Wie gross kann der Graben zwischen arm + reich noch werden ?

Hier eine Meldung aus dem neuen Spiegel:

"In den vergangenen zehn Jahren sind die Reichen in Deutschland deutlich reicher und die Armen deutlich ärmer geworden. Das geht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" aus einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Danach hat das ärmste Zehntel der Bundesbürger zwischen 1995 und 2005 rund fünf Prozent seines Anteils am Gesamteinkommen eingebüßt, das oberste Zehntel dagegen hat gut ein Prozent hinzugewonnen.

(sorry, wenn ich die Meldung gekürzt habe, in Ostdeutschland sind die Werte noch erschreckender)

Die Frage ist - wie tief kann der Graben zwischen arm+reich in einer Demokratie werden ?

Wer ist daran schuld? Die Parteien - die Religionen - die Menschen allgemein?

Wer kann die Schere wieder schließen? Mit welchen Mitteln? Was geschieht wenn nichts dagegen unternommen wird ?

Bitte keine platten Antworten wie "bessere Ausbildung - Bekämpfung der Arbeitslosigkeit -Lohnkosten runter."

10 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Unsere derzeitige Regierung tut leider nichts, um an der Schere Arm und Reich etwas zu ändern, wahrscheinlich weiß keiner von diesen Wichtigtuern, wie es tatsächlich ist, arm zu sein. Im Gegenteil:

    Der Mindestlohn wurde jüngst von unserer Kanzlerin zugunsten unserer "armen" Unternehmer abgeschmettert, von Hartz IV Betroffene sollen neben der Mehrwertsteuer noch mtl. 8.-€ von ihren 345.-€ Beihilfe an die Krankenkasse berappen, dann demnächst noch 6.-€ an die Pflegeversicherung, Unseren Unternehmern werden gleichzeitig bei der Besteuerung und beim Kündigungsschutz Geschenke gemacht und im gleichen Atemzuge wird scheinheilig über Armut gejammert. Und so geht es immer weiter.

    Mal sehn, wie lange die vom Aussterben bedrohten Deutschen noch still halten und sich ohne zu murren und knurren weiter aussaugen lassen.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    vielleicht muß man dem volk einfach nur vorgaukeln, daß es reich ist.....?

    nein,sarkasmus beiseite.

    auf das einfache bild gebracht heißt die antwort doch:

    arme müssen reicher werden-reiche müssen ärmer werden.

    wie erreichen wir das?

    arme müssen mehr geld bekommen, nicht vom staat,sondern durch arbeit,also brauchen wir mehr arbeitsplätze,weniger abgaben,weniger ausgaben (miete etc.)

    wie werden reiche ärmer? freiwillig sicher nicht.wer soll also ihr einkommen einschränken? das finanzamt(staat),gesetze.... welche parteien unterstützen dies.....?

    wenn die schere immer weiter auseinanderklafft, wird das volk irgendwann vielleicht nicht mehr zu beruhigen sein mit brot und spielen.

    es ist eine gut efrage,aber natürlich ist die antwort viel komplizierter als hier dargestellt.

    patentlösungen habe ich leider auch keine. andere foren im netz sind auch sicher geeigneter zur diskussion als dieses hier! ich finde politikforum.de ganz interessant.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Der Graben wird soweit auseinander gehen, bis die Vermögenden in bewachten und abgesperrten Ghettos leben und die Armen in rechtsfreien Räumen, in die sich die Polizei nimmer traut und das Gesetz des Dschungels herrscht...Real existierender Kapitalismus...

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Der graben war schon lange da, nur es ist erst jetzt u.a. durch Hartz4 bewusst geworden!!

    Ich erinnere mich noch an Stoibers Worte, als er sagte, das wir aufpassen müssen, das der Mittelstand nicht völlig unter geht.

    Und jetzt?

    Warum gehen denn so viele Firmen pleite oder ins Ausland?Das Ausland produziert einfach billiger.

    Wir haben viel zu viele, die da oben sitzen, die kein mensch braucht.Die stopfen sich die Taschen voll, und wenn s denn soweit ist, das in Deutschland nix mehr geht, verlassen sie das sinkende Schiff!!Ich meine, wer braucht denn einen Vorsitzende, Vorstandsabgeordnete usw?

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Wenn ich mir die Bilder von verhungerten Kindern anschaue und dann die dekadenten Reichen, die Blattgold auf dem Teller haben.denke ich das diese Kluft nicht größer werden kann.

    Dagegen tun wird KEINER wirklich etwas,denn Geld regiert die Welt.

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  • -----
    Lv 4
    vor 1 Jahrzehnt

    Die Armen werder immer ärmer und die Reichen immer reicher. Der Graben wird sicher noch weiterwachsen, leider und sehr ungerecht

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ausbildung ist die Haupt Ursache ein schlecht gebildeter hat keine Chance bei den "Reichen" sprich Unternehmen, Forschung etc. der olle Lenin hat schon gesagt "Wissen ist Macht" in D. fehlen gut ausgebildete Leute das Kostet, sind wir wieder bei den "Reichen" die ihre Nachkommen privat gut ausbilden lassen können solange es so geht wird sich nichts ändern, es sei denn man finanziert "Arme" begabte Kids alles in allen leidet die Demokratie darunter es gibt kein Königsweg.

    Quelle(n): wer nicht's weiß war immer schon im Nachteil
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  • vor 3 Jahren

    Keine der "Volksparteien" hat ein Interesse daran! Deren Leimruten sind in anderen Richtungen ausgelegt. Solange eine SPD sich nicht entblödet, Leuten wie Schröder und Clement Obdach zu bieten und ganz nebenbei den Besitzlosen das Fell über die Ohren zu ziehen, solange kann guy sie nur als eine umgefärbte Union betrachten. Solange sich die FDP auf Biegen und Brechen an die Union kettet, kann guy sie nicht als wirklich "sozialbezogen" ansehen. Das ist ein Widerspruch in sich! Eine Partei der (vermeintlich) Grünen kann nicht als sozial eingestuft werden, wenn sie sich nur für jeden der sich meldet als Mehrheitenbeschaffer rumhurt. Die Linken haben den l. a. Fontaine immer noch als Vorsitzenden und der hat schon vor 20 Jahren deutlich gezeigt, dass er ein Opportunist und ein Demagoge ist. Schon Johannes Rau bekam in seinem Wahlkampf zur Bundestagswahl von ihm zu hören: ".... guy muß dem Bürger das sagen, turn into der Bürger hören will!" Auch heute nutzt er seine demagogischen Fähigkeiten eher zur Polarisierung denn zu konstruktivem Tun. - Die Tatsache, dass die Linkspartei einige viele DDR-Geschädigte in ihren Reihen beherbergt, das hat sie mit den ehemaligen "Blockparteien" gemein... ist additionally nicht sonderlich bemerkenswert. Eine NPD, die nach historischem Vorbild, die Werkzeuge des Rechtsstaates benutzt und mißbraucht, um genau diesen Rechtsstaat zu beseitigen - ist wohl nicht wirklich der Rede wert.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Es wird Zeit, das das Volk auf die Barrikaden geht!

    Eine andere Partei kann man ja nicht wählen, dafür haben unsere jetzigen Politiker gesorgt!

    Ich frage mich nur, warum wir so viele Politiker haben! Wir haben 16 Bundesländer und 16 Finanzminister mit dem dazugehörenden Ämtern, 16 Wirtschaftsminister, 16 Museumsminister, 16 Vekehrsminister, Familien usw. mit dicken Gehälter und Renten! Das sollte mal abgeschafft werden und der Staat hat reichlich Geld über und es gäbe keine Armut mehr und der Behördenwahnsinn hätte ein Ende!

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Wir können natürlich weiterhin Plattheiten ablassen und die bösen Politiker verunglimpfen, aber:

    Wer von Euch Kritikern hier tut denn selber was und engagiert sich. Meckern ist immer leicht. Immer sind die anderen Schuld. Das mal vorweg!

    Deutschland hat mit die geringsten sozialen Verwerfungen aller Staaten weltweit. Wir haben ein intaktes soziales Netz, eine breite Mittelschicht und Armut hier heisst immer noch Auto, PC, Internet und Grossbildfernsehen!

    In jedem Land gibt es Arme und Reiche. Dieses Land hat immer versucht, die natürlichen statistischen Verteilungen durch Umverteilung zu glätten. Dieses geht auf Dauer nicht und wir kommen langsam zu einer Verteilung, wie sie in allen entwickelten Ländern normal ist. Zudem muss mal die Frage gestattet sein, wo hier eigentlich ein Graben ist, wenn bei einer Bevölkerung von 82 Mio nur 30 Mio erwerbstätig sind. Wir haben damit die geringste Erwerbsquote, die geringste Lebensarbeitszeit, die längste Ausbildungszeit, die höchste Anzahl Frührentner, die höchsten staatlichen Renten aller Industrieländer! Über was wird sich eigentlich beschwert?

    Die Demokratie hält das sehr wohl aus, wenn die Mehrzahl der Menschen sich mal wieder an Realitäten orientiert und den Staat nicht als Selbstbedienungsladen und Wohltätigkeitsverein missbraucht. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich! Der Staat ist nur für Rahmenbedingungen zuständig. Aber er ist kein Freizeit- und Entertainmentbüro!

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