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dropping knowledge dropping knowledge
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11.September 2006
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Gelöste Frage

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Bringt unser Bildungswesen wirklich das Beste aus unseren Kindern hervor?

Frage gestellt von Sr. Jacintha Fernandes, 50, Edacochin, Cochin, Kerala, Indien

Diese Frage ist Teil der Initiative dropping knowledge. Yahoo! unterstützt diese Aktion, bei der am „Table of Free Voices“ 100 Fragen gestellt und von Vertretern aus aller Welt beantwortet wurden. Weitere Informationen dazu bei uns im Blog (http://de.blog.360.yahoo.com/y_clever_te… oder unter www.droppingknowledge.org

Sehen Sie hierzu auch die Antwort von Bianca Jagger auf Video (auf Englisch) unter:
http://thp-berlin.biz/xchange/copyleft-f…
  • vor 3 Jahren
hanswurst by hanswurs...
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31.Juli 2006
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550 (Level 2)

Beste Antwort - Ausgewählt durch Abstimmung

Hier in Deutschland ja leider nicht, wie man an den Entwicklungen am Bildungsmarkt recht deutlich sehen kann.

Die Lehrer sind überfordert, es gibt momentan 1. Klassen mit fast 30 Schülern, dass da die schulische Entwicklung gerade der Anfänger nicht ausreichend betreut werden kann.

Meiner Meinung nach mangelt es aber vor allem auch an der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule.
Die Eltern verlangen viel zu viel Erziehungsarbeit durch das Bildungswesen, nach dem Motto: Kinder abgeben und dort werden sie schon genug Erziehung bekommen.
Die Lehrer sind teilweise nicht gut genug ausgebildet um mit ihrer Verantwortung umgehen zu können, sind aber teils auch einfach verständlicherweise überfordert.

Solange Schule nur als Ort verstanden wird, der für den Staat günstig und schnell irgendwie überlebensfähige Bürger produzieren soll, wird der Bildungsstand immer weiter zurück gehen.
In die Zukunft und Jugend muss Geld investiert werden. Lehrer ist so ein unattraktiver Beruf (aus ganz vielen verschiedenen Gründen). Da muss sich was ändern.
  • vor 3 Jahren
50% 2 Stimmen

Es sind derzeit keine Kommentar zu dieser Frage vorhanden.

Weitere Antworten (24)

  • Schugga by Schugga
    Mitglied seit:
    21.September 2006
    Gesamtpunkte:
    932 (Level 2)
    Scheinbar nicht, wenn man sich PISA mal betrachtet....

    Es werden einfach für die heute Zeit unsinnige Dinge gelehrt - meiner Meinung nach!
    Weiterhin müssten die Lehrpläne besser aufeinander abgestimmt werden: ich zum Beispiel hatte die französische Revolution dreimal zu hören bekommen in meiner Schullaufbahn (und das, obwohl ich nie sitzen geblieben bin)
    • vor 3 Jahren
    25% 1 Stimme
  • Elfriede N by Elfriede N
    Mitglied seit:
    24.September 2006
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    152 (Level 1)
    Nein ,leider nein, ich habe einen elfjährigen Sohn der könnte mehr, wenn das Lehrpersonal besser auf die Kinder eingehen würden. Aber die reißen nur ihr Programm runter und gut ist. Da ich schon etwas älter bin, bilde ich meinen Sohn selber aus, damit er immer auf den neusten Bildungsstand ist. Wir machewn es spielerisch und mit sehr viel Phantasie. Dadurch hat er gottsei dank einen guten Notenspiegel.
    • vor 3 Jahren
    25% 1 Stimme
  • Paris by Paris
    Mitglied seit:
    28.Juli 2006
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    4642 (Level 4)
    unser deutsches Bildungssystem mit Sicherheit nicht, da ist ganz dringend eine Reform nötig!

    Meiner Meinung nach sollte dieses 3-gliedrige Schulsystem (Haupt-, Real-, und Gymnasium) abgeschafft werden. Es sollte einen Schulabschluss geben, wie z. B. in Frankreich, nach 12 Jahren und keine Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich Lehrstoff. So dass alle Schüler von Nord bis Süd das gleiche Bildungsniveau haben.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Silver by Silver
    Mitglied seit:
    04.September 2006
    Gesamtpunkte:
    2590 (Level 4)
    Solange die Lehrpläne in den einzelnen Bundesländern noch nicht aufeinander abgestimmt werden und jeder unterrichten kann, was er will, wahrscheinlich nicht.
    Es kann nicht sein, dass die Zeugnisse eines Bundeslandes unterschiedlich viel Wert in anderen Bundesländern sind.

    Solange Eltern und Schule auch nicht zusammenarbeiten und sie sich gegenseitig die Verantwortung in die Schuhe schieben, kann das alles nicht klappen. Außerdem investieren die Politiker zu wenig Geld in die Bildung, wenn man die Geräte in den Schulen sieht, dann sind die meistens nicht mehr auf dem neuesten Stand.
    Wir dürfen nicht nur die Unis fördern, denn schon in der Grundschule wird der Grundstein für unseren weiteren Bildungsweg gelegt.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Miri by Miri
    Mitglied seit:
    19.September 2006
    Gesamtpunkte:
    9870 (Level 5)
    Nein, tut es leider nicht!

    Nur wer in Deutschland zum Mittelmaß gehört, hat eine Chance, voran zu kommen. Minder begabte Kinder, aber auch hochbegabte Kinder fallen meist durchs Raster.
    Es fehlt an Förderung, Flexibilität und engagierten Lehrern!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • ? by ?
    Mitglied seit:
    29.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    3864 (Level 4)
    die frage kommt aus indien - das indische schulsystem kenne ich jedoch nicht. in deutschland ist es leider so, dass auf talente keine rücksicht genommen wird. aufgrund der schulbildung ist jeder zur mittelmäßigkeit verdammt, weil er als angepasster windhund die schule verlässt.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • dannysonja_73 by dannyson...
    Mitglied seit:
    10.September 2006
    Gesamtpunkte:
    1298 (Level 3)
    Nein!! Und warum?
    Ich habe Zwillinge im Alter von 9Jahren. Meine Tochter geht auf eine Regelgrundschule. Mein Sohn auf einer Förderschule für Lernschwache Kinder.
    Meine Tochter ist durch späte Einschulung erst in der zweiten Klasse. Die haben in der ersten Klasse bereits Sachunterricht, Religion und Textil, sollte man den Kindern in der ersten Klasse nicht erstmal die Grundkenntnisse in Rechnen, schreiben und lesen beibringen, statt im sachunterricht schon Sexualkunde zu unterrichten! Ich bin halb vom Stuhl geflogen!! Das waren ja nicht die einzigsten Themen. alle zwei Wochen ein neues Thema, was sollen die Kinder denn behalten??
    Die Lehrer regen sich aber auf, das die Kinder nicht richtig rechnen oder schreiben können. Muss ich denn wissen schon im ersten Schuljahr bitte schopn wissen, wie ein Kind gezeugt wird??
    Mein Sohn, auf der Förderschule (!!!!), ist was das lernen angeht bedeutend weiter. Klar in der Klasse sind auch nur 8 Kinder, die Lehrerin kann sich viel besser um die Kinder kümmern. Aber ich finde es schon sehr erstaunlich, das der Schulstoff viel weiter fortgeschritten ist, als auf der Regelschule!
    Ich denke, man versucht ganz viel in die Kinder reinzupressen, aber leider ist auch die Kapazität irgendwann mal ausgeschöpft.
    Und wirklich wichtiges geht dabei verloren.
    Ich war letzten Monat auf dem Elternabend meiner Tochter, die fangen jetzt nach den Herbstferien mit der Schreibschrift an. Warum kann man es nicht machen, wie in meiner Schulzeit, da wurde gleich mit Schreibschrift angefangen?! Jetzt werden 6 wertvolle Wochen damit vergeudet, aber der Schulstoff muss reingepaukt werden ohne Punkt und Komma.
    Wenn man sich auf das Relative beschränken würde, würde dies auch hängenbleiben!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Schrödingers Katze by Schrödingers Katze
    Mitglied seit:
    18.September 2006
    Gesamtpunkte:
    4619 (Level 4)
    nein.

    pisa ist zwar kein maßstab, aber zumindest ein vorsichtiger hinweis darauf, dass etwas nicht stimmen kann. viel direktere hinweise sind, dass manche kinder sehr intelligent sind oder in eine bestimmte richtung gefördert gehören und dieses wird in unserem schulwesen einfach übergangen. oder wenn kinder traurig und aufgelöst von der schule nachhause kommen, keine ahnung von dem haben, was sie wissen sollten und niemand kann die lehrer dazu bewegen, besser oder anders zu unterrichten.

    es stimmt zwar, dass ein bestimmtes grundlegendes allgemeinwissen für jeden zugänglich sein sollte - aber es sollten wesentlich besser die einzelnen stärken von jungen menschen gefördert werden. schwächen kann man nicht "weg-lernen" - damit hassen kinder die schule noch viel mehr und sie vergessen sich für die (für sie) spannenden dinge zu begeistern.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Barbra by Barbra
    Mitglied seit:
    01.September 2006
    Gesamtpunkte:
    142 (Level 1)
    Hallo, unser System zerstört die natürliche Neugier, bringt niemendem bei wie man eigentlich richtig lernt und hat durch Langeweile eine Gehirntötende Wirkung. Meine Nichten und Neffen waren nach ein paar Wochen soweit, daß Sie sich im Schrank versteckt haben !!!!!!!
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Tobias by Tobias
    Mitglied seit:
    16.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    46349 (Level 7)
    Nein, unser Bildungssystem ist nicht optimal. Es wird viel zu wenig auf individuelle Begabungen der Kinder geachtet. Es wird immer das gelernt, was auf dem Lehrplan steht und die Kinder haben keine Möglichkeit ihre Fähigkeiten zu verbessern/auszubauen.

    Tobias
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • malu1871 by malu1871
    Mitglied seit:
    28.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    4361 (Level 4)
    Nein,wie PISA wohl beweist.
    Meiner Meinung nach liegt es daran,das der Gesetzgeber zu wenig für unsere Kinder tut.Und das fängt nicht erst in der Schule an.
    Es ist wohl nicht normal,ausser in Deutschland, dass eine Person,die in einem Kindergarten arbeitet für bis zu 27 Kinder verantwortlich ist und dann auch noch Bildung vermitteln soll.Wenn diese Kindergartengruppe dann auch noch zu 90% Kinder hat die kein oder wenig Deutsch spricht ist es recht schwierig.Und die Ergänzungskraft in dieser Gruppe nur die hälfte der Zeit dort ist,weil in Kindergartengruppen nur 1,5 Kräfte arbeiten dürfen.Steht dann noch Urlaub an oder wird jemand krank,verwahrt man im Grunde nur noch die Kinder,um die Aufsichtspflicht erfüllen zu können.
    gruß
    malu

    Quelle(n):

    eigene Erfahrung,leider
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Maria S by Maria S
    Mitglied seit:
    01.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    1397 (Level 3)
    NEIN!

    In Deutschland ist es (bis jetzt noch) unmöglich demokratische Schulen zu eröffnen und zu betreiben, obwohl sie seit Jahrzehnten in anderen Ländern (Summerhill in England seit 1921, Sudbury Valley School in USA seit 1968 ....) super funktionieren und ausgesprochen erfolgreiche Abgänger "produzieren".

    Macht euch mal schlau: www.sudbury.de
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Igor! by Igor!
    Mitglied seit:
    13.September 2006
    Gesamtpunkte:
    2573 (Level 4)
    In Deutschland ganz bestimmt nicht. Was sich hier Bildungswesen schimpft kann man vielleicht noch als eine Art Wesen bezeichnen, mit Bildung hat es recht wenig zu tun. Das ganze ist antiquiert und geht vollkommen an der Realität vorbei. Sorry für die Youngster.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Lars by Lars
    Mitglied seit:
    17.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    1549 (Level 3)
    Also hier kann ich auch die ganzen Antworten zu dieser Frage nicht nach vollziehen. Da sucht meinen Schuldigen. Der einem beim System, die anderen bei anderen Eltern oder bei den Lehrern
    und noch dererlei mehr.

    Da frage ich mich doch zum Beispiel wie wir es geschaft haben zu
    besten Wirtschaftsnation auf zu steigen. Unsere Ärzte, ganz besonders die Kinderärzte, aber auch Ingineure und sonstige
    Fachkräfte, welche durch das dreigliedrige Schulsystem gegangen sind, sind Weltweit gesuchte Leute.

    Also so ganz kann es nicht stimmen, das dieses System schlecht ist. Ja und mal ehrlich was soll den der Quatsch,
    ob das Bildungssystem das beste aus unseren Kinder hervor bringt?
    Wenn diese jetztige Generation sieht, wie die Menschen miteinander um gehen, wie sie die Umwelt der Wirtschaft opfern, dann ist vielen schon zum Kotzen. So das sie in der Schule keinen Sinn mehr sehen.
    Viele Systeme haben versucht mit Gewalt das beste aus der nächsten Generation raus zu holen. Aber das mit einer Form welche ich als Diktatur bezeichne. Besser wäre es und dies wird ja in einigen Schulformen schon probiert, es mal mit Demokratie zu versuchen.
    Nur müßte man dann den ganzen Lehrstoff, den man da auf die
    Kinder abwirft, mal so richtig überprüft werden.

    Geschichte zum Beispiel sollte sich nur auf die Entwicklung der
    Menschheit konzentrieren. Wo bei dann man zwar alle Geschichlichen Lügen über andere Völker und Irrlehren streichen müßte. Sowie eben auch den Personen und Kriegekult, müßte man dann heraus nehmen. Wozu einige ja nicht bereit sind.

    Erdkunde
    Nun da wissen die meisten sich bald besser in den Nebenflüssen des Amazonas aus, als es die dortigen Menschen tun. Doch in der eigenen Stadt da verlaufen sie sich dann doch glatt.

    Deutsch
    Da wird den Kinder an Hand von Lateinischen Vokabeln die
    Begriffe von Hauptwort, Nebenwort und weiteren beigebracht.
    Welch ein Unsinn.
    Ja und in Sachen Aufsatz oder Gedichten ergeht man sich ebenso in total abgefahren Sachen von Gestern.

    Mathematik
    Ja da wird anfangs ja noch ganz normal das 1 X 1 beigebracht.
    Doch irgend wann bekommen die Aufgaben, die sie garnicht
    zu ende rechnen sollen. Später werden nur vorgegebene Rechenwege wieder zugelassen.
    An Abstrakten Beispielen werden dann Rechenaufgaben versucht zu erklären.

    Im Grunde ist der Mensch ein Wessen welches über Visuelle und Audioelle Formen lernt. Doch das Misachtet man einfach. Baut auf eine Pisastudie, welche eben mit fragwürdigen Fragen, die einen für Doof und die anderen für Klug erklärt. Doch am ende wissen beide Seiten für das Alttagsleben nichts was sie wirklich nutzen könnten.

    Also so kann egal, welches Bildungswessensform man dann anwendet nichts sinnvolles mehr zu Tage bringen. Ja für den Mensch wie er vor 50 Jahren gelebt hat hätte es gereicht, aber nicht für einen Menschen der Zukunft. Da müssen endlich Demokratische Formen auf die Tagesordnung Gesetz werden.

    Aber es ist nun mal so, alle U18 werden als Besitz der Erwachsenen betrachtet und die können mit dem Besitz fast alles machen. Selbst wenn dies gegen die Kinderrechte Konvention verstößt und gegen die Menschenrechte erst recht.

    Abschließend noch eines. So lange Politische Machhaber sich
    als Weltpolizist aufspielen und alle Menschenrechte mit Füßen treten und in ihre Bomben sowas von selbst verliebt sind, das sie meinen mit einer Bombe könnte man alle Probleme lösen.
    Wird man in Zukunft nur noch mehr Kinder statt groß zu ziehen
    zu Grabe tragen.

    Gut Pfad
    Oldscout
    Kai
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • cervera by cervera
    Mitglied seit:
    23.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    1817 (Level 3)
    Leider nein. In Deutschland ist es leider so das die soziale Herkunft eines Kindes oft wichtiger als seine Begabung ist. Es ist belegt das wenn Eltern einen hohen Bildungsabschluss haben, werden ihre Kinder auch oft diesen erreichen.
    Es gab kürzlich neue Zahlen über die Bildungschancen von Migrantenkindern. Es ist beschämend für uns alle. So viel brachliegendes Potenzial. Und das in einem Land wie Deutschland.
    Allerdings sind die Ursachen sehr komplex. Die Eigenverantwortung von Eltern gehört ebenso dazu. Viele Eltern sind der Meinung die Schule sei nicht nur zur Vermittlung von Wissen zuständig sondern für die komplette Erziehung. Ein Punkt ist sicher auch die beginnende Spaltung unserer Gesellschaft, viele Menschen sind bereits auf dem sozialen Abstellgleis. Wie sollen sie ihren Kindern vermitteln das Bildung lohnt? Man könnte annehmen das gerade dann erkannt wird das Bildung der Weg zu einem besseren Leben ist. Ich denke aber das in schwierigen Lebenslagen Eltern oft nicht mehr diese Kraft aufbringen. Hier müssten Bildungsträger ebenfalls ansetzen.
    Ich arbeite mit Jugendlichen die aus schwierigen Verhältnissen kommen, sie sind oft völlige Schulverweigerer. Selbst wenn es dann gelingt sie soweit zu motivieren das sie wieder eine Schule besuchen müssen diese Jungs dann feststellen das der mühsam errungene Hauptschulabschluss beinahe nichts mehr wert ist.
    Erst wenn unsere Politik und wir alle erkannt haben das die geistigen Ressourcen das grösste Kapital eines Volkes sind wird sich etwas ändern.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • amberle2001 by amberle2...
    Mitglied seit:
    21.September 2006
    Gesamtpunkte:
    775 (Level 2)
    Nein, nach den neuesten Erkenntnissen definitiv NEIN!

    Jetzt heißt es nämlich, dass Mädchen ehrgeiziger wären und viel eher die Schule mit dem Abitur abschließen als Jungen! Jungen lassen stark nach.

    Woran mag das wohl liegen?
    70% der Lehrer sind weiblich -> Jungen brauchen aber nicht nur einen Mutterersatz sondern auch eine männliche Rolle, bzw. ein männliches Vorbild -> somit müssten mehr männliche Lehrer eingestellt werden! Diese können zu dem viel besser auf Jungs eingehen, z.B. im pubertären Alter, etc.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • schreib-a-link by schreib-...
    Mitglied seit:
    14.August 2006
    Gesamtpunkte:
    957 (Level 2)
    Die Frage unterstellt erstens, dass ein Bildungswesen alleine im Idealfall in der Lage wäre, "das Beste" aus den Kindern hervor zu bringen und zweitens, dass genau dies auch die Aufgabe eines Bildungswesens wäre.

    Ich glaube, beides muss entschieden verneint werden. Wie soll ein Bildungswesen zum Beispiel grundlegende Werte vermitteln, wenn das Leben im eigenen Elternhaus gegensätzlich abläuft?

    Es ist also an dieser Stelle, wie so oft im Leben eine Zusammenarbeit notwendig.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • schlicht_Rolf by schlicht...
    Mitglied seit:
    14.Juli 2006
    Gesamtpunkte:
    22106 (Level 6)
    Die Frage ist an sich wohl zu verstehen, aber unsinnig, denn Bildung soll einen Samen legen und sein Aufgehen pflegen. Solange sich das Bildungswesen allein auf einen Bildungsauftrag, aber nicht auf einen Erziehungsauftrag reduziert muß die Folge sein, daß aus den Kindern nichts wird. Denn sie werden betrogen, aber nicht in Gottesfurcht, Ethik, Moral, Sitte und Anstand erzogen. solches wird den eltern überlassen, die aber das Manko einer völlig unzureichenden Aus-Bildung nicht fassen.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Amoremio by Amoremio
    Mitglied seit:
    04.August 2006
    Gesamtpunkte:
    38959 (Level 7)
    Arbeit macht das Leben süß - doch Faulheit stärkt die Glieder. - Talent und Intelligenz reichen meißt nicht aus, Ausdauer und Fleiß gehört dazu. Klar daß eine Privatschule besser fördert als eine Staatsschule.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • whiskygeniesserin by whiskyge...
    Mitglied seit:
    26.September 2006
    Gesamtpunkte:
    1588 (Level 3)
    Nein auf gar keinen Fall. Es scheitert schon mal daran, dass es in Deutschland keinen einheitlichen Lehrplan gibt. Man kann sein Kind nicht mal in einer Stadt die Schule wechseln lassen, ohne für ein Haufen Geld neue Bücher kaufen zu müssen. Es werden Abschlüsse in anderen Bundesländern nicht anerkannt. Ja wo gibts denn so was!!! Das war zu DDR Zeiten besser gelöst. Es gab einen Lehrplan, für alle die gleichen Bücher. Die Lehrer haben sich noch bemüht und versucht auch die schlechten Schüler durch zubringen, denn sie mussten Rechenschaft darüber ablegen, was sie mit den Schüler geschafft haben. Es gab kostenfreie Nachhilfe. Unser Bildungssystem muss grundlegend geändert werden und die alte Rechtschreibung muss wieder her.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • tomatenrudel by tomatenr...
    Mitglied seit:
    28.September 2006
    Gesamtpunkte:
    1619 (Level 3)
    ist es die aufgabe unseres bildungswesen das beste aus unseren kindern hervor zu bringen?

    ich denke nicht. die verantwortung dafür tragen die mitmenschen und der mensch selbst.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • derveda by derveda
    Mitglied seit:
    01.August 2006
    Gesamtpunkte:
    236 (Level 1)
    das heutige bildungswesen ist nicht in der lage, das beste aus unseren kindern hervorzuholen, weil es mit einem menschenbild arbeitet, das von schwächen, fehlern, krankheiten und problemen gekennzeichnet ist.
    um das beste aus den kindern hervorzuholen, sollte das bildungswesen sowohl das wissen als auch die notwendigen technologien der praktischen umsetzung besitzen, den kreativen genius tief im bewusstsein des kindes wachzurufen, so dass er von innen heraus die notwendigen fließstrukturen des wissens erzeugt, die ein problemfreies, gesundes, erfolgreiches und erfülltes leben absichern. ein wissen, das nicht von büchern oder internet abhängig ist, sondern der wachheit der eigenen inneren intelligenz, die alles wissen ohne zufuhr von außen enthält. auf physiologischer ebene bedeutet dies ein voll funktionsfähiges gehirn, das zu 100 prozent aktiviert ist und keine funktionellen löcher mehr ausweist, wie das bei den meisten menschen der fall ist (statistisch werden nur 10-15 % genutzt).
    gerade in indien, der alten vedischen hochkultur, aus der diese frage gestellt wird, sollte man sich des alten und durchaus zeitlosen wissensgutes dieser kultur erneut bewusst sein, denn
    sie enthält die gesamte praktische weisheit, um das beste in der bildung zu vermitteln.
    die sequenz ist eindeutig und erfolgt in vier schritten: Dharma; Artha, Kama, Moksha. der erste begriff - DHARMA - bedeutet leben spontan im einklang mit dem naturgesetz, das den ganzen kosmos hervorbringt und in seiner evolution aufrecht erhält. wenn diese grundlage im bewusstsein des schülers oder auszubildenden geschaffen ist, eröffnet sich der zweite wert ebenso spontan - ARTHA. dies bedeutet wohlstand, innerer durch herzensfülle und geistesklarheit und äußerer durch die notwendigen materiellen güter, die dem leben mehr leichtigkeit und unbesorgtheit und komfort verleihen. nur auf dieser ersten und zweiten grundlage ist es möglich, den dritten begriff - KAMA - mit leben zu erfüllen. er bedeutet wünsche bzw. wunscherfüllung als auch liebe in ihrer ganzen vielschichtigkeit bis hin zur liebe zu gott. aufgrund der reinheit des geist-körper-systems, das der auszubildende durch die anwendung diese zeitlosen wissen schon in früher jugend erlangt, kann er oder sie ihre wünsche schnell und unkompliziert erfüllen, ohne dabei irgendjemand anderem zu schaden. eine hohe kunst.
    auf der grundlage der ersten drei werte und nur auf dieser grundlage läßt sich der vierte wert realisieren, der als MOKSHA bezeichnet wird. er bedeutet befreiung oder auch erleuchtung. also hellesein oder ein hellwaches bewusstsein, das die basis des ego, des intellekts, des geistes und der sinne und des körpers ist. die befreiung bedeutet nicht, den körper zu zerstören, denn um festzustellen, dass der endlose raum, der eine vase außen umgibt, der gleiche raum ist, der sich innerhalb der vase befindet, muss man nicht die vase zerstören. es ist lediglich ein akt der erkenntnis. freiheit inmitten der größten begrenzung, ein lohnenswerter und sehr angenehmer zustand in einem bewusstsein, das voll erschlossen wurde durch geeignete erziehung und bildung, vedische bildung. vedische bildung bedeutet universale bildung, eine echte ausbildung zu einem verantwortungsvollen weltbürger, einem bürger, der selbst dem kosmos nicht unwissend gegenübersteht.
    vedisch oder veda ist nicht indisch, es ist ein synonym für das und die naturgesetze und die sind weder indisch noch afrikanisch oder deutsch oder französisch. sie sind universelle parameter und ordnungsstrukturen. eine erziehung ohne integrierung dieser parameter "is just a waste of time" . sie wird dem potential des menschen nicht gerecht, der die fähigkeit zu unendlich kreativem ausdrucksvermögen besitzt.
    wer nicht gelernt hat, spontan im einklang mit den gesetzen der natur zu leben, die das leben strukturieren, wird vielen problemen und schwierigkeiten begegnen, die er durch seine bewusste oder unbewusste verletzung dieser parameter selbst erzeugt.

    Quelle(n):

    selbst
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Sailor by Sailor
    Mitglied seit:
    17.September 2006
    Gesamtpunkte:
    6835 (Level 5)
    ich glaube das mit den zu grossen Klassen nicht.
    wir waren früher über 40 Schüler in einer Klasse, allerdings war der Anteil fremdsprachiger nicht so hoch.
    Meiner Meinung nach liegt der Fehler schon in der Ausbildung
    der Lehrperson, und das eigentlich jede sich die Unterrichtgestaltung frei wählen darf und hier wird meiner Ansicht nach zuviel falsch gemacht.
    Bin kein Freund von vereinheitlichung, aber im Bildungswesen
    sollte es meiner Auffassung schon etwas mehr davon geben.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen
  • Leony by Leony
    Mitglied seit:
    20.Juni 2006
    Gesamtpunkte:
    31366 (Level 7)
    Nein, G8 bringt das Schlimmste bei. Die Kinder sind erschöpft schon in der Mitte des Schuljahres, die Lehrer auch, es gibt in diesem Jahr zum 1. mal Bücher für G8 (obwohl wir im vorigen Jahr die Bücher bezahlt haben!), alles ist ein tolles <Wirrwar. Ich wollte gerade einen meiner Söhne in die Realschule versetzen, aber dann hat er uns angenehm überrascht und er wollte selber nicht. Das war ganz cool seinerseits. Vielleicht ist er auch zielstrebig!
    Aber jetzt ist der Anfang des Schuljahres. Am Ende, nach dem Pfingstferien, werden meine Söhne wie Igel (od.pubertierende Igel). Deswegen: 1. habe ich verboten in die Ferien Lehrbuch aufzuschlagen und 2. mache alles Mögliche, dass wir auch in Pfingstferien, egal wohin, abreisen können.
    In dem Sommerferien machen wir immer Ferien ca. 3 Wochen. Aber so lange Zeit zu schuften, das haben weder die Lehrer noch die Schüler verdient.
    • vor 3 Jahren
    0% 0 Stimmen

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