meinung nach von Kind zu Kind entschieden werden, aber im normal sehe ich da kein Problem. Denn der Hund bekommt ja eine Spritze und schläft dann friedlich ein. Gut für das Kind ist dann das es sieht das der Tod nichts schlimmes ist, und es dem Hund nicht weh tut. Das wird sicher tröstlich für ihn sein. Vor allem sollte man mit dem Kind über den Tod reden.Versuchen es zu erklären, das jedes Lebewesen mal sterben muss. Ich weiß ja nicht wie ihr es seht aber ich spreche aus eigener Erfahrung das es mir als ich ein Kind war und mein Hase starb geholfen hat mir vorzustellen das er jetzt im Himmel ist.

    Ich denke es wäre jeden Fall ein Fehler, wenn man den Hund am leben lässt wenn er schmerzen hat und es keine Hoffnung gibt.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    meine meinung wäre,dem kleinen nichts zusagen, man kann im eine kleine lüge auftischen das währe immerhin noch besser als ihn dabeizuhaben wenn der hund eingeschläfert wird.ich kenne ihn zwar nicht aber es könnte doch sein das er in ein kleines loch fällt wo ihn seine Mama wieder auffängt, oder? bei aller liebe zu dem hund ,deinen Schilderungen zu folge leidet er sehr und es bringt euch nichts den hund weiter zu quälen.ich will euch nichts vorschreiben ,lasst ihn einschläfern und schickt ihn in den hundehimmel , dort wird er es auch gut haben.ach so es gibt übrigens genug hundewaisen die nur auf euch warten. ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    erklärt ihn das er schmerzen hat genau so wie er wenn ihn was weh tut und dass es für den Hund das beste ist wenn er sanft ein schläft und im Himmel bei den Engeln aufwacht und keine schmerzen mehr hat und er doch nicht möchte das der Hund leidet

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Auf gar keinen fall den jungen dabei zusehen lassen!!!sagt ihm das der hund schon ganz alt und krank ist, und jezz schlafen geht... oder sowas!!!vielleicht kann man ja nen neuen hund anschaffen dann ist die trauer vielleicht nicht arg so groß!!mir hat das früher auch geholfen!!hab eine katze nach der andren verloren und meine eltern haben mir eigentlich immer eine neue katze geschenkt!!!

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