Beste Antwort - Ausgewählt durch Abstimmung
1) >> das die japaner in der schule zwar englisch haben aber nur die wörter lernen
Eher nicht. Ich weiß nicht wie alt du bist, aber falls du noch Schüler bist und in der Schule englisch als Fremdsprache lernst, kannst du davon ausgehen, dass ein gleichaltriger japanischer Schüler mindestens genauso gut englisch kann wie du, mitsamt Grammatik.
2) Wenn du nicht grade japanischer Abstammung bist, wird jeder vor Ort sehen, dass du (westlicher) Ausländer bist. Ich war bereit in vielen asiatischen Ländern unterwegs. In vielen Ländern gibt es ein ähnliches Höflichkeitsempfinden wie in Japan (verbeugen, kein Händeschütteln, immer freundlich distanziert bleiben etc. pp.). Es ist den Menschen in diesen Ländern durchaus bekannt, dass in den meisten anderen Ländern solche Regeln ungebräuchlich oder gar völlig unbekannt sind. Entsprechend nimmt man Ausländern Verstöße gegen die Gesetze der Höflichkeit auch nicht wirklich krumm (du solltest halt versuchen, dich nicht wie der Elefant im Porzellanladen zu benehmen, dann hast du als 'Langnase' wenig zu befürchten).
3) Begrüßung: konnichiwa (das -w- wird ähnlich dem englischen z.B. in 'what' ausgesprochen)
Auf Wiedersehen: sayonara
Guten Morgen: o-hayô gozai-masu (ô = langes o, streng genommen doppelt so lange zu halten wie ein einfaches o. z = weiches s, wie das anlautende s in 'sollen'. das -u bei masu wird nicht ausgesprochen, das Wort klingt also wie 'mass')
Guten Abend: komban-wa
ja: hai
nein: iie
bitte: dôzô (wenn du um etwas bittest) oder dômô (als Antwort auf 'danke')
Entschuldigung! - gomen nasai
Ich heiße xxx: watashi-wa xxx to môshi-masu
Wie geht's? - o-genki desu ka (desu wird wie 'dess' ausgesprochen. Am Ende der Frage geht die Stimme nicht hoch wie im Deutschen. Die Partikel 'ka' sagt aus, dass es sich um eine Frage handelt)
Das nur als grobe Übersicht der wichtigsten Wörter (soweit richtig, hoffe ich mal).
Bei den Höflichkeitsformen gilt dasselbe was ich zu 2) geschrieben habe. Man muss monate-, wenn nicht jahrelang japanisch studieren um die verschiedenen Höflichkeitsformen wirklich so passend anwenden zu können, wie es ein Muttersprachler tut. Ausländern werden Verstöße deshalb nicht krumm genommen. Im Gegenteil, es ist eher so, dass man Respekt erntet, wenn man überhaupt den Willen zeigt, sich mit der Kultur und der Sprache zu beschäftigen. Im Zweifelsfall ist es aber sicherlich besser, eine Stufe zu höflich-distanziert zu sein, als zu freundschaftlich.