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Sidanah_die_Froschkönigin Sidanah_...
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26.Oktober 2006
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Warum färbt man eigentlich Ostereier?

Hat das einen bestimmter Grund?
  • vor 3 Jahren
elfe_des_lichts by elfe_des...
Mitglied seit:
06.März 2007
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Beste Antwort - Ausgewählt vom Fragesteller

Fleischgenuss ist (war) Katholiken während der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern verboten; Eier wurden als "flüssiges Fleisch" mitgerechnet. So entstand ein Überangebot und man hat die Eier abgekocht, um sie haltbar zu machen. Angemalt wurden sie, um sie von den frischen Eiern zu unterscheiden.

* Gelb für den Wunsch nach Erleuchtung und Weisheit
* Rot symbolisiert den Opfertod Christi
* Weiß ist die Farbe der Reinheit
* Grün steht für Jugend und Unschuld
* Orange für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz
  • vor 3 Jahren
Bewertung des Fragenden:
5 von 5
Kommentar des Fragestellers:
Danke, das erscheint mir am wahrscheinlichsten.

Es sind derzeit keine Kommentar zu dieser Frage vorhanden.

Weitere Antworten (8)

  • golfmaus01 by golfmaus...
    Mitglied seit:
    20.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    4498 (Level 4)
    Damit man sie zu Ostern im Schnee wiederfindet ;-)
    • vor 3 Jahren
  • frankkis by frankkis
    Mitglied seit:
    22.September 2006
    Gesamtpunkte:
    4650 (Level 4)
    Die segenspendenden Eier wurden rot gefärbt, damit man sie von den ungeweihten Eiern unterscheiden konnte. Die Farbe symbolisierte zugleich das Blut Christi. Der Brauch des Eierfärbens stammt aus der griechischen Antike. Er wurde zunächst von der oströmisch-orthodoxen Kirche aufgenommen und dann von Wandermönchen nach Westeuropa gebracht.
    Im Zuge der Säkularisierung geriet das Ei zum ästhetischen Dekorationsobjekt in einer entzauberten Welt. Schlichte Färbung reichte nicht mehr aus. Wohlhabende Bürger und Adelige schenkten sich seit der Barockzeit prachtvoll verzierte Ostereier. Ludwig XV. ließ seine Ostereier von Künstlern wie Boucher und Watteau mit idyllischen Landschaftsszenen bemalen. Berühmt sind auch die Eier, die die russischen Zaren Alexander III. und Nikolaus II. beim Hofjuwelier Faberge in Auftrag gaben. Ostern 1897 überreichte Zar Nikolaus II. seiner Gemahlin ein mit Diamanten besetztes Goldei. Innen verbarg sich eine Miniatur der Königskutsche mit purpurrot emaillierten Sitzkissen. Drei Jahre später konnte sie in einem mit dem Kaiseradler aus Gold und Silber gekrönten Ei eine Replik der Transsibirischen Eisenbahn entdecken, die sich durch feine Mechanik in Bewegung setzen ließ. Im Jahr 1916 bekam sie, ebenfalls passend zur Zeit, eine auf vier Miniaturgeschossen ruhendes Stahlei mit Goldapplikationen.
    • vor 3 Jahren
  • sandra w by sandra w
    Mitglied seit:
    23.Februar 2007
    Gesamtpunkte:
    20202 (Level 6)
    Damit sie bunt sind.Gefärbte Ostereier schmecken besser und lassen sich gefärbt auch gut verkaufen.
    Bei mir färben die Kids die Ostereier.Die warten schon darauf!
    • vor 3 Jahren
  • krummeselsass by krummese...
    Mitglied seit:
    16.Oktober 2006
    Gesamtpunkte:
    3254 (Level 4)
    Das war mal eine public relation Action der preußischen Dekorateur- und Malerinnung 1839.Die sofort in ganz Mitteleuropa zündete.
    Nein,nein,Quatsch.Wahr ist :
    Angeblich wurden die Eier durch das Färben unterschieden in gesegnete (farbige) und ungesegnete (normale) Eier.
    • vor 3 Jahren
  • Karlchen * by Karlchen *
    Mitglied seit:
    15.August 2006
    Gesamtpunkte:
    103781 (Level 7)
    Es schaut doch lustig aus so schöne bunte Eier im Nest.
    Meine Hühner bekommen jetzt schon eingefärbtes Wasser zum trinken. welche sind braun und einige bleiben weiß, funktioniert noch nicht richtig.
    Werde wohl die Konzentration erhöhen müssen.

    .
    • vor 3 Jahren
  • norabelle by norabell...
    Mitglied seit:
    24.Februar 2007
    Gesamtpunkte:
    2814 (Level 4)
    Meine Version, wie ich sie gelesen habe, ist folgende :
    Das Ei dient schon seit frühester Zeit als das Wichtigste des österlichen Brauchtums. Schon vor 5000 Jahren haben die Chinesen zur Frühlingszeit Eier mit Segenssprüchen verziert. Die alten Ägypter, Griechen , Perser und andere antike Kulturen taten es ihnen gleich.
    Die Germanen brachten der Frühlings- und Lichtgöttin Ostara zu Frühlingsbeginn Eier als Opfergabe. Aber als das christliche Osterfest im Konzil von Nicäa im Jahre 325 n.Chr. auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond festgelegt wurde, verbot man diese "Götzenopfer".
    Was lag nun näher, als die Eier, das Symbolder Fruchtbarkeit und des erwachenden Lebens, einfach selbst zu verspeisen oder an Freunde zu verschenken!
    Am Hofe König Eduart 1. v.England wurden im 11.Jahrhundert zu Frühlingsbeginn die Eier mit Blattgold belegt und verschenkt.Auch LudwigXV. darf im Geschichtsbuch der Ostereier nicht fehlen,denn er überreichte seiner Mätresse, Madame Pompadour, und seien Hofleuten Ostereier aus purem Gold,die teilweise mit kostbaren Edelsteinen besetzt waren .
    Es gab auch Zeiten, in denen der Verkauf von Ostereiern verboten war. So untersagte 1786 der Passauer Fürstbischof Graf Josef von Auersperg den Verkauf gefärbter Eier und erlaubte lediglich, pro Fam.drei Eier zu färben und in der Kirche mit weihen zu lassen.

    Quelle(n):

    Streifzug durch das Jahr v.A.M.Thede- Ottowell
    Rogler Verlag
    • vor 3 Jahren
  • Blödhund by Blödhund
    Mitglied seit:
    28.Oktober 2006
    Gesamtpunkte:
    14505 (Level 6)
    weil sie dann bunter sind, so wie die Jahreszeit, wo Ostern ist.
    • vor 3 Jahren
  • Adriana by Adriana
    Mitglied seit:
    09.März 2007
    Gesamtpunkte:
    1151 (Level 3)
    Die Eier wurden der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara (im griechischen Astarta) als Opfer dargebracht. Damit sie angenommen wurden, wurden sie mit Blut beschmiert.
    Also ein heidnischer Ritual, der in das christliche Brauchtum von der röm.-kath. Kirche der ersten Jahrhunderte n. Chr. integriert wurde.
    • vor 3 Jahren

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