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Jane Jane
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Wie sieht die aktuelle Situation in Guatemala aus?

Ich überlege, für ein halbes Jahr nach Guatemala zu gehen. Wie sieht dort die aktuelle politische Situation aus? Gibt es viel Kriminalität? Solche Fragen beschäftigen mich im Moment und es wäre toll, wenn jemand Informationen hätte oder auch gute Links. Vielleicht war ja auch schonmal jemand da und kann Tipps geben?!?
  • vor 5 Monaten
BGE by BGE
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Beste Antwort - Ausgewählt vom Fragesteller

Alle Antworten: Siehe Link vom Aussenministerium.



„Influenza A(H1N1)“ in Mexiko
Guatemala als südlicher Nachbar Mexikos hat angesichts des Ausbruchs der Influenza A(H1N1) nationale Alarmpläne in Kraft gesetzt. Reisende, die aus Mexiko kommen, werden sowohl an den Flughäfen, wie auch an den Landgrenzen zu Guatemala besonders kontrolliert und müssen Gesundheitsfragebögen ausfüllen. Quarantänestationen wurden in Betrieb genommen. Besondere Gepäckkontrollen werden durchgeführt. Mit Behinderungen im Reiseverkehr vor allem auf dem Landweg ist zu rechnen. Es gibt einige bestätigte Fälle, die offenbar unter Kontrolle sind.
Aktuelle Informationen zur Influenza A(H1N1)
Weitere Hinweise
Derzeit kommt es in Folge vermutlich politisch motivierter Morde in Guatemala-Stadt immer wieder zu spontanen, aber auch für sonntags regelmässig vorgesehenen Grossdemonstrationen, die bisher friedlich verliefen.
Es herrscht jedoch eine gewisse Anspannung. Besucher sollten daher die Verkehrslage und auch die örtlichen Nachrichten verfolgen. Grössere Menschenansammlungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden.
Unabhängig davon kommt es insbesondere in Huehuetenango und Coatepeque immer wieder zu Unruhen, Gewalt und Brandschatzungen.
Die allgemeine Sicherheitslage verschlechtert sich im gesamten Land. Daher wird empfohlen, bei allen Reisen innerhalb Guatemalas erhöhte Sicherheitserwägungen (nächtliche Reisen vermeiden, nicht alleine reisen, abgelegene Strecken meiden, Vorsicht bei Geldautomaten, beim Tanken und beim Verlassen von Supermärkten, Banken und Einkaufszentren ) anzustellen.
In den nächsten Wochen muss überall im Land auch mit unerwarteten gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden. Dabei können unbeteiligte Besucher Schaden nehmen. Reisenden wird entsprechend vorsichtiges Verhalten angeraten, längere Aufenthalte bedürfen zusätzlicher Vorsorge. Zunehmend kommt es zu Fällen von Lynchjustiz sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen von Drogenbanden, insbesondere im Grenzgebiet zu Mexiko, in Alta- Verapaz (Cobán), San Marcos, Huehuetenango, Quiché, Izabal, Jutiapa, Zacapa, Escuintla und Petén.
Die guatemaltekische Tourismusbehörde rät bis auf Weiteres ausdrücklich von einer Besteigung des Vulkans Tajamulco und von Reisen in die unmittelbare Umgebung dringend ab.
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Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Bei Reisen nach Guatemala ist erhöhte Vorsicht geboten. Guatemala hat eine der höchsten Kriminalitätsraten in Lateinamerika. Vor allem im Stadtgebiet von Guatemala-Stadt aber auch im Landesinneren kommt es täglich zu bewaffneten Überfällen, deren Opfer häufig auch Touristen sind. Die Hemmschwelle zum Einsatz exzessiver Gewalt ist sehr niedrig.
Das gesamte Grenzgebiet Guatemala-Mexiko ist Einflussgebiet der organisierten Kriminalität sowie Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen von Jugendbanden. Die Grenzstadt nach Mexiko, Tecún Umán, gilt als Kriminellen-Hochburg.
Am Rio Dulce im Departement Izabal kommt es derzeit gelegentlich zu Überfällen auf Segel- und Motoryachten, bei denen auch Gewalt angewendet wird. Es wird empfohlen, den Fluss nur tagsüber zu befahren und abends nicht allein zu ankern, sondern an einer der mehreren hoteleigenen Molen am Rio Dulce.
Der Besitz von Waffen ist weit verbreitet. Grundsätzlich muss von der Bereitschaft zum Waffeneinsatz ohne irgendeine Warnung ausgegangen werden. Vermeiden Sie es deshalb, die Täter durch Widerstand herauszufordern. Es ist allemal sinnvoller, die geforderten Gegenstände (Wertsachen, Gepäck, Pkw etc.) widerstandslos herauszugeben und sich ruhig zu verhalten. Ratsam ist auch, stets einen „verzichtbaren“ Geldbetrag mit sich zu führen. Gelegentlich werden Straftaten auch durch uniformierte Sicherheitskräfte bzw. Personen in Uniform begangen. Überfälle werden außer auf Einzelpersonen und öffentliche Busse auch auf die vielfach angebotenen privaten Shuttle-Transporte zwischen den touristischen Zentren verübt.
Überfälle werden zwar nicht gezielt auf Mietwagen verübt, sind jedoch wegen der hohen Kriminalität häufig.
Es wird empfohlen, Reisedokumente (Pässe, Flugtickets u.ä.) an einem sicheren Platz (z.B. im Hotelsafe) aufzubewahren und Kopien der wichtigsten Unterlagen (Pass, Tickets etc.) zu fertigen, um sich ausweisen zu können.
Die Botschaft empfiehlt Ihnen dringend – vor der Einreise bzw. unmittelbar danach – Kopien Ihrer Reisedokumente an die Botschaft zu senden.
Guatemala-Stadt
Die Mehrzahl der Überfälle auf Einzelpersonen findet in der Zone 1, 4, 5, 9,10,14,18 und auf den verschiedenen Busbahnhöfen statt. Es wird geraten, die Zone 1 vor Einbruch der Dunkelheit zu verlassen. Überfälle sollten nicht durch das Tragen von wertvollen Gegenständen wie Schmuck, teuren Sonnenbrillen, Fotoapparaten u.ä, herausgefordert werden. Halsketten, Ohrringe und Uhren werden häufig ohne Rücksicht auf mögliche Verletzungen der Bestohlenen entrissen. Davor schützt erfahrungsgemäß auch das Tragen billigen Modeschmucks nicht. Mit Tasch

Quelle(n):

  • vor 5 Monaten
Bewertung des Fragenden:
3 von 5
Kommentar des Fragestellers:
Dankeschön

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