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höre ich da ein ganz kleines bisschen neid heraus ???
ich kann mich entsinnen, das ein namhafter autobauer in meiner region in den 70er jahren händeringend personal gesucht und nicht gefunden hat. es wollte ja niemand 'bandaffe' werden. genau die leute, die damals kein 'bandaffe werden wollten, haben später geheult, dass in der autoindustrie ja ach so gut verdient würde.
übrigens weiss ich nicht, wieviele arbeitsplätze insgesamt von der autoindustrie abhängen - für meine region , braunschweig/wolfsburg/salzgitter/hannov… schätze ich die zahl aber weit höher als 20% ein. die städte wolfsburg und salzgitter könnten wohl komplett geschlossen werden.
desweiteren, um auf die vergünstigungen einzugehen: die beschäftigten der autoindustrie müssen die rabatte, welche sie auf die fahrzeuge bekommen, versteuern. somit ist es für sie günstiger, im handel 20% zu erfeilschen, als vom arbeitgeber 18% zu bekommen und versteuern zu müssen.
die meisten autoproduzenten haben trotz der ach so hohen lohnkosten in der vergangenheit prächtig verdient, woraus man durchaus schliessen kann, dass die lohnhöhe gerechtfertigt ist. ich denke, das kann nicht jeder von seinem lohn behaupten.
für den speziellen fall opel kann man wohl insgesamt schliessen, dass die probleme des unternehmens nicht aus zu hohen löhnen resultieren, sondern eher aus mismanagement, verfehlter modellpolitik und amerikanischem grossmachtsdenken.
@blaubär: sorry ... den neid lese ich nicht aus deiner frage sondern aus der einen oder anderen antwort.