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Brauchst ne neue Dichtung. Und der Zylinderkopf muß geplant werden. Du solltest spätestens alle 10000 km die Zylinderkopfschrauben nachziehen. dann passiert sowas nicht.
Ich will noch was zu Riß hinzufügen. Bei einer kaputten Zylinderkopfdichtung verliert der Motor Wasser. Er kocht, wenn die Wassermenge den Kühler nicht mehr füllt. Du solltest den Motor vor dem Auffüllen abkühlen lassen (ist heute sowie so sinnvoll, weil die Kühler Überdruck haben, sonsts spritzt Dir kochendes Wasser ins Gesicht. Das war früher anders.) Wenn Du in den warmen Motor Wasser einfüllst, solltest Du den Motor laufen lassen, damit sich das heiße Wasser mit dem kalten mischt. Wenn du das nicht tust, kann der Motorblock reißen.
Wenn Du kein kaltes Wasser bei heißem stehenden Motor in den Kühler gefüllt hast, ist Dein Motorblock auch nicht gerissen.
@pan_169: Ich habe noch nie gehört, daß ein Zylinderkopf gerissen ist. Nur Guß Motorblöcke springen wie Glas, wen sie einem Temperaturschock ausgesetzt weden. Bei Zylinderköpfen brennt sich leicht ein kleiner Tunnel in dem Steg zwischen zwei Zylindern ein, wenn man mit defekter Zylinderkopfdichtung fährt. Dann kann man diesen Tunnel durch aufttragen schließen, besser ist es wohl, den Kopf dann auszutauschen. Schau mal in die Wartungsvorschriften von Motoren. Dort wird regelmäßig vorgeschrieben die Zylinderkopfschrauben nachzuziehen und danch das Ventilspiel einzustellen. Zylinderköfpe sollten geplant, nicht geschliffen werden, weil Dichtungsreste auf dem Kopf entfernt weden müssen.
Durch den häufigen Druck- und Temperaturwechsel lösen sich die Zylinderkopfschrauben mit der Zeit. Zu niedrige Anzugsmomente sind der Hauptgrund, daß die Zylinderkopfdichtung durchbrennt.
Selbst verständlich werden die Zylinderkopfschrauben in vorgeschriebener Reihenfolge und in vorgeschriebenen Schritten mit dem Drehmomentschlüssel angezogen. Das macht allerdings nur Sinn, wenn der Zylinderkopf plan ist.
Bei Einbau einer neuen Zylinderkopfdichtung, sollten die Zylinderkopfschrauben nach 500 km nachgezogen werden, weil sich die Zylinderdichtung setzt, dann stimmen die Anzugsmomente nicht mehr.
Das reparieren von Zylinderköpfen war in den 50gern üblich --- heute ist das bei Kfz zu teuer, aber bei großen Motoren wie z.B. Schiffsmotoren wird es noch gemacht.
Ich glaub dir ja, daß ihr nicht mit dem Tuschiereisen plant, sollte aber gemacht werden.
Ganz, ganz früher wurden sogar gerissene Motorblöcke geschweißt. Ich habe aber noch keine Werkstatt gesehen, die das heute noch kann. Das liegt zum einen daran, daß das viel zu aufwendig und damit viel zu teuer ist, zum anderen ist die erforderliche Präzission nicht zu erreichen. Ist halt ein Unterschied, ob ein Motor 3000 max dreht oder 10000.
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- Danke vielmals!