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dropping knowledge dropping knowledge
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11.September 2006
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Warum glauben wir immer noch mehr an Nationalität als an Menschlichkeit?

Frage gestellt von Katharina, 24, Deutschland

Diese Frage ist Teil der Initiative dropping knowledge. Yahoo! unterstützt diese Aktion, bei der am „Table of Free Voices“ 100 Fragen gestellt und von Vertretern aus aller Welt beantwortet wurden. Weitere Informationen dazu bei uns im Blog oder unter www.droppingknowledge.org
  • vor 3 Jahren
stafford by stafford
Mitglied seit:
01.September 2006
Gesamtpunkte:
2972 (Level 4)

Beste Antwort - Ausgewählt durch Abstimmung

das sind nicht immer "nur wir deutschen", die so denken. andere länder sind da genauso.

z.b. es sagt doch keiner was, wenn eine deutsche einen moslem heiratet, oder?

aber umgekehrt:
wehe wenn ein deutscher und eine moslemin heiraten wollen, dann habt ihr alle moslems gegen euch.

oder habt ihr es schon erlebt, dass eine moslemin und ein deutscher geheiratet haben?
  • vor 3 Jahren
40% 2 Stimmen

Es sind derzeit keine Kommentar zu dieser Frage vorhanden.

Weitere Antworten (18)

  • Angie by Angie
    Mitglied seit:
    27.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    2823 (Level 4)
    Mir fällt da ein netter Comic ein: ein junger dunkelhäutiger Mann und ein etwas älterer ‚Konservativer’ stehen sich gegenüber. Über dem älteren eine Sprechblase: „Geh doch dahin zurück wo du herkommst!“ Darauf der jüngere: „Was soll ich in Bottrop?“

    Finde ich sehr bezeichnend!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • amstzel by amstzel
    Mitglied seit:
    28.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    533 (Level 2)
    Wir möchten scheinbar immer noch nicht akzeptieren, dass jemand der anders aussieht als ‚wir’ trotzdem (mittlerweile) die gleichen Wurzeln haben könnte. Der Herkunftsdialog ist häufig erstes Gesprächsthema bei exotisch-aussehenden Menschen nach dem Motto:

    Woher kommst Du?
    Aus Köln.
    Nein, ich meine ursprünglich?
    Ach so, aus Augsburg.
    Und Deine Eltern?
    Wieso? Mein Vater kommt auch aus Augsburg und meine Mutter aus der Nähe von Ingolstadt.
    Ja aber die ursprünglich?
    Na ja, mein Großvater ist Japaner, ist es das was Du wissen willst?
    Also!

    Wobei es auch nicht einfach oder möglich oder auch nötig ist die entsprechende Nationalität zu ignorieren. Die eigene Nationalität wird von vielen Gruppen in einem ‚fremden Land’ hochgehalten, die aber auch gleichzeitig anprangern nicht integriert zu sein. Meiner Meinung nach ist die Transnationalisierung in der Masse gescheitert (Ausnahmen gibt es Gott sei Dank). Die Herkunft, die eigenen Wurzeln sollten zwar immer ein Thema sein, aber keines nach dem man einfach so kategorisiert werden sollte.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Sutter Cane by Sutter Cane
    Mitglied seit:
    12.August 2006
    Gesamtpunkte:
    5394 (Level 5)
    Die Frage ist doch schon kompletter Schwachsinn... Ich glaube eher an die Menschlichkeit als an die Nationalität... Deswegen kann ich mich glücklich schätzen, mehr als 20 verschiedene Passinhaber in meinem Freundeskreis zu vereinen... Von der Mongolei bis Mexico... (Die Welt ist nicht nur da "draussen"!!!)
    • vor 3 Jahren
    20% 1 Stimme
  • Robert by Robert
    Mitglied seit:
    06.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    505 (Level 2)
    An Nationalität zu glauben, ist Abgrenzung. Das ist eine elementare Sache und ist im kleinen, wie im großen überall anzutreffen - Cliquen, Vereine, Familie, Region, Religion, etc...... Manchmal mehr und manchmal weniger. Ist im Prinzip erstmal nicht negativ, solange man andere Gruppen als gleichwertig akzeptiert.

    In Menschlichkeit zu glauben ist nicht gerade einfach. Dafür läuft es viel zu schlecht auf dieser Welt.
    Ich glaube, dass es auch problematisch ist, diese beiden Werte gegeneinander zu vergleichen - Äpfel mit Birnen.

    Quelle(n):

    selber nachgedacht :-)
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • lamm_y by lamm_y
    Mitglied seit:
    02.September 2006
    Gesamtpunkte:
    518 (Level 2)
    Weil die Heimat der Ursprung eines Menschen ist,die Wurzel in unserem Leben.Wer seine Heimat nicht achtet verachtet sich selbst.
    Warum glauben nur so viele das Nationalstolz eine negative Eigenschaft ist ?Deshalb ist man doch längst kein Menschenfeind(oder gar Nazi!)
    Die waren Menschenfeinde sind die, die solche Menschen immer gleich in gewisse Schubfächer abtun!
    Nur deshalb radikalisieren die sich,weil sie abgegrenzt werden wenn sie nicht alles so sehen wie alle glauben zu sehen.
    • vor 3 Jahren
    20% 1 Stimme
  • schreib-a-link by schreib-...
    Mitglied seit:
    14.August 2006
    Gesamtpunkte:
    957 (Level 2)
    Von diesem "wir" möchte ich mich aber ganz entschieden distanzieren!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • wm by wm
    Mitglied seit:
    11.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    7472 (Level 5)
    Das ist auch meine Frage !!!!
    Leider wir alle haben "passport" aber kein Herz.
    Und ich glaube wir sind Blind.Deswegen, brauchen wir die Nationalität,weil die Augen des Menschen wollen wir nicht sehen.Leider!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Uriel by Uriel
    Mitglied seit:
    26.September 2006
    Gesamtpunkte:
    117 (Level 1)
    Was hat denn der Glauben an meine Nationalität mit der Menschlichkeit zu tun???
    Während der WM haben wir Deutsche einen großen Nationalstolz bewiesen und die Menschlichkeit zeigten wir in der freundlichen Aufnahme unserer Gäste.
    Ich bin stolz eine Deutsche zu sein und habe trotzdem viele andere Nationalitäten in meinem Freundeskreis.
    Nur verbohrte Menschen ziehen da eine Trennungslinie !!!!
    Und ich bin zum Glück nicht verbohrt und auch nicht engstirnig.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • cervera by cervera
    Mitglied seit:
    23.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    1817 (Level 3)
    Mir gefällt diese Verallgemeinerung nicht, möchte mich also davon distanzieren. Die Natinalität eines Menschen ist doch der pure Zufall.
    Ich bin befreundet mit Menschen aus verschiedenen Ländern, sie sind mir lieb und wert, ihr Pass ist mir völlig gleichgültig.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Barbara by Barbara
    Mitglied seit:
    26.September 2006
    Gesamtpunkte:
    259 (Level 2)
    Weil unsere Gesellschaft noch nicht multikulturell genug ist. Wenn sich mehrere Rassen und Kulturen vermischen, stellt sich diese Frage nicht mehr.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • STERN by STERN
    Mitglied seit:
    12.September 2006
    Gesamtpunkte:
    3105 (Level 4)
    Seit ca 46 jahren leben ausländer in deutschland.
    Die sind zum teil eingebürgert.ob ihr es wollt oder nicht.die sind ein teil von euch.
    • vor 3 Jahren
    20% 1 Stimme
  • Thommy by Thommy
    Mitglied seit:
    23.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    771 (Level 2)
    Was ist den das für eine Frage???

    Also, wir sind hier Deutsche. In Frankreich sind Franzosen und in Italien leben Italiener. Jeder von Ihnen ist stolz auf seine Nationalität. Trotzdem kann man sich mit großer Menschlichkeit begenen.

    Ich habe Freunde aus fast allen Kontinenten. Menschlichkeit schließt sich doch nicht wegen der Grenzen von Ländern aus. Aber jeder Mensch braucht auch etwas, worauf er sich berufen kann, eine Heimat, seine Wurzeln. Deshalb ist beides wichtig.

    Und das geht auch Miteinander!!! Man muss es nur wollen!!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • tocktock by tocktock
    Mitglied seit:
    05.August 2006
    Gesamtpunkte:
    11100 (Level 6)
    ich glaube weder an eine nationalität, noch an menschlichkeit, sondern an gott. beides ist sinnlos und wirkt destruktiv, wenn es aus den zusammenhang gerissen wird. beides ist gut und real, wenn es nicht aus den zusammenhang gerissen wird. alles ist dumm, wenn es zur religion wird. genausogut kann ich an gummibärchen glauben oder an meine pisse am morgen. einfach blöd.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • zwangssamariter76 by zwangssa...
    Mitglied seit:
    29.September 2006
    Gesamtpunkte:
    112 (Level 1)
    Die Frage verwirrt, weil "Menschlichkeit" hier zweierlei bedeuten kann: 1) Zugehörigkeit zur Gattung des Menschen, einer definierbaren Gruppe also, und damit etwas der Nationalität gleichartiges, das diese als Teilmenge in sich birgt. Oder 2) "Menschlichkeit" als ethischer Imperativ, das ein Setting moralischer Verhaltensweisen umfasst.

    Im Falle von 1: Konstitutiv für die Identität eines Menschen ist die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Diese kann ihre Eigenheiten nur in Abgrenzung zu dem, was sie nicht ist erfassen und zur Geltung bringen. Die Zugehörigkeit zur Gattung Mensch grenzt einem zwar kulturell vom Tierreich ab, befriedigt das Bedürfnis der Menschen nach innerer Stabilität versprechender Identität aber nur sehr bedingt. Die Abgrenzung von anderen Menschengruppen verleiht dagegen schon mehr äußere Kontur.

    Im Falle von 2: Hier müsste man besser Fragen: warum ist Menschen ein starkes Zugehörigkeitsgefühl wichtiger als das Gefühl, menschlich gehandelt zu haben? Weil dann die Verantwortung vermeintlich nicht bei einem selbst liegt, sondern bei der Gruppe, die Schutz und Fürsprache verspricht.

    Ethisches Handlen setzt ein großes Maß an psychischer Autonomie und seelischer Stärke voraus, die man schwer von Menschen verlangen kann, die tagtäglich ihre Kapazitäten dafür aufbrauchen "jemand" zu sein, weil die moderne Gesellschaft jedem abverlangt, sich sozusagen täglich zu "patchen", up to date zu sein. Diese Unsicherheit hinsichtlich der eigenen sozialen Identität,der Preis der Freiheit, seit das Geburtsrecht abgeschafft und das Leistungsprinzip eingeführt wurde, wertet die verbliebenen Möglichkeiten der sozialen Verortung auf.

    Nationalität und menschliches Handeln müssen natürlich keine Widersprüche sein: eine Nation kann sich ja über bestimmte ethische Werte identifizieren. Aber zur Zeit scheint der soziale Wandel die Fähigkeit zur ethischen Konsensfindung innerhalb der westlichen Nationen, bzw. Gesellschaften zu überfordern. Funktionale Notwendigkeiten (z.B. der Erhalt der ökonomischen Solidargemeinschaft) geraten in Gegensatz zu den kulturellen Werten der Aufklärung (Menschenrechte, etc.). Und dadurch wächst die Intoleranz. Umfassende Sicherheit war schon zu allen Zeiten den Menschen wichtiger als ein gutes Gewissen.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • friedbert76 by friedber...
    Mitglied seit:
    26.September 2006
    Gesamtpunkte:
    1561 (Level 3)
    Diese so genannte "Feindlichkeit" gab es schon seid gedenken es geht um Macht und Revier Verteidigung. Die Älteren sagen früher war das auch so, wenn man mit ein Mädchen aus ein anderen Ort getanzt hat, war die große Keilerei schon so gut wie angefangen.In anderen Ländern ist es genauso. Wir in Deutschland haben auch noch den Ost- West Konflikt jeder hat Angst um seine "Habe".
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • dawoudronaldo by dawoudro...
    Mitglied seit:
    01.Oktober 2006
    Gesamtpunkte:
    98 (Level 1)
    Es ist in Deutschland und paar anderen Ländern wie ZB. Iran so. Diese Kultur kommt von den Regierungen, die auf jeder Art und Weise regieren wollen. Adlof Hitler hat diese Mentalität in Deutschland entwickelt und die Menschen haben es akzeptiert. Aber auch damals waren Menschen, die nicht glaubten an was er und seine Anhänger sagten. Wie zB. Willybrandt und viele anderen. In den USA darf man nicht nach den Nationalitäten der Anderen fragen.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • ? by ?
    Mitglied seit:
    15.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    1849 (Level 3)
    Aus Angst. Fremdes macht vielen Menschen Angst. Man identifiziert sich mit einer Nationalität, in der man Seinesgleichen sucht und das zu finden hofft, was vertraut ist.
    Diese Verhaltensweise ist allerdings mehr unbewusst, als vernünftig überlegt.
    Beim genauen Hinsehen, sind sich die Menschen doch sehr ähnlich und Fremdes löst sich schnell in Nichts auf.
    Was wir brauchen, ist Mut, Offenheit und Toleranz. Eine Sache der Einstellung und des guten Willens. Gemeinsam geht alles besser.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Heike M by Heike M
    Mitglied seit:
    26.September 2006
    Gesamtpunkte:
    153 (Level 1)
    Wer sagt, das "wir" mehr an die Nationalität, als an Menschlichkeit glauben?

    ICH DENKE, DASS DEM NICHT SO IST!

    Allein in den Medien ist die Thematik der Nationalität höher angesiedelt, nicht aber im alltäglichen Zusammenleben. In der Zeitung steht häufig: "zwei Männer, sowieso-Herkunft, überfielen gestern... " - Ich habe mich noch nie in diesem Stil unterhalten und die meisten von euch doch wohl auch nicht. Ich berichte vielleicht von meinem Freund aus Land xy, aber ebenso wie von meiner Freundin aus der Stadt yz.

    Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, der sieht auch Menschlichkeit, wenngleich manches Leben hier sehr unmenschlich ist. Dies ist aber eher begründet durch die "Sozialpolitik" der Herrschenden, weniger durch den Glauben der Mitmenschen.

    Ich glaube an "das Gute im Menschen" - egal, welcher Nation zugehörig. Und ich bin davon überzeugt, dass dies auch mindestens 80 Prozent aller Menschen so sehen. Die restlichen 20 Prozent als Maß aller Dinge zu sehen kann ich nicht aktzeptieren, sollte uns aber auffordern dagegen anzugehen.

    Allein, wenn ich in der Lage bin mich menschlich zu verhalten, so trage ich ein Stück zur Menschlichkeit bei, so wie du.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen

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