Wer weiß was über Glaukom?

9 Antworten

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Das Glaukom (griech.), auch Grüner Star genannt, bezeichnet eine Gruppe von Augenkrankheiten, bei denen als Folge eines Nervenfaserschwundes im Sehnerven charakteristische Gesichtsfeldausfälle (Skotome) und im Extremfall eine Erblindung des Auges entstehen können. Das Glaukom kann durch zu hohen Augeninnendruck verursacht oder verschlimmert werden.

    Nach anatomischen Kriterien lassen sich Offenwinkel- und Engwinkel-Glaukome unterscheiden. Diese Bezeichnungen beziehen sich auf den Winkel zwischen Hornhautrückfläche und Irisvorderfläche. Im so genannten Kammerwinkel befindet sich das Trabekelwerk, durch das das Kammerwasser das Auge verlässt.

    Offenwinkelglaukome sind weit häufiger und verlaufen meist chronisch und unbemerkt, während die selteneren Engwinkelglaukome zum schmerzhaften Glaukomanfall führen können, bei dem unbehandelt innerhalb kurzer Zeit eine akute Erblindung droht.

    Die Gesichtsfeldausfälle beim Offenwinkelglaukom machen sich oft erst spät bemerkbar, weil sie außerhalb der Mitte beginnen und die Ausfälle durch den Seheindruck des anderen Auges überdeckt werden.

    Das Glaukom ist eine der häufigsten Erblindungsursachen, sowohl in Industrienationen als auch in Entwicklungsländern. Rund 500.000 Deutsche leiden an einem erhöhten Augeninnendruck, 10 Prozent davon droht die Erblindung. Der Berufsverband der Augenärzte weist darauf hin, dass die Dunkelziffer in diesem Bereich sehr hoch ist. Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland insgesamt etwa 1 Million Menschen von einem Glaukom betroffen sind.

  • Berni
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Bei einem Glaukom liegt eine Erhöhung des inneren Augendrucks

    vor, der unbehandelt zur Erblindung führen kann.

    Mit täglichen Augentropfen läßt es sich gut behandeln. Der Augen-

    druck muß jedoch häufiger vom Augenarzt kontrolliert werden.

    Sollten die Tropfen kein befriedigendes Ergebnis bringen, bleibt

    immer noch eine Operation, wo ein Ableitungskanal geschaffen

    wird.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Lässt sich gut operieren-rechtzeitig

  • vor 1 Jahrzehnt

    glaukom entsteht durhc hohen augeninnendruck.

    siehe: Grüner Star durch zu enge Krawatten

    http://www.alltagsbeschwerden.de/augen/gruener-sta...

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Eine schleichende Erkrankung

    Charakteristisch für das Glaukom oder den Grünen Star sind Ausfälle im Randbereich des Gesichtsfelds. Die Einschränkung des Gesichtsfelds verläuft im Normalfall allmählich und völlig schmerzfrei. Häufig nehmen die Betroffenen deshalb die schleichende Einschränkung gar nicht wahr.

  • vor 1 Jahrzehnt

    schau mal hier:

    Der grüne Star (Glaukom)

    Was ist der grüne Star?

    Der grüne Star, in der Fachsprache Glaukom, ist eine der häufigsten Erblindungsursachen in unseren Breiten. Bei dieser schmerzlosen Erkrankung des Auges werden schleichend und anfangs unmerklich Sehnervenfasern unwiederbringlich zerstört. Diese Nervenfasern sind für die Weiterleitung der visuellen Informationen zum Gehirn verantwortlich. Je mehr Nervenfasergewebe verloren geht, umso lückenhafter wird die Information, die das Gehirn vom Auge erhält.

    Verursacht wird der Verlust von Nervenfasergewebe in den meisten Fällen durch einen erhöhten Augeninnendruck, der eine mangelhafte Versorgung des Nervengewebes zur Folge hat. Mehrere Faktoren wie Alter ab 40 Jahren, eine frühere Verletzung oder Entzündung des Augeninneren sowie Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen erhöhen das Risiko einer Glaukomerkrankung. Dauert die Unterversorgung des Nervengewebes an, kann es zu Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung kommen, wenn dem nicht rechtzeitig entgegengewirkt wird.

    Früherkennung des grünen Stars

    Sehstörungen lassen sich jedoch bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung vermeiden. Normalerweise spürt der Patient an sich selbst das Glaukom jahrelang nicht – es verursacht keine Schmerzen und die Sehkraft

    vermindert sich kaum. Deshalb ist beim grünen Star die Vorsorge äußerst wichtig: Wird ein Glaukom im frühen Stadium entdeckt, stehen die Chancen, die Sehkraft zu erhalten, meist gut. Das Wichtigste sind dann die Einhaltung der regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt und die gewissenhafte Einnahme der verordneten Medikamente.

    Jeder Augenarzt bietet heute als individuelle Gesundheitsleistung ein Glaukom-Screening an. Dieses besteht aus einer Augeninnendruckmessung, Sehschärfenprüfung und Sehnerven-Untersuchung. Die objektivste und empfindlichste Untersuchung ist jedoch die Nervenfaseranalyse mit dem Laserscanner.

    Behandlung des grünen Stars

    Die Behandlung erfolgt zunächst mit Medikamenten, meist Augentropfen. Reichen diese nicht mehr aus oder treten unerwünschte Nebenwirkungen auf, kann eine Laseroperation oder eine konventionelle Operation nötig werden.

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    Fehlsichtigkeit

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Als Glaukom oder grünen Star bezeichnet man eine Drucksteigerung im Augeninnern, die verschiedene Ursachen, aber die gleiche Wirkung hat: sie zerstört das Sehvermögen. Diese Krankheit steht unter allen Erblindungsursachen in unserem Kulturkreis an erster Stelle, obwohl bei rechtzeitiger Behandlung das Augenlicht gerettet werden kann.

    Im Inneren des Auges bildet sich dauernd eine farblose Flüssigkeit, die durch ein schwammähnliches Gewebe, das Trabekel-System, aus dem Auge in die Blutgefäße abgeleitet wird. Wenn dieser Abfluß verstopft ist, steigt der Augeninnendruck. Die einzige "weiche Stelle" liegt dort, wo der Sehnerv als "Kabel" zum Gehirn einmündet. Sie liegt etwa gegenüber der Pupille. Der krankhaft erhöhte Druck zerquetscht nach und nach den Sehnerv, der aus einer Million feinster Fasern besteht, die das im Auge (wie von einer Kamera) eingefangene Bild an das Sehzentrum im Gehirn weiterleiten. Durch den Druck auf die empfindlichen Fasern des Sehnervs stirbt er allmählich ab, was dem Kranken zunächst nicht bewußt wird.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Das Glaukom (griech.), auch Grüner Star genannt, ist die häufigste Erkrankung des Sehnerven. Charakteristisch ist ein kontinuierlicher Verlust von Nervenfasern, was am Sehnervenkopf (Papille) bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf als zunehmende Aushöhlung (Exkavation) sichtbar wird. Als Folge entstehen charakteristische Gesichtsfeldausfälle (Skotome) und im Extremfall eine Erblindung des Auges. Als bedeutsamster Risikofaktor wird ein individuell zu hoher Augeninnendruck angesehen.

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