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dropping knowledge dropping knowledge
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11.September 2006
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Gelöste Frage

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Gibt es eine moderne Variante des Kolonialismus?

Frage gestellt von Adrienn Meszaros, 30, Budapest, Ungarn

Diese Frage ist Teil der Initiative dropping knowledge. Yahoo! unterstützt diese Aktion, bei der am „Table of Free Voices“ 100 Fragen gestellt und von Vertretern aus aller Welt beantwortet wurden. Weitere Informationen dazu bei uns im Blog (http://de.blog.360.yahoo.com/blog-ptNIE0… oder unter www.droppingknowledge.org
  • vor 3 Jahren
matze_325 by matze_32...
Mitglied seit:
16.Juni 2006
Gesamtpunkte:
4652 (Level 4)

Beste Antwort - Ausgewählt durch Abstimmung

es gibt ein Wort dafür im Deutschen und das heisst Globalisierung.

Die aktuelle Koloniariserung geht in wesentlich geringerem Umfang von Staaten als von Konzernen aus.
  • vor 3 Jahren
40% 2 Stimmen

Es sind derzeit keine Kommentar zu dieser Frage vorhanden.

Weitere Antworten (21)

  • Manuel by Manuel
    Mitglied seit:
    08.September 2006
    Gesamtpunkte:
    2134 (Level 3)
    Ich würde Ausländer, die sich nicht integrieren und gegenseitig mit dieser Auffassung unterstützen als Kolonisten der modernen Zeit bezeichnen.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Longbow by Longbow
    Mitglied seit:
    14.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    2054 (Level 3)
    heutzutage:

    Politischer Kolonialismus...

    siehe Weltmacht / Weltmaechte...

    CIAO

    Quelle(n):

    Wissen, Studium
    • vor 3 Jahren
    20% 1 Stimme
  • Tigerente by Tigerent...
    Mitglied seit:
    29.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    1418 (Level 3)
    Ja, über finanzielle Abhängigkeiten.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • nemesis_aeonis by nemesis_...
    Mitglied seit:
    29.September 2006
    Gesamtpunkte:
    299 (Level 2)
    Ja die gibt es!

    System und Lebenswelt
    Die Habermas'sche Theorie beinhaltet eine gerichtete Logik von Entwicklungsstufen der Menschheit. Drei Entwicklungsstufen werden unterschieden. Man kann sagen: je ausdifferenzierter und komplexer das "System" sich gestaltet, desto mehr wird die "Lebenswelt" vom "System" "kolonialisiert", desto mehr verinnerlichen die Menschen die gesellschaftlichen Fremdzwänge zu individuellen Selbstzwängen - im Sinne von Norbert Elias.

    Traditionale Gesellschaften, in der die "Lebenswelt" noch nicht vom "System" getrennt ist. Das heißt, Gesellschaften, die ihre Reproduktion so gestalten, dass zum Beispiel die Arbeitsteilung nicht so extrem vorangeschritten ist, wie in späteren Gesellschaften. In der zweiten Stufe, historisch gesehen die Zeit von der Reformation bis zur Industrialisierung, entwickelt sich das "System" aus der "Lebenswelt" heraus. Unter "System" fasst Habermas den bürokratischen Staat und den Markt zusammen. "Macht" und "Geld" sind die Steuerungsmedien des "Systems", die den Menschen eine gewisse Handlungslogik aufzwingen. Diese Übergriffe des "Systems" auf die "Lebenswelt" bezeichnet Habermas als "Kolonialisierung der Lebenswelt".

    In der dritten Stufe nach Habermas treten die Konflikte zwischen "System" und "Lebenswelt" offen hervor: "Heute dringen die über die Medien Geld und Macht vermittelten Imperative von Wirtschaft und Verwaltung in Bereiche ein, die irgendwie kaputt gehen, wenn man sie vom verständigungsorientierten Handeln abkoppelt und auf solche mediengesteuerten Interaktionen umstellt." (J.H., 1985, S.188f). Habermas meint damit Industrielle Gesellschaften.

    Quelle(n):

    Quellen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Habermas

    Literatur: Logik der Sozialwissenschaften
    von J. Habermas
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • laecky by laecky
    Mitglied seit:
    25.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    4939 (Level 4)
    Die erste Antwort hat was. Die Frage ist nur was? Grübel. Nee, sie ist wirklich nur doof.

    Die wirtschaftliche Abhängigkeit eines ganzen Kontinents (Afrika), der mit aller wirtschaftlichen Macht am Boden und abhängig gehalten wird, ist nichts anderes als die Fortsetzung des Kolonialismus mit anderen Mitteln.
    • vor 3 Jahren
    20% 1 Stimme
  • don_ron_64 by don_ron_...
    Mitglied seit:
    05.September 2006
    Gesamtpunkte:
    1359 (Level 3)
    Ja klar, wir sind doch schon Kolonie.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Diopsid by Diopsid
    Mitglied seit:
    01.August 2006
    Gesamtpunkte:
    23819 (Level 6)
    «Dass weite Kreise in der arabischen Welt Saddam ihre Sympathie bezeugen, verdeutlicht einen katastrophalen Fehlschlag amerikanischer und europäischer Politik. Den Einsatz für Demokratie, Menschenrechte, Freiheit und internationales Recht nimmt dem Abendland inzwischen kaum mehr jemand ab. Denn vielen Arabern erscheint das westliche Engagement für diese Werte als blosse Tarnung für das Streben nach ökonomischen Vorteilen und Macht; als moderne Variante des Kolonialismus. ... Die Hoffnung auf einen dauernden und gerechten Frieden zwischen Arabern und Israelis ... ist der Überzeugung gewichen, dass Washington im Bunde mit Israel nur darauf aus ist, der Region seinen Willen aufzuzwingen.»
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • uglyfatboring by uglyfatb...
    Mitglied seit:
    05.September 2006
    Gesamtpunkte:
    5095 (Level 5)
    Ja, die Variante heißt "Vereinigte Staaten von Amerika".....
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Stephan by Stephan
    Mitglied seit:
    01.September 2006
    Gesamtpunkte:
    900 (Level 2)
    Es gibt ein ganzes Arsenal an Werkzeugen, mit dessen Hilfe die "dritte Welt" arm und wir reich gehalten werden.

    Mal ein paar Beispiele:

    1.) Globalisierung!
    Unter diesem Schlagwort sollen die Grenzen aller Dritt-Welt-Staaten möglichst durchlässig bleiben und noch durchlässiger werden für die Güter aus den reichen Staaten, damit wir schönes Geld verdienen können. Umgekehrt werden die Grenzen jedoch immer weiter geschlossen. Dabei würde es sich geradezu anbieten Kaffe, Schokolade usw. in den Anbauländern weiter zu verarbeiten mit den dort billigeren Löhnen und dann erst zu exportieren zu moderaten Preisen. Dies wird jedoch mit absurd hohen Zöllen verhindert. Das Rohprodukt soll zu lächerlichen Preisen exportiert und teuer wird es erst bei der Weiterverarbeitung. Von dem Euro, den ihr für die Tafel Schokolade bezahlt bekommt weniger als 10 Cent das Anbauland. Das wird dann auch noch wieder zurück in die dritte welt exportiert, was sich dort allerdings kaum jemand mehr leisten kann.

    2.) Entwicklungshilfe und Schuldenpolitik.
    Hiermit wird sicher gestellt, dass Drittweltstaaten auch ja nur das anbauen, was der "ersten Welt" nutzt. Das bedeutet, es wird systematisch dafür gesorgt, dass Kaffee, Tee, Kakau und alle "Dritte-Welt-Produkte" in gigantischer Überproduktion produziert wird und somit an uns zu Spottpreisen verkauft werden muss. Würde ein Staat auf die Idee kommen, Getreide herzustellen und den "Erste-Welt-Staaten" hier Konkurrenz zu machen, würden Entwicklungshilfe gestrichen und die Schulden würden sofort zurück zu fordern. Mexiko hat mal erwogen Getreide anzubauen, was die USA quasi als Kriegserklärung verstand.

    Kaffe, Kakau usw... wird unter Menschenunwürdigen Bedingungen geerntet mit massivem Einsatz von hierzulande verbotenen Pestiziden (jedoch hier produziert). Die Erntehelfer sind mit 30 steril und haben kaum eine höhere Lebenserwartung.

    Würde diese Politik von heute auf morgen geändert, würde das bedeuten, dass quasi alle Menschen im "Westen" welche in der weiter verarbeitenden Branchen von Dritte-Welt-Produkten arbeitslos würden. Auch in anderen Bereichen würden wesentlich billiger hergestellte Produkte aus Afrika, Asien und Südamerika für einen explosionsartigen Anstieg der Arbeitslosenzahlen sorgen.

    Und wir müssten zusätzlich faire Preise für "dritte-Welt-Produkte" bezahlen.

    Nach einigen Jahren oder Jahrzehnten wäre der Reichtum in der Welt ausniviliert. Die Dritte Welt wäre nicht mehr arm und wir nicht mehr reich.

    Und das wollen wir doch nicht - oder? Dass wir uns dreimal im jahr einen Karibikurlaub und eine Nobelkarosse leisten können ist uns doch die paar Millionen Hungertote in der welt Wert?

    Oder etwa nicht? (Achtung Sarkasmus)
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • SirAdam by SirAdam
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    19.September 2006
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    1607 (Level 3)
    Nein. Es gibt keinen Koloialismus mehr auch keine Varianten davon. Es gibt nur Geld und die Frage der Umverteilung. Man nehme einen armen Staat und belasse die brutalste Macht an der Macht und eröffne dann den Machthabern das Geld welches diese aus dem Land pressen im weltweiten Bankensystem anzulegen. Fertig! Davon lebt die Schweiz , davon leben unsere Banken, davon lebt unsere Industrie und nicht zuletzt unsere Gesellschaft also solche.Wir selbst!(Auch Du mein Sohn Brutus)
    Ach Ich vergesse natürlich unsere Politiker die auf das Schärfste protestieren. Gegen derartiges Unrecht muss etwas getan werden. Arbeitsgruppe!! Krisenstab.... Geheimtreffen.. Konferenz für den/das Beliebig etc. Es muss etwas getan werden...........
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Leony by Leony
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    20.Juni 2006
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    31366 (Level 7)
    So eine moderne Varianmte waren die ehem. Jugoslabien, UdSSR und das ganze solzialistische Lager mit dem entsprechenden Rat für die gegenseitige Wirtschaftshilfe und Warschauem Pakt.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Knappe by Knappe
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    27.September 2006
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    14573 (Level 6)
    Ja, Billiglohnlaender.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • ewald1952 by ewald195...
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    25.September 2006
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    196 (Level 1)
    Amerikanismus :-)
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • tirreg by tirreg
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    21.Juni 2006
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    7269 (Level 5)
    Ja umgekehrt !Wenn zum Beispiel Türkische Familien große Teile (Grundstücke) von Köln kaufen und dann besitzen!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • kaneferu by kaneferu
    Mitglied seit:
    20.Juni 2006
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    2978 (Level 4)
    Ja gibt es. Diese moderne Form nennt sich Demokratie.
    Unter diesem Namen wird alles, was nicht nach unserer Pfeife tanzt, demokratisiert.
    Frei nach dem Motto: "Wer anders lebt als wir, lebt falsch"!
    Also marschieren unsere demokratischen Armeen in den Irak, nach Ruanda, nach Afghanistan, oder eben in alle Welt. Denn erst wenn die Welt so lebt, wie wir das wollen hat die Demokratie geschafft, was Hitler wollte!
    Weltherrschaft!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Paragon by Paragon
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    03.September 2006
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    3768 (Level 4)
  • tocktock by tocktock
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    05.August 2006
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    11100 (Level 6)
    jede krankheit ist ein kolonialismus. jede beeinflussung durch die medien oder die politik ist ein kolonialismus. alles was wir jemals in der schule lernen oder auf der uni ist ein kolonialismus. dass man sich zu fuß nicht mehr fortbewegen kann, weil überall leitplanken den weg absperren ist ein kolonialismus. das materialistische menschenbild der medizin ist ein kolonialismus. der atheismus und in seinem gefolge der liberalismus und der hedonismus ist ein kolonialismus. alles womit man bedrängt wird und wo man sich nützlich machen muss ist ein kolonialismus. dass ohne geld nichts geht ist ein kolonialismus. wir sind ganz heftig kolonialisiert.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • stephienew by stephien...
    Mitglied seit:
    10.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    1697 (Level 3)
    Das was in Deutschland passiert ist für mich die moderne Form des Koloniallismus!

    Massive Zuwanderung einiger weniger Völkergruppen bei gleichzeitigem Rückgang der ursprünglichen Bevölkerung,
    durch Auswanderung und Geburtenrückgang.


    Ihr könnt mir jetzt die Dauemen runter geben, wie bei den Usern, die bereits in diese Richtung argumentiert haben! Macht nichts!

    Ich bin ein aufrechter Demokrat, keinesfalls Rassist und bestehe auf freie Meinungsäußerung.
    • vor 3 Jahren
    20% 1 Stimme
  • gummibaer37 by gummibae...
    Mitglied seit:
    01.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    647 (Level 2)
    Ja, gibt es. Zum Beispiel in Mallorca. Es wird schon als 16. Bundesland tituliert, immer mehr Deutsche kaufen sich dort Grundstücke und dann die vielen Urlauber...

    Ich finde auch, dass viele Leute aus armen Ländern in reiche Länder einwandern. Wie damals, als halb Europa in die neue Welt gereist ist, kommen viele Afrikaner und Asiaten nach Europa. Da aber die Voraussetzungen anders sind, gestaltet sich das Ganze aber schwieriger.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • ? by ?
    Mitglied seit:
    20.September 2006
    Gesamtpunkte:
    7257 (Level 5)
    Ja es ist der Amerikanismus.
    Jedes Land das sich weigert die amerikanische Kultur anzunehmen, zu kopieren oder weigert amerikanische Waren zu kaufen wird unter fadenscheinigen Argumenten besetzt.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • m h by m h
    Mitglied seit:
    09.September 2006
    Gesamtpunkte:
    1038 (Level 3)
    JA -- BEISPIEL - USA - IRAK -- nach dem Einmarsch der USA - ist die angebliche REGIERUNG im Irak der
    VASALL von AMERIKA - nur oder wegen dem ERDÖL u. Waffenlobby.( Antrittsrede von JB ) Alle angeblichen Gründe die für einen gerechtfertigten Krieg vorgelegt wurden - von Amerika und England, sind in der Welt presse inzwischen als erlogen und erstunken aufgedeckt worden. ( eben Politiker und Wirtschaft )
    Bei den menschlichen Verbrechen die jetzt im Irak passieren steht ein JB der Repräsentant der USA als Verursacher - einem HUSSEIN in keinem nach bzw. ER ist noch viel schlimmer !!!
    denn eine Bedrohung abwehren ist gut ( wenn vorhanden )aber einen Religionskrieg weltweit anzetteln ist verwerflich !!!! Wer ist oder wie definiert man eigentlich einen TERRORISTEN ?????
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen

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