Es kommt auch drauf an ob die Maschine Warmwasseranschluss hat. Mit dem Warmwasseranschluß wäre ich vorsichtig, denn die meisten Maschinen benötigen teilweise nur noch ca.12-15 Liter.
Dem gegenüber steht der Wärmeverlust der Warmwasserzuleitung, der nicht unerheblich sein kann (je nachdem wie die Nutzung ausfällt und wie lange die Leitung ist).
Kurze Rechnung noch zum Schluß:
Um 15 Liter Wasser (10°C auf 55°C) zu erwärmen werden ca. 0,8kWh Energie benötigt. Strom kostet momentan ca. o,20€/kWh und Heizöl/Gas ca. 0,07€/kWh (0,65€/l).
Macht jetzt bei 0,8kWh bei Strom 0,16€ und bei Heizöl 0,06€ pro Spülgang.
Sieht ja nach einem eindeutigen Sieger aus...aber der Wärmeverlust der Warmwasserleitung inkl. Zirkulationspumpenstrom sind hier wohl ca. 7Wh pro Meter Rohr. Bei 10m (WW-Leitung + Zirkulation) und einer WW-Nutzzeit von 15h ergeben sich 7Wh*10m*15h = 1050Wh oder auch 1Kwh.
Demnach würde der Spülgang (1Spülgang/Tag) mit Strom immer noch 0,16€ kosten, der von Heizöl aber schon 0,13€.
Man sieht also wo das ganze hinlaufen kann. Je älter der Heizkessel, Warmwasserspeicher und Leitungen, desto schlechter fällt das Ergebnis aus und kann sogar die Strom Variante als günstigste hinstellen.
Quelle(n):
Tassen und Teller von Hand zu spülen ist eindeutig umweltbelastender und teurer als mit einem Geschirrspüler. Das hat die Zeitschrift natur+kosmos ermittelt. Denn Handarbeiter verbrauchen beim Abwasch zehnmal so viel Wasser wie ein Geschirrspüler, im Durchschnitt 46 Liter, wie ein Spültest an der Uni Bonn ergab. Ein modernes Gerät braucht dafür gerade mal 15 Liter.
Die Nase vorn hat die Maschine auch beim Energieverbrauch und den Kosten. Sensationell geradezu der Zeitunterschied. Brauchten die Testpersonen im Durchschnitt 76 Minuten für 140 Teller, Tassen und Besteckteile (das entspricht einer Maschinenladung), dauert es gerade mal 15 Minuten den Geschirrspüler ein- und auszuräumen. In einer vierköpfigen Familie erspart das Gerät jeden Tag gut eine Stunde Arbeit am Spülbecken - aufs Jahr gerechnet macht das 45 Acht-Stunden-Tage.
Weil Spülmaschinen in den letzten 20 Jahren sehr viel effizienter geworden sind - der Wasser- und Salzverbrauch hat sich um 70 Prozent verringert, der Stromverbrauch um die Hälfte -, macht es heute keinen Sinn mehr, seine Zeit am Spülbecken zu verplempern. Die Umwelt hat jedenfalls nichts davon.