Deine Frage ist ziemlich schwer zu beantworten....für mich jedenfalls, weil:
was bezeichnest du als Unglaube?...Das Fehlen des Glaubens an einen Gott oder das Nicht-Glauben an das, was die Kirche lehrt?
Da gibt es einen großen Unterschied.
Aber egal wie du das siehst, ja beide Aussagen haben Märtyrer hervorgebracht.
Viele mussten sterben, weil sie sich weigerten an etwas zu glauben was ihnen fremd war und
viele mussten sterben, weil sie nicht das glauben wollen, was ihnen die Kirche als Glauben abverlangte....
-Justin, der Märtyrer
-Polykarp
-Chananja ben Taradjon, ein jüdischer Gelehrter des 2. Jahrh.
-Julián Hernández, um 1430, er besaß eine Bibel
-Johannes Hus (1369 [?] bis 1415), ebenfalls katholischer Priester und zudem auch Rektor der Universität in Prag
-John Wyclif (1330 [?] bis 1384), oft als „Morgenstern der Reformation“ bezeichnet, war katholischer Priester und Professor der Theologie in Oxford (England)
-Girolamo Savonarola (1452—1498)
-Am 27. Oktober 1553 wurde Michael Servet im schweizerischen Genf auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er die Dreieinigeitslehre anzweifelte
- William Tyndale, der aus England fliehen mußte, schuf im Jahre 1526 sein Neues Testament. Er wurde später in Antwerpen verraten, worauf man ihn erdrosselte und seine Leiche verbrannte.


