Beste Antwort - Ausgewählt vom Fragesteller
Das kann man kaum vergleichen. In der Luftfahrt gibt es zwar kaum eine Alternative zum Jetantrieb, aber sparsam ist was Anderes, auch wenn da wieder mal die Reklametrommeln gerührt werden, wie wenig doch der neuste Flieger verbrauchen würde. Das sind nur Kalkulationstricks über das Fluggewicht. Man spart ein paar Kilo an der Struktur, indem man alles aus Kunststoff baut und dafür 50 bis 100 zahlende Passagiere mehr mitnehmen kann, als bisher. Am Ende sind das die typischen, geschönten Werksangaben. Wenn man mit einem dieser spritsaufenden Turbinenmonster im Stadtverkehr herumgurken müsste, würde die Bilanz für den Kolbenmotor eines PKW wahrscheinlich deutlich günstiger ausfallen, aber im Flugverkehr könnte man den regelmässigen Ausfall eines Kolbenmotortriebwerks auf den Interkontinentalstrecken keinem Passagier mehr als "sicheres" Fliegen verkaufen. Während die Turbine in den 1950er Jahren die leistungsmäßig ausgereizte Kolbenmotortechnik auch aus Sicherheitsgründen erfolgreich aus der kommerziellen Luftfahrt verdrängte, hat sie im Auto nicht den gleichen Erfolg gehabt, weil erstens diese gewaltigen Leistungen nicht nötig sind und zweitens der Sicherheitsaspekt keine derart wichtige Rolle spielt. Es gibt aber eine kleine Chance, dass die Gasturbine als Turbogenerator für Hybridautos wiederkommt. Ihr großer Vorteil ist die Vielstofffähigkeit, indem man sie mit jedem gasförmigen, flüssigen und sogar festem Brennstoff (Kohlestaub/Holzgas) betreiben könnte.
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- Kommentar des Fragestellers:
- vielen dank sehr gute und ausführliche antwort !!!!!!!!