Warum gibt es Gott noch?

Meiner Meinung nach hatte man früher Dinge, die man sich nicht erklären konnte einem Gott zugeordnet...doch heute ist doch alles irgendwie zu erklären(wenn auch nur theoretisch). Also wieso muss man dann noch an einen Gott glauben,eine Kirche oder Religionsunterricht haben? Macht man sich nicht etwas vor, wenn man an Gott glaubt.......oder ist das nur die Verzweiflung oder Hoffnung, die einen bewegt an etwas zu glauben, das es wahrscheinlich gar nicht gibt und nie gegeben hat?

23 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    weil die menschen etwas brauchen

    woran sie glauben koennen.

    z.b.aeltere menschen kann man die

    hoffnung an einen gott nicht zerstoeren

    was haben sie sonst noch,

    ausser den glauben?

    die menschen haben immer etwas gebraucht

    woran sie sich fest halten koennen.

    sei es die sonne der mond,die goetter, die kirche,

    der papst.

    meine vermutung beruht nur auf intuition.

    nimmt man den menschen den glauben an

    eine hoehere kraft weg, bricht das CHAOS

    aus.

    Quelle(n): meine meinung.
    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Weil es eben noch sehr viele Fragen gibt die nicht zu beantworten sind.

    Ich glaube nicht an Gott, meine Ego hält es aus etwas nicht wissen zu können, ohne eine höhere Macht kreieren zu müssen

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Diese Ansicht, daß der Mensch keinen Gott braucht, weil er sich mittlerweile viel erklären kann, befinde ich für äusserst hochmütig und für absolut falsch.

    Stell Dir vor ein Erfinder hat eine Maschine gebaut, die etwas wirklich tolles kann.

    Andere Menschen gehen her und untersuchen nun diese Maschine bis sie ihre Funktionsweise verstehen.

    Können sie danach behaupten, daß die Maschine von selbst entstanden ist, oder hat sie deshalb nach wie vor jemand erfunden und gebaut?

    Ausserdem kann der Mensch weder Materie noch Leben erzeugen, sondern höchstens das Vorhandene (von Gott geschaffene) verändern.

    Und überhaupt wissen die Menschen noch lange nicht alles.

    Und wenn sie alles wüßten, so wäre das nur noch mehr Grund, an einen Gott zu glauben.

    Denn daß das alles durch sich selbst heraus geschaffen wurde, das wird wohl immer unwahrscheinlicher, je mehr man von den vielen Dingen weiß, die zusammenspielen müssen, daß das alles so funktioniert, wie es funktioniert.

    Daß zum Beispiel Leben überhaupt möglich ist.

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich denke es ist auch altersabhängig. In jungen Jahren sieht man die ganze Sache sehr nüchtern und realistisch, und je älter man wird und sich die ersten Gedanken über den eigenen Tod macht, desto mehr hoffen und glauben die Menschen, dass da noch was sein muss, denn ansonsten wäre eventuell das Leben sinnlos gewesen.

    Dieser Gedanke, das da dann nichts mehr ist, man praktisch weg ist, der erschreckt und somit sucht man sich eine Möglichkeit doch noch weiterleben zu können, wenn auch in anderer Form, ja und da kommt dann eine höhere Weseneinheit oder Gott ins Spiel.

    Gruß

    Franky

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • egima
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Naja... die "Erfindung Gott" kam nicht nur als Erklärung in die Welt...

    Sicher, mit göttlichem Walten konnte man sich früher unerklärliches erklären. Wie entstehen Donner und Blitz? Der frühe Germane wußte wenig über die Reibung von Luftschichten und elektrostatische Phänomene. Aber er kannte seinen Dorfschmied, der mit dem Hammer auf das Eisen schlug und dabei Funken und Krach machte - also werden die Blitze auch daher kommen, daß ein - allerdings mächtig großer - Hammer irgendwo herniederfährt. Und diesen Hammer kann nur eine übermenschliche Gestalt handhaben - ein Gott...

    Aber Götter wurden auch benötigt, um zwei Grundeigenschaften der Menschen "abzudecken", Gier und Angst. Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn man die Gier des Individuums - z.B. nach "deines nächsten Weib, Hab und Gut etc" - in den Griff bekommt. Andernfalls wird sich keine stabile Gesellschaftsstruktur bilden können. Angst vor der Bestrafung durch einen Übermächtigen - einen Gott - und Aussicht auf (allerdings oft erst posthume) Belohnung waren die Grundlage der ersten Gesetze - eine spirituelle Spielart von "Zuckerbrot und Peitsche".

    Aber sicher braucht man heute Götter nicht mehr als Erklärung für Phänomene oder als Grundlage für Gesetze...

    Manche Menschen brauchen Götter (oder einen Gott), um mit zwei Problemen - oder Ängsten - fertigzuwerden: Dem Sinn des Lebens und dem Tod.

    Ohne einen Gott, der das Universum mit einem Ziel geschaffen hat, gibt es keinen wirklichen Sinn im Leben. Wenn der Kosmos ohne Zweck ist, ist es auch das Leben in ihm. Nur haben viele Leute Magenschmerzen bei dem Gedanken, daß ihr Leben letztlich ohne die geringste Bedeutung ist. Also braucht man eine göttliche Instanz, die dem ganzen - und dem Individuum - einen Sinn gibt. Dieser Sinn erstreckt sich natürlich auch auf alles, was mir widerfährt. Warum stirbt meine Oma an Krebs? Warum tobt ein Wirbelsturm über einem Ort? Warum gewinnt jemand im Lotto? Gott weiß es - und er weiß, wozu es gut ist! In meinen Augen klingt das wie ein Placebo, aber das ist halt nur meine Meinung.

    Und - wie gesagt -da ist die Angst vor dem Tod. Viele Menschen klammern sich an ihre Existenz, meist an ihre Existenz als Individuum. Sie wollen nicht, daß irgendwann einfach der Vorhang fällt, und dann nichts mehr ist. Nein! Es muß doch weitergehen, irgendwann muß doch ein Gott mit einer Checkliste kommen und mich für mein Leben mit einer ewigen Fortsetzung belohnen - mit Mana und Hosianna...

    Dabei ist die Angst vor dem Tod nur eine extreme Form der Hilflosigkeit. Wenn Menschen um Hilfe beten, dann reden sie sich ein, daß da jemand mächtiges ist, der ihnen beisteht. Wenn die Situation dann gut ausgeht, war es Gottes Hilfe. Andernfalls war es halt Gottes Wille, daß die Hilfe nicht eintrifft. Auch das klingt für mich nach einem Placebo, mit dem Menschen ihre Schwäche überwinden wollen.

    Von daher gebe ich Dir recht, der Mensch braucht Götter, um mit seinen Ängsten fertigzuwerden, was aber nur beweist, daß die menschliche Unzulänglichkeit exisitert, nicht aber, daß es Götter gibt.

    Aber wer weiß? Götter sind weder beweis- noch widerlegbar. Vielleicht werden wir beide nach unserem Tod blöd aus der Wäsche kucken (aber das "glaube" ich nicht) ;-)

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Gott wird es immer geben. Das Problem ist, dass viele Gott personifizieren, und das passt natürlich nicht mehr in unsere aufgeklärte, wissenschaftliche Gesellschaft. Gott ist eine Kraft/Energie in uns und er existiert in jedem Menschen in unterschiedlicher Form. Jeder hat eine andere Vorstellung und Beziehung zu seinem Gott, weswegen es auch nicht eine einzige Religion mit einer einzigen Ansicht gibt.

    Du musst nicht Glauben, keiner zwingt dich. Glaube kann nur aus dir selbst entstehen. Religionsunterricht hat eigentlich eher die Aufgabe dir zu zeigen, welche spirituellen Wege die Menschen gehen, um evtl. zu entdecken, was dein Weg sein könnte. Schule dient ja der Bildung und soll dir ein möglichst breites Spektrum des menschlichen Lebens aufzeigen und dazu zählen auch die Religionen.

    Naturwissenschaftlich gesehen ist Gott schwer nachzuweisen, aber einige Wissenschaftler sagen, 'Gott' oder besser der Glaube ist ein Teil des Gehirns und ist je nach Training und Verdrängung unterschiedlich ausgeprägt.

    Wenn du konkret vom christlich/katolischen Gott sprichst, kann ich deine Frage gut verstehen. Meiner Meinung nach bringen die überhaupt nicht die Essenz des Glaubens rüber, sondern es wird viel reduziert, vereinfacht und verbildlicht. Gerade die Verbildlichung funktioniert heutzutage bei aufgeklärten Menschen nicht besonders gut, da es zu wörtlich genommen wird. Auch die Regeln und Ansichten passen nicht so recht in die heutige Zeit und es gibt viele Wiedersprüche, die es vielen Menschen schwer fallen lässt, an den christlichen Gott zu glauben.

    Ich bin selber Atheist, finde es aber trotzdem gut, wenn Kinder christlich aufwachsen und auch Religionsunterricht erhalten. Das vermittelt zumindest einige Grundwerte unserer Gesellschaft und die Eltern können sich an gewisse Richtlinien halten. Heutzutage können wir ja selber entscheiden, ob wir danach Leben wollen oder nicht.

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Weil es Menschen gibt die eben nicht für alles eine natürliche Erklärung wollen. Sie möchten die Hoffnung haben das es nach dem Leben noch was Besseres gibt. Und vor allem:

    Weil es eine Kirche gibt die eine menge Geld mit Gott verdienen kann, und eine große Macht über viele Menschen ausübt. Wer möchte schon darauf verzichten?

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Norrie
    Lv 4
    vor 1 Jahrzehnt

    Es gibt ein höheres Wesen, welches Einfluß auf unser Leben nimmt. Man kann Tatsachen nicht einfach abschaffen.

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Es zwingt dich keiner an Gott zu glauben. Wer es macht, oder machen möchte, der wird seine Gründe dafür haben.

    Wer meint es gibt keinen Gott, oder nicht in der Form, wie man ihn üblicherweise kennt, dem bieten sich ein Menge anderer weltanschauliche Richtungen als Alternative an.

    Ich habe auch mein Problem mit dem Glauben an Gott gehabt. Und das obwohl ich in einer christlichen Hilfsorganisation eine wichtige und richtige Zeit verbracht habe. Das was wir dringend brauchen, sind die Werte die uns in der Einen oder Anderen Form vermittelt werden. Und die kann man auch außerhalb des Christentums finden.

    Schau dich auf dem Markt der Weltreligionen um, und du wirst sicherlich was passendes finden.

    Quelle(n): Eigene Erfahrung.
    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Es ist doch auffallend, dass die Anklage gegen Gott nur zum geringsten Teil von den Leidenden dieser Welt kommt, zum weitaus größeren Teil von den satten Zuschauern, die nie gelitten haben. Die Leidenden haben sehen gelernt. (...)

    Quelle(n): Papst Benedikt XVI.
    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • xy
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    gott, ist er nun da oder nicht??

    jeder versucht antworten auf dinge zu bekommen die er nicht erklären kann. wenn man also keine rationale erklärung findet, wendet man sich an ein höheres wesen (wie immer man es auch nennen mag, nennen wir es nun mal gott) ohne jetzt andersgläubige vor den kopf stoßen zu wollen!!

    es gibt viele dinge die kannst du nicht erklären oder erklärt bekommen, weil der mensch es nicht erfassen kann.

    außerdem frag dich doch mal selbst, wenn es eine "lieben gott" geben würde, diesen weisen alten gutmütigen mann (?), würde es dann verhungernde kinder geben? kinder die getötet werden ? der tsunami, war das gottes wille? aber kannst du mir erklären warum kinder verhungern wenn wir hier in den industriestaaten essen wegwerfen? kannst du mir erklären warum kinder getötet werden? kannst du mir erklären warum der tsunami 250 -300.00 menschen mit in den tod gerissen hat wenn wir doch ins all fliegen können?

    das erste was man sagt wenn man so ein elend sieht ist doch "oh gott, wie kann das sein?"

    wie gesagt es gibt immer noch dinge zwischen himmel und erde, die können wir uns nicht erklären, und dafür ist dann dieses "überwesen" da. und einer muss ja die schuld haben! ;o)

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.