monkatschi fragte in Freunde & FamilieFamilie · vor 1 Jahrzehnt

Kind (4 Jahre) will kein Gemüse essen, wie bringe ich sie dazu?

Meine Tochter weigert sich absolut dagegen. Saucen mag sie auch nicht, daher bringt es nichts, sie so dazu zu kriegen, inmdem ich Gemüse darin pürriere. Oder kommt das irgendwann von selbst?

18 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    also ich als Kind "musste" immer von jedem Gemüse etwas probieren. Meine mama hat immer gesagt, es gibt grüne Vitamine (Erbsen) und gelbe Vitamine (Bananen) usw. Und ich sollte von jedem was versuchen. Und bis ich 3 Sorten durch hatte, habe ich eine kleine Portion in mir gehabt. Versuchs doch mal mit den Farben.

    Aber 4 jahre ist auch so ein Anti-Gemüse-Alter. Da kannst du höchstens mal einen Gemüse-Saft probieren. Oder du machst mit deiner Tochter einen Obstsalat, bei dem sie selbst mitschneiden darf. Oder mach aus Karotten schöne Schnitze und aus Gurken machst du Formen mit den Plätzchen-Stechern. Vielleicht wird es dann attraktiver.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Manchmal hilft es, das Obst bzw. Gemüse einfach als Fingerfood irgendwo in greifbare Nähe zu stellen. Psychologisch der gleiche Effekt wie bei Gummibärchen etc.: klein und rund (oder stäbchenförmig, auf jeden Fall mundgerecht), ab in den Mund. :-D

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Das kommt bestimmt! Jetzt würde ich es halt mit rohen Gemüse wie Paprika ,Gurken ,Tomaten probieren und viel Obst.

  • TamiS
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich hab in dem Alter auch nicht gerne Gemüse gegessen! Aber entweder Du gleichst das durch Obst aus oder Du schneidest das Gemüse so, daß es für Kinder interessant aussieht. Z.B. Kann man mit rohen Karotten prima Augen, Nase und Mund schnippeln und das auf ein Käsebrot legen. Was Kinder auch immer gerne mögen ist geschnippeltes Gemüse mit Dip. Am besten roh - Kinder mögen gekochtes Gemüse nicht so. Lauter kleine Happen schnippeln aus Karotten oder Blumenkohl, dazu eine selbstgemachte Soße aus Crème Fraiche mit Kräutern oder ähnliches. Stell das geschnippelte mit der Soße einfach mal auf den Wohnzimmertisch, statt Chips oder Kekse (also Abends zum Fernsehen oder so) Du wirst sehen - die Neugierde siegt da oft. Wenn das nicht klappt - tröste Dich, die Geschmacksnerven von Kindern ändern sich ständig, die Lust auf Gemüse kommt oft von selbst. Ach ja da fällt mir noch etwas ein: Da gibt es so Gemüsestäbchen (die sehen aus wie Fischstäbchen und gibt es auch gefroren und paniert in Kühlregalen im Supermarkt) die man in der Pfanne braten kann. Das könntest Du mal ausprobieren, meine Kids stehen drauf....

    Quelle(n): Selbst 3 Kinder!
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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Nehmt Obst und Kartoffeln. Wichtig ist auch Süßes einschränken und für viel Bewegung an frischer Luft= Hunger sorgen und selbst mit Genuß voressen. Und selbstzubereitetes schmeckt besser!!

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich kenne die Tochter (11 Jahre) eines Freundes, und die ist keine Saucen, mag kein gekochtes Gemuese, keine Kraueter oder Schnittlauch. Schon immer!!!

    Aber Salat und rohes Gemuese.

    Versuch es doch mal mit rohen Gemuese oder isst sie das auch nicht?

    Zwingen bringt nichts, da isst sie lieber gar nichts!!!

  • vor 1 Jahrzehnt

    Vielleicht mag sie das Gemüse nur in gekochtem Zustand nicht? Versuche es mal mit Rohkost oder Salat. Kleine Karotten zum knabbern.

    Mein Sohn ißt heute als Erwachsener noch kein gekochtes Gemüse, weil es "Quatschig" ist, vielleicht ist das auch bei ihr der Grund. Er liebt dagegen Salate, alles was knackig ist.

    Aber drängen auf keinen Fall, austricksen wie "sauromatum1" schon geschrieben hat.

  • vor 1 Jahrzehnt

    So wie du es schreibst, könnte es sein, dass du lediglich gekochtes Gemüse anbietest. Das fand ich als Kind absolut unerträglich. Ich konnte selbst als Schulmädchen nicht begreifen, wie man durch Kochen das Essen so schrecklich verderben konnte, wo es doch roh so viel besser schmeckte. Fleisch ekelte mich, weil es mir in den Zähnen hängen blieb. Aber frisches knackiges Obst und Gemüse war für mich eine absolute Herrlichkeit und durch keine andere Speise zu überbieten...

    Die Idee mit dem Finger-Food finde ich gut. Ich habe einfach immer Obst und Gemüse mit Genuss verzehrt und meine Kinder probieren lassen. Meistens hat allein schon der Nachahmungstrieb zumindest zu einem kleinen Versuch geführt. Die Wiederholung brachte dann auch die Gewöhnung.

    Meine Kleine hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie ein bestimmtes Obst oder Gemüse zu schmecken hat. Es darf nicht zu weich, nicht zu hart, nicht klebrig und nicht patschig sein. Sie achtet peinlich genau auf optische Abweichungen, mag also keine dunklen Punkte oder sonst irgendetwas Auffälliges. Und es darf in keinem Fall zu süß oder zu reif sein. Das ist dann eher was für mich.

    Ich habe einmal eine Frau beobachtet, die ihrem Sohn den Geschmack an Gemüse nahebringen wollte, selbst aber auch lieber andere Dinge aß. Ich denke, solche unbewussten Einstellungen übertragen sich stärker als man denkt. Wenn du selbst von Obst und Gemüse begeistert bist, wird dein Kind das mit der Zeit übernehmen.

    Ich habe mich eigentlich immer auf den Geschmack meiner Kinder verlassen. Es hat oft seine Gründe, wenn ein Kind etwas ablehnt. Beispielsweise weiß ich von einer Familie, da hat die Älteste in den ersten Lebensjahren die meisten Lebensmittel nicht vertragen. Zum Glück hat sich das inzwischen gelegt.

    Vermeide vor allem künstliche Aromen und Farbstoffe sowie Industriezucker. Dann sucht sich deine Tochter schon das, was ihr gut tut.

    Ich habe nie zum Essen gezwungen. Wenn meine Kinder eine Mahlzeit nicht mögen, brauchen sie die auch nicht zu essen. Aber wenn sie hungrig sind, gibt es auch keine Naschereien. Sie können immer Brot, Quark, Käse, Obst oder Gemüse bekommen. Wir machen gerne mal ein Yoghurt-Shake mit allen möglichen Früchten darin. Und wir essen auch gerne mal ein Müsli mit viel Flüssigkeit und Obst.

    Zu den Lieblingsgerichten meiner Kleinen gehören Pellkartoffeln. Die isst sie gerne sogar pur, vielleicht mit etwas Salz oder auch mal ein wenig Butter oder Joghurt. Ich denke, dass ich dem nachgeben kann, weil es nicht täglich ist, dass sie das möchte, aber es auch keine Schleckerei ist, nach der sie süchtig sein könnte.

    Meine Kleine isst das Gemüse am liebsten einfach so am Stück, aber gelegentlich akzeptiert sie auch einen Salat. Das ist insofern in meinen Augen "besser", weil da verschiedene Nährstoffe miteinander kombiniert werden können. Ich mache auch immer ein Dressing, was schon für sich eine kleine Apotheke darstellt, also beispielsweise mit Apfelessig und wertvollen Ölen (Olivenöl, Rapsöl, Traubenkernöl, Sesamöl...).

    Außerdem verwende ich zahlreiche Gewürze (Knoblauchpulver, Curry, Kurkuma, Ingwerpulver, Dill oder Schwarzkümmel). Kurkuma ist ein Gewürz, was zwar furchtbar stark gelb färbt, aber im Körper noch besser gegen Oxidation schützt als Vitamin C. Sollte man vielleicht einfach kombinieren. Ich hatte mal ein teures Präparat, in dem Kurkuma mit Vitamin E und einem speziellen Vitamin C kombiniert worden war. Soll gegen Krebs schützen.

    Der Vorteil von einer Kombination von beispielsweise Tomaten mit Öl ist die Erschließung von dem Provitamin A. Es kann dann im Körper in Vitamin A umgebaut werden. Außerdem ist Vitamin E in fast allen guten Ölen enthalten, was der Körper für sehr viele Funktionen braucht. Es schützt beispielsweise vor entzündlichen Prozessen, was vor allem Menschen mit Gelenkproblemen bedenken sollten.

    Oft geht es beim Essen auch um die richtige Menge an Aminosäuren. Beispielsweise sollen sich Kartoffeln und Erbsen gut ergänzen, weil man dann alle nötigen Aminosäuren für unseren Körper beisammen hat, und das vielleicht für manchen besser verträglich als bei einer Fleischmahlzeit, die nicht jeder gut verdauen kann (hängt auch von der Blutgruppe ab).

    Ich mag aber die zerkochten Erbsen nicht. Wenn ich also heiße Kartoffeln habe, gebe ich die Erbsen einfach tiefgefroren dazu und lass sie von den Kartoffeln auftauen. Die sind dann herrlich süß und absolut lecker. Ein paar Tropfen von einem guten Öl dazu, etwas Salz und Gewürze - besser geht es nicht.

    Vielleicht noch etwas zum Salz: Ich verwende schlichtes Steinsalz. Ist im Grunde auch Meersalz, aber eben aus unseren Bergen (und ohne weitere Zusätze). Gibt es im Reformhaus. Beim Meersalz habe ich ein wenig Bedenken wegen der fürchterlichen Chemikalien, die heutzutage ins Meer gekippt werden.

    Aber dafür hat ein anderer vielleicht mehr Angst vor den Saurierseuchen der Urmeere? Da muss man auf sein Bauchgefühl achten. Aber die chemischen Zusätze im normalen Kochsalz sind mir doch zu bedenklich, zumal einige von ihnen nicht deklariert werden müssen. Besonders beim Fluor bin ich ängstlich, weil ich gelesen habe, dass das aus Industrieabfällen stammt und vom Körper eher wie ein Gift erlebt wird. Es ist anscheinend nicht vergleichbar mit dem Fluor, das in der Natur vorkommt, sondern eine Verbindung, die im Körper Schaden anrichten kann.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Hallo,

    bei uns hat früher prima der Trick mit dem "bunten Kartoffelbrei" funktioniert! Eine kleine Portion Kartoffelbrei mit Erbsen zu Brei musen, eine Portion mit Möhren etc. Auf dem Teller hat das Kind dann tolle bunte kleine Gemüseportionen, ohne daß es mit dem ursprünglichen "ekeligen" Gemüse in Verbindung gebracht wird. - Wird garantiert gegessen!

  • Peppy
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Lass sie mitkochen und mitschneiden...und sag ihr nicht das ist gesund das mußt du essen....zur not alles unter kartoffelpüree pürieren.....das hilft immer...viel erfolg!!!

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