Bei mir verhält es sich etwas anders. Meiner Stiefmutter möchte ich für nichts, rein gar nichts danken. Denn das würde das Danken an sich verfehlen. Es verlief vieles schief, aber ich fand meinen Frieden. (Habe ja glücklicher Weise einen herzallerliebsten Vater.)
Meine Mutter starb im Alter von gerade 30 Jahren, als ich gerade vier Jahre alt geworden war. In diesem Jahr werde ich 29 Jahre und im nächsten Jahr erlange ich das Alter in dem sie starb, es ist schon etwas unheimlich.
Entschuldige bitte, dass ich so weit und tief ausholte.
Möchte sagen, dass ich es all die Jahre so mache, zum "Großmuttertag" zu gratulieren, zu danken, ... Meist wohl mit einem lieben Brief oder etwas anderem. Habe jetzt nur noch eine Oma. Die bekommt natürlich auch mehrmals im Jahr Post von mir, denn das ist etwas womit ich ihr eine Freude machen kann und meinen Dank erweisen kann. Wenn ich mich erst mal aufgerafft habe, schreibe ich gern mal einen Brief.
Mutti im Himmel
(es ist die Tochter zur eben genannten Großmutter)
Wie schade, dass wir nur so kurz zusammen durch's Leben gingen. Die Dauer fast nur eines Atemzugs. Danke liebste Mutti, dass Du mir das Leben schenktest. Ich trage Dich für immer in meinem Herzen.
(Hui jetzt kommen mir gerade die Tränen. Ja selbst nach so vielen Jahren begleitet einen das doch immer und wird es immer, ein Stück durch mein Leben begleiten)
Es ist schön zu wissen ein Wunschkind sein. Liebste Mutti, Du lebst für immer in meinem Herzen weiter.
Ich liebe Dich!
Das sollen nun meine Worte zur Frage sein und hoffe damit nicht anzuecken. Es sind meine Gedanken dazu.
Mit sonnigen Grüßen, enya ~*~*~
Nachtrag: Ich bin platt - mit der Bewertung. Das hätte ich absolut nicht gedacht. Eher gegenteilig. Welch freudige Überraschung. Vielen Dank den DH-Gebern. Das tut doch einfach gut.
Quelle(n):
mein Herz