Meine Version, wie ich sie gelesen habe, ist folgende :
Das Ei dient schon seit frühester Zeit als das Wichtigste des österlichen Brauchtums. Schon vor 5000 Jahren haben die Chinesen zur Frühlingszeit Eier mit Segenssprüchen verziert. Die alten Ägypter, Griechen , Perser und andere antike Kulturen taten es ihnen gleich.
Die Germanen brachten der Frühlings- und Lichtgöttin Ostara zu Frühlingsbeginn Eier als Opfergabe. Aber als das christliche Osterfest im Konzil von Nicäa im Jahre 325 n.Chr. auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond festgelegt wurde, verbot man diese "Götzenopfer".
Was lag nun näher, als die Eier, das Symbolder Fruchtbarkeit und des erwachenden Lebens, einfach selbst zu verspeisen oder an Freunde zu verschenken!
Am Hofe König Eduart 1. v.England wurden im 11.Jahrhundert zu Frühlingsbeginn die Eier mit Blattgold belegt und verschenkt.Auch LudwigXV. darf im Geschichtsbuch der Ostereier nicht fehlen,denn er überreichte seiner Mätresse, Madame Pompadour, und seien Hofleuten Ostereier aus purem Gold,die teilweise mit kostbaren Edelsteinen besetzt waren .
Es gab auch Zeiten, in denen der Verkauf von Ostereiern verboten war. So untersagte 1786 der Passauer Fürstbischof Graf Josef von Auersperg den Verkauf gefärbter Eier und erlaubte lediglich, pro Fam.drei Eier zu färben und in der Kirche mit weihen zu lassen.
Quelle(n):
Streifzug durch das Jahr v.A.M.Thede- Ottowell
Rogler Verlag