das heutige bildungswesen ist nicht in der lage, das beste aus unseren kindern hervorzuholen, weil es mit einem menschenbild arbeitet, das von schwächen, fehlern, krankheiten und problemen gekennzeichnet ist.
um das beste aus den kindern hervorzuholen, sollte das bildungswesen sowohl das wissen als auch die notwendigen technologien der praktischen umsetzung besitzen, den kreativen genius tief im bewusstsein des kindes wachzurufen, so dass er von innen heraus die notwendigen fließstrukturen des wissens erzeugt, die ein problemfreies, gesundes, erfolgreiches und erfülltes leben absichern. ein wissen, das nicht von büchern oder internet abhängig ist, sondern der wachheit der eigenen inneren intelligenz, die alles wissen ohne zufuhr von außen enthält. auf physiologischer ebene bedeutet dies ein voll funktionsfähiges gehirn, das zu 100 prozent aktiviert ist und keine funktionellen löcher mehr ausweist, wie das bei den meisten menschen der fall ist (statistisch werden nur 10-15 % genutzt).
gerade in indien, der alten vedischen hochkultur, aus der diese frage gestellt wird, sollte man sich des alten und durchaus zeitlosen wissensgutes dieser kultur erneut bewusst sein, denn
sie enthält die gesamte praktische weisheit, um das beste in der bildung zu vermitteln.
die sequenz ist eindeutig und erfolgt in vier schritten: Dharma; Artha, Kama, Moksha. der erste begriff - DHARMA - bedeutet leben spontan im einklang mit dem naturgesetz, das den ganzen kosmos hervorbringt und in seiner evolution aufrecht erhält. wenn diese grundlage im bewusstsein des schülers oder auszubildenden geschaffen ist, eröffnet sich der zweite wert ebenso spontan - ARTHA. dies bedeutet wohlstand, innerer durch herzensfülle und geistesklarheit und äußerer durch die notwendigen materiellen güter, die dem leben mehr leichtigkeit und unbesorgtheit und komfort verleihen. nur auf dieser ersten und zweiten grundlage ist es möglich, den dritten begriff - KAMA - mit leben zu erfüllen. er bedeutet wünsche bzw. wunscherfüllung als auch liebe in ihrer ganzen vielschichtigkeit bis hin zur liebe zu gott. aufgrund der reinheit des geist-körper-systems, das der auszubildende durch die anwendung diese zeitlosen wissen schon in früher jugend erlangt, kann er oder sie ihre wünsche schnell und unkompliziert erfüllen, ohne dabei irgendjemand anderem zu schaden. eine hohe kunst.
auf der grundlage der ersten drei werte und nur auf dieser grundlage läßt sich der vierte wert realisieren, der als MOKSHA bezeichnet wird. er bedeutet befreiung oder auch erleuchtung. also hellesein oder ein hellwaches bewusstsein, das die basis des ego, des intellekts, des geistes und der sinne und des körpers ist. die befreiung bedeutet nicht, den körper zu zerstören, denn um festzustellen, dass der endlose raum, der eine vase außen umgibt, der gleiche raum ist, der sich innerhalb der vase befindet, muss man nicht die vase zerstören. es ist lediglich ein akt der erkenntnis. freiheit inmitten der größten begrenzung, ein lohnenswerter und sehr angenehmer zustand in einem bewusstsein, das voll erschlossen wurde durch geeignete erziehung und bildung, vedische bildung. vedische bildung bedeutet universale bildung, eine echte ausbildung zu einem verantwortungsvollen weltbürger, einem bürger, der selbst dem kosmos nicht unwissend gegenübersteht.
vedisch oder veda ist nicht indisch, es ist ein synonym für das und die naturgesetze und die sind weder indisch noch afrikanisch oder deutsch oder französisch. sie sind universelle parameter und ordnungsstrukturen. eine erziehung ohne integrierung dieser parameter "is just a waste of time" . sie wird dem potential des menschen nicht gerecht, der die fähigkeit zu unendlich kreativem ausdrucksvermögen besitzt.
wer nicht gelernt hat, spontan im einklang mit den gesetzen der natur zu leben, die das leben strukturieren, wird vielen problemen und schwierigkeiten begegnen, die er durch seine bewusste oder unbewusste verletzung dieser parameter selbst erzeugt.
Quelle(n):
selbst