Anonym
Anonym fragte in GesundheitSonstiges - Gesundheit · vor 1 Jahrzehnt

Was fehlt einem Albino? Genetisch gesehen?

10 Antworten

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  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Albinismus ist ein Gendefekt, der dazu führt, dass das Pigment Melanin in verminderter Menge oder gar nicht gebildet wird. Je weniger Melanin der Körper produziert, desto heller sind Haut und Haare, Fell oder Gefieder. Für Tiere kann das lebensgefährliche Folgen haben: Sie schneller entdeckt und somit zu einer leichten Beute, sie können sich nicht unbemerkt an ihre eigene Beute heranschleichen - und verhungern. Albinos im Tierreich

    Menschen mit Albinismus führen oft ein Außenseiter-Dasein, sie werden als Freaks beschimpft und aus Unverständnis und Angst ausgeschlossen. Dabei haben Albinos schon genug Probleme: Ihre Augen können den Lichteinfall nicht regulieren - Blindheit oder eine stark verminderte Sehfähigkeit sind die Folgen. Beispielhaft hierfür ist die weiße Maus mit den roten Augen: Wenn sie könnte, würde sie eine Sonnenbrille tragen so wie Menschen mit Albinismus.

    Die roten Augen sind übrigens ebenfalls die Folge des Melaninmangels: Bei Albinos ist auch die Iris farblos, das Blut schimmert hindurch und lässt das Auge rot wirken. Bilden zwar die Pigmentzellen des Auges Melanin, nicht aber die des Körpers, spricht man von Leuzismus. Dann ist die Sehfähigkeit nicht eingeschränkt, die Augen nicht rot. Der Körper ist jedoch trotzdem weiß.

    Quelle(n): www.stern.de
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  • vor 1 Jahrzehnt

    Die Hautpigmente fehlen, weil ein Albino kein Melanin bilden kann. Melanin ist für die Färbung der Haut (und der Iris) verantwortlich.

    Fehlt Melanin bleibt die Haut weiß und die Iris rot.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Albinismus ist die Bezeichnung für eine Gruppe angeborener Stoffwechselerkrankungen, die zu einer Störung der Melaninbildung führen.

    Melanin ist ein dunkles Pigment, ein Farbstoff, der in Haut und Haaren vorkommt. Er schützt den Körper, indem er die Sonnenstrahlen absorbiert, also abfängt. Unter Einfluss von UV-Strahlen wird in der Haut Melanin gebildet, und die Haut wird dunkler.

    Ist die Pigmentbildung jedoch gestört, dann bleibt die Haut hell. Und damit ist sie empfindlicher für die Strahlung (Sonnenbrandgefahr !).

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  • Anonym
    vor 6 Jahren

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  • vor 6 Jahren

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  • Anne
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Es handelt sich um eine Pigmentstörung.

    es könnte sich beispielsweise um eine Vitiligo (syn. Leucopathia acquisita, Weißfleckenkrankheit) handeln. Diese gehört zu den häufigen Hautkrankheiten, daher wahrscheinlich auch ihre Übersetzung: Vitiligo - lateinisch für Hautkrankheit. Dabei handelt es sich um weiße, pigmentfreie, meist in der Jugendzeit entstehende, langsam größer werdende Flecke im Bereich der Haut, seltener der Schleimhäute.

    Eine Ursache der Hautpigmentierungsstörungen kann nicht benannt werden, eine kausale Therapie ist nicht bekannt. Diskutiert werden unterschiedliche Entstehungsmodelle, so z.B. eine autoimmune Genese, eine Selbstzerstörung der Pigmentzellen durch zelltötende Stoffwechselprodukte, oder auch eine Zerstörung der Pigmentzellen durch neurale Substanzen, bzw. eine Kombination der genannten Faktoren. In ca. einem Drittel der Fälle treten die Erkrankungsfälle familiär gehäuft auf. Häufig ist eine Verbindung mit anderen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Lupus erythematodes, und Schilddrüsenfunktionsstörungen, die daher hausärztlicherseits ausgeschlossen werden sollten.

    Allerdings ist eine Abgrenzung zu anderen Hauterkrankungen mit ähnlicher Symptomatik erforderlich. Dies gilt insbesondere für ein sog. Leukoderm – eine fleckförmige Pigmentierungsstörung der Haut durch eine geschädigte Pigmentzellfunktion meist im Rahmen von entzündlichen Hauterkrankungen, bei einem atopischem Ekzem oder einer Hautpilzerkrankung. Hier insbesondere Pityriasis versicolor: eine meist erst nach der Pubertät auftretende sog. Kleienpilzflechte, ebenfalls mit Folge einer gestörten Pigmentzellfunktion.

    Zur Beurteilung des Befundes ist zunächst ein Hautarztbesuch erforderlich.

    Alles Gute wünscht

    Ihr Cyberdoktor-Team

    Es gibt verschiedene Typen von Albinismus, wobei sich die Unterschiede auf die betroffenen Gene und die Schwere des Pigmentmangels beziehen. Auch, ob Haut und Haare ebenfalls betroffen sind, ist entscheidend.

    Alle Typen des Albinismus bewirken eine Beeinträchtigung der Sehkraft, zum Beispiel verschwommenes Sehen. Des Weiteren können Hautprobleme, Hautkrankheiten, wie Sonnenbrand und Hautkrebs, auftreten. Die Sehschwäche entsteht durch den Nystagmus (rasche Hin- und Herbewegungen der Augen, Augenzittern), Unterpigmentierung der Netzhaut und eine anormale Verbindung des Sehnervs mit dem Gehirn. Daher sehen Albinisten ihre Umgebung wie auf einem verschwommenen Foto, mit allen Farben, Formen und Kontrasten, aber ohne Details.

    Ein bekanntes Symptom des Albinismus sind die roten Augen. Der rote Reflex des Augenhintergrundes kommt vor allem bei Blitzlicht zustande, manchmal auch bei ungünstig tief stehendem Licht gegenüberseitig des Betroffenen und aus der Richtung des Betrachters kommend. Die OCAIA-Albinos (keine Pigmente) haben bei normaler Beleuchtung keine roten Augen. Sie wirken blau, blaugrau oder grau.)

    Oft leiden Albinos auch unter Diskriminierung, Ausgrenzung, sind von sozialer Isolation bedroht und leiden unter Vorurteilen. - Häufig stehen Albinos in Verruf, Unglück zu bringen (wie etwa im Sudan), siehe zu diesem Thema auch die Biographie des Musikers Salif Keita. In Filmen, Büchern und Computerspielen nehmen Albinos oft die Rolle des Bösen bzw. des Bösewichts ein. Im Film Powder besitzt der Protagonist zwar besondere Fähigkeiten, die er als "gottgegeben" annimmt, muss aber trotzdem um soziale Akzeptanz kämpfen.

    Ursachen [Bearbeiten]Es gibt grundsätzlich zwei übergeordnete Arten von Albinismus, okularen und okulokutanen Albinismus (okular/okulo=das Auge betreffend, kutan=die Haut betreffend).

    Die okulokutanen Arten werden autosomal-rezessiv vererbt, d. h., beide Eltern müssen ein betroffenes Gen weitervererben, um ein Kind mit Albinismus zu bekommen. Dabei gelten die mendelschen Regeln.

    Okularer Albinismus wird X-chromosomal vererbt, deshalb sind hauptsächlich Männer betroffen.

    Typen von Albinismus [Bearbeiten]Okulokutaner Albinismus (Abk: OCA) betrifft Haut, Haare und Augen. Das Auftreten in der Bevölkerung beträgt ca. 1 : 17.000.

    Beim Typ OCA1A fehlt die Hautpigmentierung beinahe völlig. Es besteht eine starke UV-Empfindlichkeit mit großer Gefahr von Sonnenbränden, Lichtalterung und Hauttumoren.

    Beim Typ OCA1B dunkelt die Haut im Laufe der Jahre nach, ansonsten ähnlich wie Typ 1.

    Beim Typ OCA2 ist von Geburt an eine bestimme Pigmentierung (Haut, Haare und Augen) vorhanden, allerdings bleibt die dann das restliche Leben lang nahezu unverändert. Der Typ OCA2 kommt nur bei Afrikanern vor.Tendenziell ist OCA2 dunkler als OCA1A, und heller als OCA1B und OA.

    Ähnliche Symptome treten bei folgenden Syndromen auf: Angelman-Syndrom, Chediak-Higashi-Syndrom und Prader-Labhart-Willi-Syndrom. Ebenso beim Hermansky-Pudlak-Syndrom, das allerdings genetisch nichts mit OCA zu tun hat.

    okulärer Albinismus (Abk. OA) bewirkt Pigmentmangel in den Augen, die Haut- und Haarpigmentierung sind etwas vermindert bis normal.

    Folgen und Komplikationen [Bearbeiten]Die Hautkrankheiten, wie etwa Hautkrebs, schränken das Alltagsleben und die Lebensqualität äußerst stark ein, weil die Betroffenen etwa nicht in die Sonne gehen dürfen und häufig zum Arzt gehen müssen.

    Die starke Sehschwäche führt zu erheblichen Problemen in der Schule, in Ausbildung und Beruf und im Alltag, weil die Betroffenen zum Beispiel große Schwierigkeiten mit dem Lesen von Büchern, beim Einkauf und im Straßenverkehr haben.

    Hinzu kommen Probleme mit dem äußeren Erscheinungsbild. Albinos fallen in ihrer Umgebung auf, werden häufig ausgegrenzt, sozial isoliert und diskriminiert. Viele Albinos leiden unter gesellschaftlichen Vorurteilen. Im Sudan beispielsweise stehen Albinos im Verruf, Unglück zu bringen und in Filmen, Computerspielen und der Literatur nehmen sie oft die Rolle des Bösen ein.

    Behandlung [Bearbeiten]Es gibt keine ursächliche Behandlung des Albinismus; es lassen sich lediglich die Symptome lindern und das Sonnenlicht vermeiden.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Albinismus (v. lat. albus „weiß“) ist eine Sammelbezeichnung für angeborene Störungen in der Biosynthese der Melanine und dem daraus resultierenden Mangel an Pigmenten in Haut, Haaren und Augen. Die Betroffenen nennt man Albinos oder Dondos.

    Es gibt verschiedene Typen von Albinismus, wobei sich die Unterschiede auf die betroffenen Gene und die Schwere des Pigmentmangels beziehen. Auch, ob Haut und Haare ebenfalls betroffen sind, ist entscheidend.

    Alle Typen des Albinismus bewirken eine Beeinträchtigung der Sehkraft, zum Beispiel verschwommenes Sehen. Des Weiteren können Hautprobleme, Hautkrankheiten, wie Sonnenbrand und Hautkrebs, auftreten. Die Sehschwäche entsteht durch den Nystagmus (rasche Hin- und Herbewegungen der Augen, Augenzittern), Unterpigmentierung der Netzhaut und eine anormale Verbindung des Sehnervs mit dem Gehirn. Daher sehen Albinisten ihre Umgebung wie auf einem verschwommenen Foto, mit allen Farben, Formen und Kontrasten, aber ohne Details.

    Ein bekanntes Symptom des Albinismus sind die roten Augen. Der rote Reflex des Augenhintergrundes kommt vor allem bei Blitzlicht zustande, manchmal auch bei ungünstig tief stehendem Licht gegenüberseitig des Betroffenen und aus der Richtung des Betrachters kommend. Die OCAIA-Albinos (keine Pigmente) haben bei normaler Beleuchtung keine roten Augen. Sie wirken blau, blaugrau oder grau.)

    Oft leiden Albinos auch unter Diskriminierung, Ausgrenzung, sind von sozialer Isolation bedroht und leiden unter Vorurteilen.

    Häufig stehen Albinos in Verruf, Unglück zu bringen (wie etwa im Sudan), siehe zu diesem Thema auch die Biographie des Musikers Salif Keita. In Filmen, Büchern und Computerspielen nehmen Albinos oft die Rolle des Bösen bzw. des Bösewichts ein. Im Film Powder besitzt der Protagonist zwar besondere Fähigkeiten, die er als "gottgegeben" annimmt, muss aber trotzdem um soziale Akzeptanz kämpfen.

    Ursachen

    Es gibt grundsätzlich zwei übergeordnete Arten von Albinismus, okularen und okulokutanen Albinismus (okular/okulo=das Auge betreffend, kutan=die Haut betreffend).

    Die okulokutanen Arten werden autosomal-rezessiv vererbt, d. h., beide Eltern müssen ein betroffenes Gen weitervererben, um ein Kind mit Albinismus zu bekommen. Dabei gelten die mendelschen Regeln.

    Okularer Albinismus wird X-chromosomal vererbt, deshalb sind hauptsächlich Männer betroffen.

    Quelle(n): www.wikipedia.de
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  • vor 1 Jahrzehnt

    ick glaube dat hat wat mit den farbpigmenten zu tun, ich glaub die fehlen...

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  • vor 1 Jahrzehnt

    eine Gitarre

    Gruss

    Rick M.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich glaube die haben nicht soviele rote Blutkörperchen.

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